Mal wieder eine Ente

Nichts weiter. Nur ne Ente. Aus der Familie der Entenvögel.Ente

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Sozialdemokraten als Bedrohung

Sozialdemokraten als Bedrohung begreifen (Link zu Danisch.de)
Stimmt schon, aber gilt m. E. nicht nur für Sozialdemokraten, sondern auch für die anderen Allerweltsparteien. Auch die CDU hat einen unverkennbaren sozialdemokratischen Einschlag usw.

Zitat: Es gibt keinen Rechtsruck. Es gibt eine Linksflucht. Die sind einfach so widerlich geworden, dass ihnen fast alle davonlaufen… Weiterlesen

Jep. Sag ich ja auch oft. Moderne Linksflüchtige würden sich in den meisten Fällen einer Einordnung in die rechte Schublade wohl auch verweigern. Ist ein Querschnitt der Gesellschaft, kein einheitliches Lager, sondern eine heterogen zusammengesetzte Mischung von Leuten, die über den Tellerrand blicken. Reiner Selbsterhaltungstrieb, und teils mag es auch schiere Verzweiflung angesichts der irrsinnigen Kamikaze-Politik sein. Man kann im Grunde gar nicht anders, es sei denn … (Ende des Beitrags)

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Die heutige Topfkuch-Story

Tram in BerlinTypische Nichtmeldung aus der heutigen Lokus-Presse. Bin über Google News drauf gestoßen, da ich ja meist nur noch die Schlagzeilen lese. Ich würde ja fast schon wetten, dass diese Story erlogen ist, obwohl ich mich da natürlich etwas weit aus dem Fenster lehne. Stinkt jedenfalls. Angeblich habe da eine Frau gehört, wie eine Vierzehnjährige behauptet habe, ein Straßenbahnfahrer habe sie angeblich wegen ihres Kopftuchs aufgefordert, die Bahn zu verlassen. Aufgrund dieser auf reinem Hörensagen (vielleicht auch einem Hörfehler oder akustischen Missverständnis) beruhenden Behauptung einer bewegten Frau hat nun der polizeiliche Staatsschutz Ermittlungen aufgenommen. Weiterlesen

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Blatt XXXVI (Abschrift)

DSCN4334_kompr36. Tag des 225. Zyklus n. Z.

Liebes Tagebuch,
entschuldige, dass ich schon ein paar Tage nichts mehr geschrieben habe, aber ich war tagsüber zu schwach, und abends hatte ich wenig Lust zum Schreiben. Bei flackerndem Kerzenlicht ermüden meine Augen schneller, und das abendliche Schreiben im kalten Zimmer strengt mich so an, dass ich manchmal Kopfschmerzen bekomme.
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Stiller Richtungswechsel

Heute ausnahmsweise mal nur ein Lesetipp in Form eines Verweises auf ein anderes Blog: Mit der veränderten Taktik der etablierten Medien und Politik angesichts der jüngsten Entwicklungen befasst sich heute Hadmut Danisch (http://www.danisch.de/blog/). Äußerst lesenswert. Ähnliche Gedanken (bezüglich der orwellianischen Züge des Apparats) spuken mir übrigens auch seit einigen Tagen im Kopf herum. Doppeldenk und Doppelsprech scheinen sich (wieder) etabliert zu haben. Na ja, lest es halt ggf. selbst.

Das große, stille Wendemanöver

Wem ist alles aufgefallen, dass Politiker, Fernsehleute, Pressemeute in den letzten Tagen und Wochen in ihrer Taktik in mancherlei Hinsicht eine 180°-Wende hingelegt haben und dabei so tun, als wäre nichts und sie schon immer dieser Meinung gewesen? …..->.Weiterlesen

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Vabanque

Es gibt ja gewisse Widersprüchlichkeiten, die eigentlich keine sind, sondern eher versteckte Kausalitäten ummanteln, ähnlich diesen widerwärtig süßen Pralinen, die außen mit Bitterschokolade überzogen sind. Hab vergessen, wie die heißen. Vielleicht ist es auch kein so treffender Vergleich. Scheinbare Paradoxien meine ich jedenfalls, wie z. B. die hier: Weiterlesen

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Ohne Worte

G.SteingartLange nichts mehr gelesen vom wackeren Gabor Steingart (Journalist und Herausgeber des Handelsblatts). Daher mal kurz in seinen Twitter-Tweet reingeschnuppert. ;-) Ich halte die Entscheidung für Steinmeier ohnehin für einen (taktischen) Missgriff, eine konsequente Fehlbesetzung für einen überflüssigen Posten. Ein neuer parteigebundener Grüßaugust von Gabriels und Merkels Gnaden, der sich schon vor seiner Einsetzung als Kandidat disqualifiziert hat, da er einen veritablen Beitrag zur Isolation Deutschlands im Ausland und zur Spaltung im Inneren geleistet hat. Immerhin, gegenüber dem Gauck vielleicht ein Fortschritt, sollte man meinen. Vielleicht fängt er sich noch und es gelingt ihm tatsächlich, sich etwas präsidialer zu geben und nicht (mehr) allzu viel Porzellan zu zerschlagen. Jemand, der den künftigen US-Präsidenten als „Hassprediger“ tituliert hat (man googele mal nach „Hate Preacher“), und nach seiner Wahl nicht mal die Größe hat, sich für seinen Ausfall zu entschuldigen und dem neuen US-Präsidenten zur gewonnenen Wahl zu gratulieren (dazu das nachgiebige, fast unterwürfige Verhalten gegenüber Erdogan und die geschürten Spannungen mit Russland) – nun ja, ob das alles so ein gelungener Start für Steinmeiers Präsidentschaft ist, wage ich ja nun doch zu bezweifeln. (Andererseits wollte ja offensichtlich niemand, der vielleicht in Frage gekommen wäre und noch halbwegs bei Troste ist, dieses beschädigte Amt unter Merkel übernehmen.) Zeugt aber eher von beginnender Eiszeit für Schland, befürchte ich.

PS: Mir fiel gerade ein, dass ich vor drei Jahren auch mal einen Beitrag über den nordkoreanischen Kollegen von Herrn Gauck (bzw. das Pendant zu Frau Merkel), nämlich den aufstrebenden Kim Jong-un, geschrieben habe. Hätte ich ja bei der Gelegenheit mal verlinken können. Hmm, obwohl es da eigentlich um eine andere Thematik ging.

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Winter is coming

DSCN4351_komprEchte kindliche Freude spiegelte sich auf dem Gesicht der Verweserin, als sie das wohlfeile Lob aus dem Mund ihres geliebten Herrn vernahm. Man sah nur den kurzen Moment, als sich ihr graues Gesicht aufhellte, sich ihre gebückte Gestalt straffte, als hätte ihr das billige Kompliment aus dem Munde des scheidenden Imperators neue Kraft eingeflößt. Jener hatte es sich nicht nehmen lassen, auf seiner Abschiedstour durch den Herrschaftsbereich seines bröckelnden Imperiums bei seiner treuesten Statthalterin vorbeizuschauen, um ihr für ihre treuen Dienste zu danken. Man weiß, was man sich schuldig ist. Man hat Stil. Schließlich möchte man auch später mal mit der Familie wiederkommen, vielleicht im nächsten Oktober zum umzäunten Bierfest im Süden der Provinz. Was wird er nach dem Ende seiner Regentschaft überhaupt tun? Weiterhin Golf spielen? Den Berater geben oder einfach nur gut bezahlte Reden halten? Er, der einst umjubelte Twitter-Star, nobler Preisträger der letzten Saison, der Preis längst entwertet und belacht, die reichlich gespendeten Vorschusslorbeeren längst verdorrt, – wie er scherzte und sich pudelwohl fühlte in der erlesenen Schar seiner treuesten Jünger von Westeros. Ja, die Satrapin genoss es sichtlich, ihre Streicheleinheiten zu bekommen. Letztmalig, denn der Winter naht.

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Dinge mit den Händen tun

DSCN1453Dinge zu verkaufen, die niemand wirklich braucht, ist schon recht schwierig. Bekommt man aber auch hin. Klappt meist über den Preis. Die höchste Kunst des Verkaufens ist es aber, jemanden gegen seinen Willen zum Kauf von etwas zu überreden, das für ihn nutzlos oder schädlich ist. Wer es schafft, langlaufende Rentensparverträge an 80-jährige Teilzeitjobber, Kühlschränke an arktische Eskimos, Sonnenstudios in der Sahara oder buddhistische Gebetsmühlen in Saudi-Arabien dauerhaft erfolgreich und gewinnbringend zu verkaufen, ohne seinen Kopf zu verlieren, vor dem könnte man den Hut ziehen. Die besten Verkäufer sind daher auch jene, die es vermögen, einen potenziellen Käufer, also ein zufällig gewähltes Opfer, derart zu manipulieren und mittels einer perfiden Masche, die zugleich eine psychologisch geschickt austarierte und auf instinktiv erkannte Schwächen des Opfers abgestimmte Verkaufsstrategie ist, so umzudrehen, dass es, das Opferlamm, gegen seine ureigenen Interessen handelt und seinen Kopf in freudiger Erwartung auf den Richtblock legt. So muss verkauft werden, Freunde. Leider gibt es solche Verkäufer schon lange nicht mehr. Haben sich wohl zur Ruhe gesetzt oder sind in die Politik gewechselt. Heutzutage erregen viele Verkäufer eher Mitleid. Man ahnt, wie sie leiden. So dachte ich, als es an meiner Tür klingelte. Ein Vertreter in einem dunklen Anzug, zerknittertes Aussehen, weißgraue Haare, Typ Willy Loman aus Arthur Millers Sozialdrama. Last Exit Strukturvertrieb stand auf seiner faltigen Stirn geschrieben. Unsicherheit spiegelte sich in seinen müden Augen. Fluch des Vertriebs statt Image des Erfolgs, das man in provisionsorientierten Jobs stets ausstrahlen muss.
Eine Umfrage wolle er machen im Auftrag einer Firma mit einem wohlklingenden englischen Namen. Völlig unverbindlich, natürlich, was sonst. Seine erste Frage galt der Zahl der berufstätigen Personen in meinem Haushalt, übliche Einstiegsfrage, dann wird das Einkommen abgecheckt. Für wie viel Umsatz bist du gut? Weiterlesen

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Langes Sitzen schadet der Gesundheit

Ein Blogger sollte sich kurz fassen. 500 Wörter sind meist optimal, finde ich. Blogleser erwarten, dass man kurz und knackig schreibt und schnell auf den Punkt kommt. Ich werde diesem hohen Anspruch sicher auch nicht immer gerecht. Im Gegensatz zu anderen Autoren ist für Blogger Prägnanz besonders wichtig. Gedanken kernig formulieren, ordnen, straffen. Dann: Streichen, streichen, streichen!
Wenn man allerdings zu lange am Rechner sitzt, kann der Blutzufluss zum Gehirn gestört werden. Dann hat man gedankliche Aussetzer. Man sollte daher während des Tages öfter aufstehen, vielleicht etwas frische Luft auf dem Balkon oder bei einem herbstlichen Spaziergang schnappen und dann im Wiederbesitz seiner geistigen Kräfte das Geschriebene überdenken. Tut man dies nicht, sondert man gelegentlich Unsinn ab. Oder man läuft Gefahr, dass Verbitterung oder reflexhafte Stimmungen auf einen Text durchschlagen. Man merkt dies oft bei Autoren, die sehr umfangreiche Artikel oder Glossen offenbar in einem Rutsch schreiben, die dann unlektoriert in Blogs erscheinen. Aufmerksame Leser, die es bei diesem guten Artikel bis zum Ende schafften, stießen daher z. B. hier (www.achgut.com; Quellennachweis s. u.) auf folgenden Abschnitt: Weiterlesen

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