Dank

Frau Merkel ist zweifellos die beste Kanzlerin, die wir je hatten. Klug, durchsetzungsstark, einfühlsam und gerecht. Ihre Verdienste sind schon jetzt sagenhaft, und das war erst der Anfang. Sie ist weltweit hoch geachtet, schon zu Lebzeiten zur Legende geworden, ein weibliches Narrativ der erfolgreichen Selfmade-Frau, die in jedem System reüssiert. Von allen Gläubigen und Minderbemittelten geliebt. Jeder ihrer Auftritte ein Fest für die Sinne, umjubelt und beklatscht, jeder Satz ein unauslöschliches Statement – Frau Merkel ist wie keine andere, eine Ikone der freien Welt. Möge sie uns noch lange regieren, denn wir wüssten nicht, was wir ohne sie täten. Danke, Frau Merkel. Danke schon mal für alles. Beste Grüße auch an die übrige(n) Partei(en).

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Zum Sozialstaat

Scharfsinniger und präziser Kommentar, gefunden bei Michael Klonovsky, der sich auf ein Interview mit dem Publizisten Dimitrios Kisoudis in der JF bezieht:

… Da der Sozialstaat die Ansprüche von Gruppenegoismen bedienen muss, schafft er ein Klima permanenten Streits um die Beute. Auf diese Weise, so Kisoudis, “sprengt er die Grenzen zwischen Staat und Gesellschaft, zwischen öffentlich und privat” und entpuppt sich schließlich als “eine Form des ‘totalen Staates’”. Am Beispiel der Antidiskriminierungs-Aktivisten, der Gender-Lobby und der Einwandererverbände könne man studieren, dass Grundrechte wie Gleichberechtigung oder Religionsfreiheit privatrechtliche Ansprüche begründen. „Wir erleben das bei den Moslems: Je mehr es sind, desto selbstbewusster stellen ihre Vertreter politische Forderungen, und zwar im Jargon des Sozialstaates. Sie sagen nicht: Wir wollen Macht. Sondern: Wir fühlen uns diskriminiert. Damit das aufhört, müsst ihr uns in bestimmte Machtpositionen heben. Und die deutschen Eliten spielen dieses Spiel genüsslich mit.“ Bis, ja bis es zu Ende gespielt ist und der eigentliche Charakter des Sozialstaates unverhüllt zutage tritt. …
“In letzter Konsequenz ist der Sozialstaat ein rechtsfreier Raum.”

Im Sozialstaat wird das Recht relativiert und zu einem bloßen “Wert”, der wiederum mit vielen anderen Werten wie Religionsfreiheit, Würde des Menschen, soziale Gerechtigkeit, Antidiskriminierung, Gleichstellung, Willkommenskultur, Klimarettung usw. konkurriert.
In Gänze hier zu lesen: https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/636-18-august-2017

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Samstag, 1:17

Manchmal liegt man morgens nach dem Aufwachen noch eine Weile im Bett und hängt seinen Gedanken nach. Viele tun das. Heute früh, als ich spürte, wie die Wirkung der mir abends verabreichten Oxytocin-Dosis allmählich nachließ (ich bekomme extrastarkes Oxytocin aus Bonn auf Rezept), kam mir banalerweise in den Sinn, dass es seit ca. zwei Jahren nur noch ein einziges Thema hier in Deutschland zu geben scheint. Ein einziges übermächtiges Thema, das unsere gesellschaftliche Existenz im Jetzt dominiert. Weiterlesen

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KSK und islam. Terror

Deutschland 2017: Der Vizekommandeur der deutschen Eliteeinheit KSK wird wegen „verbaler Entgleisungen und frauenfeindlicher Sprüche“ gefeuert. Eine weibliche Zivilangestellte hatte sich angeblich beschwert, berichtete der Spiegel. Lohnt sich wirklich, mal kurz innezuhalten: Bei ein paar derben Männersprüchen – und eine schlagkräftige, männlich geprägte Armee wird, ob man es will oder nicht, nie ein politisch korrektes Mädchenpensionat sein – da ist die Toleranzschwelle so gering, dass ein verdienter Offizier, einer von denen, die im Ausland ihren Kopf hinhalten und notfalls ihr Leben bei Geiselbefreiungen und anderen Schweinereien opfern müssen, in Schimpf und Schande vom Kasernenhof gejagt wird.
Andererseits tröten Politik und Medien (Tagesspiegel et al.) gerade wieder lauthals los, wir müssten uns an den Terror in Europa gewöhnen, den islamischen natürlich nur, aber wir ließen uns dadurch doch unsere Freiheit nicht nehmen und unsere Lebensweise nicht vermiesen (was natürlich Quatsch ist). Der heroischen Gelassenheit (bzw. mürrischen Indifferenz – Münkler) angesichts islamischer Terroranschläge steht eine strikte Nulltoleranzlinie bei derben Männersprüchen in der Truppe entgegen. Wow! Eine verdiente Top-Führungskraft unserer einzigen militärischen Eliteeinheit wird wegen einer lächerlichen Lappalie abgesägt. Und geeignete Nachwuchskräfte sind da bekanntlich eher Mangelware. Da gibt sich wohl jemand große Mühe, die letzten noch funktionierenden militärischen Strukturen zu schwächen.

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Kurz notiert

Präsident Erdogan ruft seine türkischen Landsleute in Deutschland auf, bei der Bundestagswahl keine der drei Altparteien (SPD, CDU, Grüne) zu wählen, weil sie Feinde der Türkei seien. Die Linke hat er nur vergessen zu erwähnen. Erdogans Retourkutsche und Merkels/Gabriels verdiente Quittung für eine jahrelange verfehlte bzw. idiotische Politik in Bezug auf Türkei, Doppelpass usw. Dennoch kann man sich Präsident Erdogans Empfehlung in diesem Falle natürlich nur anschließen, aus anderen Gründen zwar, aber immerhin – die Richtung stimmt. ;-)

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So geht Geschichte

Hat das jemand mitbekommen? Zum gestrigen Jahrestag des Mauerbaus schrieb wohl irgendwo auf Twitter eine Linken-Politikerin, die SED sei ja im Kern eine rechte Partei gewesen. :-) Einer der Klassiker der Geschichtsfälschung ist es ja, nachträglich gezielte Einstufungen und Kategorisierungen vorzunehmen, um unangenehme Teile des Parteierbes einem ideologischen Gegner in die Schuhe zu schieben. Zwei Aspekte, die ich in diesem Zusammenhang (ungeachtet der Absurdität dieser Behauptung) doch interessant fand: Weiterlesen

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Gebt den Kindern keine Macht

Ein Song geht mir seit Tagen nicht mehr aus dem Kopf: „Kinder an die Macht“. Grönemeyer hat das mal gesungen, wird auch gelegentlich noch im Radio gespielt. Kennt Ihr bestimmt: Armeen von Gummibärchen, Panzer aus Marzipan usw. heißt es da. Na aber eine Art Gummibärchenarmee haben wir ja jetzt schon, fiel mir ein. Besenstiele statt Haubitzen. Weiterlesen

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Leben retten

Berlin ist keine Radfahrerstadt. Zugegeben, ich fahre auch höchst ungern mit dem Rad, weil der Verkehr immer dichter wird und du wirklich an vielen Stellen gar nicht weißt, wie du noch fahren sollst, ohne zu riskieren, von einem Lkw überrollt zu werden oder gegen eine sich plötzlich öffnende Autotür zu prallen. Hier passieren jedes Jahr schlimme Unfälle, bei denen Radfahrer verletzt oder getötet werden. Dennoch muss man auch mal kritisch anmerken, dass viele Radfahrer offenbar keine Kenntnis der Vorfahrtsregeln haben oder sich nicht drum scheren. Vielleicht kann ich ja auch mit diesem Hinweis mal einen Beitrag leisten, um Leben zu retten? An Radfahrer gerichtet oder Leute, deren Freundinnen, Freunde oder Eltern hier in Berlin mit dem Rad fahren: Ihr solltet Euch dringend mit der StVO und Vorfahrtsregeln vertraut machen, falls Ihr unsicher seid. Kenntnis bzw. praktische Anwendung der Vorfahrtsregeln kann Leben retten. An Einmündungen oder Kreuzungen von gleichrangigen Straßen gilt: rechts vor links. Weiterlesen

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Lehrer-Blues

Stichwort: Verfall und Niedergang der Institutionen.
In Berlin ist wohl der Lehrermangel mittlerweile so groß, dass Nachwuchslehrer und für den Schuldienst angeworbene Quereinsteiger im Schnellverfahren nur noch von unerfahrenen Berufsanfängern ausgebildet werden können, schreibt der Tagesspiegel.
Das letzte Aufgebot an der Bildungsfront. Dazu bestimmt, verheizt zu werden. Die können einem echt Leid tun. Lehrerbildung in den Händen von Leuten, die selbst noch grün hinter den Ohren sind. Kann natürlich nicht gut gehen und lässt für die Zukunft nichts Gutes erahnen. Hat wiederum aber auch handfeste Gründe, warum gerade im rotgrünen Berlin kaum jemand mehr Lehrer spielen will …

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Nur mal zitiert …

Passenderweise zitiert aus Michael Klonovskys gestrigem Tagebucheintrag:

PS: Dieser Vortrag Merkels in Essen, einer ziemlich verwahrlosten und damit zur Illustration Merkelscher Politik vorbildlichen Kommune, illustriert das ganze Dilemma. Die Frau ist ungebildet und kulturlos, das ist bekannt, sie entblödet sich nicht, zur aktuellen Masseneinwanderung die wahrhaft idiotischen Sätze zu sagen, die Chinesische Mauer habe schließlich auch nichts Gutes für China bedeutet und dem Römischen Reich sei es nicht durch “Abschottung” gut gegangen, sondern wenn es “Ausgleich mit Nachbarn suchte” (und niemand lacht sie dafür aus); sie ist eine vollkommen belanglose, zutiefst ordinäre Person; zu ihr fällt mir nichts ein, um Karl Kraus über einen anderen verhängnisvollen Belanglosen zu zitieren, wie einem auch nichts zu Ulbricht oder Honecker eingefallen wäre; dieser Prototyp einer Pechmarie agiert nicht aus sich heraus, sondern als “Vollstreckerin internationalistischer Politiken” (Karl Albrecht Schachtschneider) auf Seiten der one-world-Junta, was täglich deutlicher wird; das Problem ist nicht die belanglose, ordinäre, gesteuerte Frau M., das Problem sind die Millionen Deutschen, die sich auf Verderb an sie ketten, und zwar mit keinem anderen Grund als jenem, dass man als knalldeutscher Gehorsamsdepp eben seinem Führer folgt, in der solche Plattköpfe bis zuletzt merkwürdigerweise durchglühenden Siegheilsgewissheit, dass das alles keine Konsequenzen habe, dass die weise Führung schon alles regeln werde, dass die Sache schon irgendwie gut enden werde, weil man es ja selber gut meine mit dem Applaus zur drittweltverträglichen Selbstpreisgabe und zum Landesverrat. Die Frau bekommt von der “besseren Gesellschaft” Essens, was immer man sich darunter vorzustellen hat, Szenenapplaus, weil sie erklärt, ihr politisches Ziel sei Wohlstand für die ganze Welt (statt z.B. für den Ruhrpott), deshalb herein mit allen Nafris und den Familien hinterdrein, heute gehört uns Deutschland und morgen der ganzen Welt, und die Keitels & Konsorten klatschen dieser Übergeschnappten, die nichts an dieses Land bindet, die sich einen Dreck für das Fortbestehen der Deutschen interessiert und auf ihre Kosten Amok läuft, beflissen Beifall, statt sie auszulachen und auszubuhen und auszupfeifen und der Garstigen angeekelt in die Raute zu ko… Weiterlesen

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