Bericht eines Kleindarstellers

Gut, dass ich das bin, was ich bin. Zu etwas anderem hätte ich nicht getaugt.
Jaime Lannister (der „Königsmörder“), Game of Thrones

Hört mal auf zu jammern, Leute. Ist doch würdelos. Dies passt euch nicht, das passt euch auch nicht. Tragt euer Los mit Fassung, und zieht euer Ding durch. Klar, das sind keine leichten Zeiten jetzt. Für niemanden. Ich halte mich hier beispielsweise mit einigen Statistenrollen über Wasser, seit ich aus der Redaktion raus bin. Weiterlesen

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Nochmal

Jeder ungerechtfertigte Rassismusvorwurf, so wie reflexartig nach Silvester erhoben, hat natürlich auch eine lähmende Wirkung in den Reihen der Polizei. Warum sollen die noch irgendwas riskieren? Da schaut man halt lieber mal weg, wenn eine Horde Nafris antänzelnd durch die Fußgängerzone zieht oder Frauen belästigt. Man will ja nicht rassistisch erscheinen. Schwächung/Lähmung der Polizei – vielleicht auch gewollt? In Berlin bereits in weiter fortgeschrittenem Stadium zu besichtigen. Nafri-Drogenhändler sind hier voll integriert und gemeinhin als Teil der Community akzeptiert. Die sollen ggf. nur von Parkläufern höflich (aber bitte mit dem gebührenden Respekt) angesprochen werden, sich etwas unauffälliger zu verhalten. Weiterlesen

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Nafrinade-Cocktail

Was ist an dem Begriff Nafri auszusetzen? Nafri (nordafrikanische Intensivtäter) ist lediglich ein polizeiintern gebräuchliches Akronym. Eine neutrale Bezeichnung für eine Gruppe von Straftätern, die wohl erkennbar aus einer bestimmten Herkunftsregion stammen. Ist erstmal völlig wertfrei. Lächerlich, dass der betreffende Polizeichef (in Köln) wegen dieses Nafri-Tweets vor der grünen Sprachpolizei einknickt und sogleich den reuigen Sünder gibt. In 140-Zeichen-Meldungen kann man halt schwerlich alle neukorrekten Sprachregelungen antizipieren. Nachdem das Polizisten-Bashing seitens der Grünen/Linken nicht erfolgreich war, zieht man sich albernerweise an diesem Wort hoch. Weiterlesen

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So oder so …

Völlig egal. Polizisten bieten sich in postfaktischen Zeiten als Prügelknaben der Nation an. Lassen sie dem bunten Geschehen ihren Lauf, und es passiert etwas, kann man sie im Brustton der Überzeugung kritisieren. Ergreifen sie hingegen proaktive oder präventive Sicherungsmaßnahmen, handeln sie natürlich überzogen oder aus rein rassistischen Motiven. Ist ja echt zum Schießen … Die Polizei, die Polizei, die hat immer Schuld (zum Mitsingen).
Im Vorjahr hat man doch wegen der nicht verhinderten und in den Medien bagatellisierten Silvesterexzesse in Köln auf die Polizei eingedroschen. Dieses Jahr drischt man aber auch auf die Polizei ein, genau aus entgegengesetztem Grunde: Die haben offenbar ihren Job ernst genommen, massenweise in Köln angereiste „Männer“ kontrolliert und einige mutmaßliche Risikosubjekte vorsorglich aus dem Verkehr gezogen. Das war nun aber auch falsch, denn die Polizeimaßnahmen werden sogleich von Grünen und Linken als rassistisch gebrandmarkt. Blöderweise waren das nämlich vorwiegend Nordafrikaner, keine alten weißen Herkunftsdeutschen, die sich dorthin verirrt hatten. Muss man sich mal vorstellen, wie man sich als Polizist im Nachhinein fühlen mag. Da sind Tausende Leute zu Silvester im Einsatz, die vielleicht auch gern den Abend bei ihren Familien verbracht hätten. Die erledigen ihren Job so gut, dass alles erstmal glatt und störungsfrei verläuft. Jetzt kommen die nach Hause und müssen lesen, dass u. a. die Grünen-Parteichefin die „Rechtmäßigkeit des Polizeigroßaufgebotes“ infrage stellt und den gezielten Kontrollen der Nafris eine rassistische Motivation unterstellt. Da würde mir persönlich .., na ja, geht mich eigentlich nichts an. Weiterfeiern!

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Guten Rutsch …

… wünsch ich Euch. Okay, ein gesundes Neues Jahr möchte ich auch schon mal allen, die hier vorbeischauen, vorsorglich wünschen. Man hört oder sieht sich. Vielleicht.
Guten Rutsch

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Geliefert wie bestellt

Schreibt Hadmut Danisch in einem treffenden Kommentar zur traurigen aktuellen Lage:

Es war doch seit Jahren Euer, Eurer Parteien, Eurer Wähler erklärtes Ziel, Diversität reinzubringen und die Dominanz des „weißen Mannes” zu brechen und ihn abzuschaffen. Ihr erlebt nun, dass Ihr genau das bekommt, was Ihr mit Nachdruck gefordert und durchgesetzt habt. Ihr erlebt gerade den ersten Anfang vom Ende unserer Gesellschaftsordnung. Da ne Vergewaltigung mit Mord, dort ne Frau, die einfach die Treppe runtergetreten wird, und jetzt halt mal mit dem LKW durch die Menschenmenge …

Das dürfte tatsächlich erst der Anfang sein, steht zu befürchten. Einwanderungsgesellschaften sind nun mal Konfliktgesellschaften, sagte das nicht schon vor Jahren die Frau Schmalz-Jacobsen? Oder der hier wusste das offensichtlich zu Beginn der 90er schon: Die multikulturelle Gesellschaft ist hart, schnell, grausam und wenig solidarisch. In ihr ist der Konflikt auf Dauer gestellt. (vgl. D. Cohn-Bendit u. Th. Schmid: Wenn der Westen unwiderstehlich wird. DIE ZEIT, 22. November 1991). Der Weg ist vorgezeichnet.
Auf die in der Öffentlichkeit abgesonderten Phrasen höre ich schon gar nicht mehr. Ist der blanke Hohn. Könnte nur noch kotzen. Vorgestanzte Redeschablonen, gefühlskaltes, erbärmliches Politikersprech, das man schon auswendig kennt. Es könne keine „absolute Sicherheit“ geben; man lasse sich „seine Freiheit nicht nehmen“, zudem dürfe man diesen feigen Anschlag nicht politisch instrumentalisieren, was unanständig sei, denn Wasser sei er auf die Mühlen der Rechten … Dann parken sie ihre fetten Hintern eine halbe Stunde in einem Gedenkgottesdienst, heucheln Betroffenheit, und das war’s dann auch. Später rauschen sie ab mit ihrem Gefolge, ihren Leibwächtern, lassen sich in die Polster der gepanzerten dunklen Limousinen plumpsen, fahren in ihre rundum gesicherten und bewachten Häuser in den Vierteln, wo sie unter ihresgleichen sind. Mehr kann man schon gar nicht schreiben, wenn man nicht ausfallend werden möchte.
PS: Na ja, wobei ich Hadmut Danisch aus obigem Link doch in einem Punkt widersprechen würde: Selbstverständlich kann man diesen hinterhältigen Anschlag zu Recht als feige bezeichnen. Feige bedeutet ja in diesem Sinne nicht mutlos oder ängstlich (als Eigenschaft auf eine Person bezogen), sondern unehrenhaft, hinterhältig und gemein (in Bezug auf eine Handlung) … Mit einem schweren Truck mit Vollgas in eine ungeschützte Menge von arglosen Marktbesuchern zu fahren, entspricht nun nicht unbedingt unserer Vorstellung von einem mutigen, fairen Kampf (Mann gegen Mann) oder? Hinterrücks anzugreifen ist feige, hab ich sogar schon auf dem Schulhof gelernt.

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Lemminge usw.

MeerschweinchenMeerschweinchen mag ich eigentlich nicht besonders. Die sind zwar süß, aber irgendwie langweilig und verweichlicht. Die Viecher wollen immer nur fressen und faulenzen. Ich betreue manchmal welche von unseren netten Nachbarn, wenn die im Urlaub sind. Das ist schon toll, weil man da noch eine sinnvolle Aufgabe hat, die einen ausfüllt. Arbeiten tu ich ja auch nur so nebenbei, und weil’s uns allen eh so gut geht – dafür danken wir ja jeden Abend dem Herrgott und der Obrigkeit – da mach ich wenigstens noch was für die Tiere. Als Kind hab ich mir übrigens immer ein Kaninchen gewünscht. Leider gab es damals wohl wegen des Fleischmangels keine, nicht mal Zwergkaninchen; und ich hätte in unserer kleinen Wohnung sowieso keins unterbringen können. Futtersituation wäre auch schwierig gewesen. Dieses wunderbar nach bayrischen oder schweizerischen Bergwiesen duftende Heu, was man heute im Supermarkt kaufen kann, das gab’s ja damals auch nicht. Den Duft der großen, weiten Welt, den hätten unsere Kaninchen also auch nicht schnuppern können. Für unsere Nager waren das karge Zeiten, Freunde. Zeitweise hatte ich aber mal eine weiße Maus. Die lebte allerdings nicht lange. Mutter hatte auch gar nichts übrig für Nagetiere. Weiterlesen

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Opa war ein Killer

Ein Klimakiller nämlich. Oma natürlich auch. Und weil frühere Generationen, insbesondere unsere Vorfahren, auch schon am Klimawandel Schuld waren und sich im Laufe ihres Lebens durch übermäßige Flatulenzen und die Nutzung von Verbrennungsmotoren und dergleichen Teufelszeug am Klima versündigt haben, satanisches CO2 erzeugt haben, soll auch diese ähm Erbschuld nach dem Willen wissenschaftlicher Berater der Bundesregierung progressiv über die nächsten Generationen abgetragen bzw. bedient werden. Folgerichtig lautet eine Empfehlung des „Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen“, man möge doch eine neue Nachlass- bzw. Erbschaftssteuer einführen. Nur so sei die „zur Vermeidung der größten Klimarisiken erforderliche vollständige Dekarbonisierung der Weltwirtschaft“ erreichbar. Die G20 sollen ihre Volkswirtschaften bis 2050 dekarbonisieren. Muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, bis 2050 die Wirtschaft komplett dekarbonisieren? Völlig irre? Ein neues „Gerechtigkeitsprojekt“ nennen die das; eigens zu diesem Zweck müsse man neue Füllhörner (Zukunftsfonds) schaffen, und ein großes Menschheitsprojekt wolle man da anstoßen. Wie war das: Wer Menschheit sagt, will betrügen? Abzocke der Toten, nachdem man die noch lebenden Steuer- und Abgabenzahler ausgequetscht hat, bis sie quieken. Dieses globale „Gerechtigkeitsprojekt“ (die nennen das im Text auch die „Große Transformation zur Nachhaltigkeit“) erinnert mich irgendwie an den „Großen Sprung“ (nach vorn natürlich) von Mao Zedong. Dürfte dem in Anspruch und Dimension jedenfalls ähneln. Mal sehen, wie es endet.

Referenzquelle: http://www.wbgu.de/presse-termine/presseerklaerungen/2016-12-13-presseerklaerung/

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Fck Scholz & Friends

Geht’s um den Denunziationsfall Hensel & Konsorten? Nö, nicht unbedingt. Nur ein Gedanke, der mir schon seit geraumer Zeit im Kopf herumspukt und aus Anlass dieses Falls hochkam: Ich frag mich allmählich, ob denn die häufig angeführten Vergleiche der aktuellen Zustände mit denen in der späten DDR nicht eher auf eine Relativierung der rechtsverletzenden Merkeladministration und eine Verharmlosung ihrer verhängnisvollen Politik hinauslaufen. Parallelen gibt es, aber … Weiterlesen

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Betr. WC-Sitz

Ich hatte ja letztens über zwei, drei Tage hinweg eine ziemlich üble Magenverstimmung, verbunden mit Durchfall und mehrfachem Erbrechen. Wirklich eine harte Zeit. Tatsächlich, nicht postfaktisch. Keine Ahnung, woran es gelegen hat. Das Wasser (leicht erhöhte Legionellenwerte im Trinkwasser, möglicherweise Fäkalkeime), die Currywurst vom Imbiss (aber preisgünstig), ein neues Virus oder das schale Bier?
Als ich da nachts einsam im halbdunklen Bad kniete und die Kloschlüssel umarmte, die mir Halt gab – beruhigend, die Wölbung der glatten, kühlen Keramikoberfläche mit den Fingern zu spüren – und so vor mich hin würgte, meinen Magen und zwischendurch auch den Darm entleert hatte, bis die peristaltischen Bewegungen meiner Hohlorgane meinem Körper auch die letzten Magensäfte entlockt hatten und der Kehle nicht einmal mehr heiße Luft, sondern höchstens noch ein laues Lüftchen, Spucke und nicht reproduzierbare Laute entwichen, da dachte ich mir: All dies wäre doch viel schneller gegangen, wäre mein WC-Sitz nicht rein weiß, sondern z.B. mit einem deckelfüllenden Bild oder Foto versehen gewesen – einem beschleunigenden visuellen Brechmittel, das sich verständlicherweise nicht außen, sondern auf der Innenseite des Toilettendeckels befinden müsste, um in hochgeklapptem Zustand gut sichtbar zu sein und seine würgende Wirkung schnell und effektiv entfalten zu können.

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