Es saugt und bläst der Heinzelmann…

Laub

Diese benzinbetriebenen Laubbläser und -sauger sind auch für mich eine echte Landplage. Bleibt mir also nichts übrig, als dem Blogger Asmodeus, auf dessen Beitrag zum Thema ich vorhin stieß, von ganzem Herzen zuzustimmen. Jeden Herbst nerven mich diese akustischen Umweltverschmutzer aufs Neue. So konnte ich auch letzte Woche an meinem aktuellen Domizil, also da, wo ich mein karges Nachtlager aufgeschlagen hatte, dieser Heimsuchung nicht entgehen. Ohne Vorwarnung weckte mich der Lärm am Montag zu fast nachtschlafender Zeit – es klang wie das Dröhnen von Flugzeugturbinen vor dem Start, so dass ich automatisch aus dem Bett katapultiert wurde, um das Fenster zuzuschlagen, was sich jedoch als nutzloses Unterfangen herausstellte, denn selbst bei geschlossenem Schlafzimmerfenster blieb es unerträglich und nervtötend. Ohropax war auch nicht in Reichweite. Die Posaunen von Jericho können nicht schlimmer geklungen haben, bevor die Mauern der verschlossenen Stadt in sich zusammenbrachen…
Nach einer Weile scheint sich dieses ohrenbetäubende Saug-/Blasmonstrum in deinem Kopf zu befinden. Dann ist’s in der Regel höchste Zeit zum Aufstehen…
Ein paar Tage danach sieht’s übrigens draußen fast genauso aus wie vorher…
Kann daher sein, dass die Laub-Busters nochmal anrücken werden.

Ich persönlich hab übrigens gar nichts gegen Laub. Es stört mich nicht, und es ist Teil der Natur. Als Kind liebte ich es, durch das dichte Laub zu toben, die Füße reinzustecken, in den Laubhaufen zu stöbern, das Laub wie Konfetti durch die Gegend zu werfen, mich in den Laubhaufen zu wälzen…

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3 Antworten auf Es saugt und bläst der Heinzelmann…

  1. Philipp sagt:

    Bis du auf dem nassen Laub auf die Nase fliegst und die Stadt verklagen musst.

    Dass Ihr alle so einen leichten Schlaf habt. Ich hab drei Wecker und kann mich trotzdem morgends nie daran erinnern wie Ich wach geworden bin. Da brauchts schon viel Krach bis Ich wach werde. Vor ein paar Wochen haben die meine Straße neu gemacht. Presslufthämmer ab sieben Uhr. Kein Problem!

    Ein geruhsames Wochenende ohne Getute und Geblase wünscht

    Philipp aus Dresden

  2. Max sagt:

    Na ja, man bekam das Laub früher auch ohne diese Raketentriebwerke von den Wegen. Hab auch kein Problem damit, den Drahtbesen zu schwingen, wenn sich dadurch die Betriebskosten senken ließen. Ja, ich hab schon einen sehr leichten Schlaf. War aber früher ein evolutionärer Vorteil im Überlebenskampf… Meine Vorfahren konnten nicht so leicht im Schlaf von Säbelzahntigern oder (anderen) Neandertalern überrascht und getötet werden. :-) Wahrscheinlich bin ich aber fürs Stadtleben nicht geeignet.

  3. Jaja, das Nerv-Zeug. Vor allem fangen die damit ja schon an, sobald auch nur 2 Blätter auf dem Boden liegen. Dass das Gerät Flora und Fauna mehr stört als ein Besen braucht man nicht extra zu erwähnen. Und einen Besen zu schwingen isg leichter, einfacher und umweltfreundlicher als dieser Müll. Ich hasse sie einfach nur.

    Auf nassem Laub ausrutschen? Da muss man schon ordentlich dämlich sein. Oder?

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