Don’t play it again, Jo!

Ich halte Gauck für den ungesundesten und schädlichsten Bundespräsidenten, den wir je vom Parteienkartell vor die Nase gesetzt bekamen. Ungesund und schädlich für uns. Herzog konnte man wahrlich respektieren, und Köhler war nach meiner Erinnerung auch ein guter Präsident. Über Wulff brauchen wir nicht mehr zu reden. Aber Gauck, bei dessen Aussagen oder Auftritten bei mir zumindest meist Fremdschämen angesagt ist, schlägt dem Fass den Boden aus. Verflucht, ich möchte mich eigentlich nicht schämen müssen, selbst nicht für diesen vom Volk ungewählten Präsidenten, dem offenbar sein Amt zu Kopf gestiegen ist und der meint, das Gewissen einer bis in alle Ewigkeit schuldbeladenen Nation verkörpern zu müssen – einer, der das Volk spaltet, verunglimpft, seine gutmenschlichen pastoralen Ansichten in die Welt hinausposaunt, sich ständig kenntnisfrei und unzulässigerweise in die Tagespolitik einmischt, nein – so jemanden brauche ich nicht, der ist nicht mein Präsident. Ach, wenn er doch einfach ab und zu einfach seinen Ehrgeiz zügeln und sein Maul halten ähm schweigen würde. Bitte, denken Sie nicht mal an eine zweite Amtszeit, Hochwürden Gauck. Das Leben bietet doch so viel mehr …

***

Anschließende Gesprächsnotiz zur Dokumentation:
„So Junge, jetzt mach aber mal nen Punkt. Reiß dich zusammen. Was soll’n denn die Leute von uns denken? Haste mal daran gedacht?“

Ja ja, ständig, Mutter. Ich weiß, und ich werde mich bessern. Doch, doch, ich kann es schaffen. Gleich morgen schreibe ich eine nette Kindergeschichte über Schäfchen oder über diese süßen hoppelnden Häschen, die hier überall in Eintracht mit den Füchsen leben.

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5 Antworten auf Don’t play it again, Jo!

  1. Vom Volk gewählt? Ähm, dass wüsste ich aber … Moment, ich kann heute keine Ironie entdecken, die ist wohl an mir vorbeigelatscht. Ach verdammte Arbeit aber auch.

    Btw. – ich wäre nächsten Samstag in Berlin bei einem Blogger-treffen …

    • Max sagt:

      Hmm, ich schrieb eigentlich “ungewählt”, was ich auch meinte – aber kommt bei mir auch manchmal vor, dass ich beim schnellen Lesen ein Präfix übersehe und dann nach Spuren von Ironie suche, die aber in dem Fall nicht da sind. Wollte mich jedenfalls nicht (miss)verständlich ausdrücken.
      Bloggertreffen in Berlin? Privat organisiert?

  2. Tatsächlich, hab ich das Ding glatt übergelesen. Mea culpa, ich bitte vielstmöglich um Einsicht, ähm, Nachsicht aufgrund meiner Einsicht.

    Zur Frage: Ja.

  3. Max sagt:

    Ah, kein Ding; dann viel Spaß und Inspiration (oder was wünscht man da?) für’s Bloggertreffen. Du kannst natürlich auch gern bei mir mal durchrufen, wenn du in der Gegend bist – vielleicht mal auf ein Bier, würd mich freuen. Diesen Samstag wär es zwar etwas stressig, da ich nicht abkömmlich bin, wahrscheinlich nicht. Aber wenn du auch sonst (vielleicht unter der Woche) hier in der Gegend bist, können wir uns gern mal auf nen Bier treffen oder ne Currywurst testesssen oder kreative Ideen austauschen natürlich. ;-) Nur als Angebot, aber wie gesagt, musst dann einfach mal durchrufen.

    • Die Wahrscheinlichkeit, öfter in Berlin zu sein, ist wahrscheinlich sehr unwahrscheinlich. Zum einen die monetäre Seite, zum anderen die Fragwürdigkeit der Zuverlässigkeit der Bahn und nein, ich fahre ungern Bus ;)

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