Langes Sitzen schadet der Gesundheit

Ein Blogger sollte sich kurz fassen. 500 Wörter sind meist optimal, finde ich. Blogleser erwarten, dass man kurz und knackig schreibt und schnell auf den Punkt kommt. Ich werde diesem hohen Anspruch sicher auch nicht immer gerecht. Im Gegensatz zu anderen Autoren ist für Blogger Prägnanz besonders wichtig. Gedanken kernig formulieren, ordnen, straffen. Dann: Streichen, streichen, streichen!
Wenn man allerdings zu lange am Rechner sitzt, kann der Blutzufluss zum Gehirn gestört werden. Dann hat man gedankliche Aussetzer. Man sollte daher während des Tages öfter aufstehen, vielleicht etwas frische Luft auf dem Balkon oder bei einem herbstlichen Spaziergang schnappen und dann im Wiederbesitz seiner geistigen Kräfte das Geschriebene überdenken. Tut man dies nicht, sondert man gelegentlich Unsinn ab. Oder man läuft Gefahr, dass Verbitterung oder reflexhafte Stimmungen auf einen Text durchschlagen. Man merkt dies oft bei Autoren, die sehr umfangreiche Artikel oder Glossen offenbar in einem Rutsch schreiben, die dann unlektoriert in Blogs erscheinen. Aufmerksame Leser, die es bei diesem guten Artikel bis zum Ende schafften, stießen daher z. B. hier (www.achgut.com; Quellennachweis s. u.) auf folgenden Abschnitt:

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Nein, so lief es natürlich nicht …   Dazu folgende Anmerkungen:
1. Russland hat erst Ende September, also am 30.09.2015 mit Luftangriffen in Syrien eingegriffen. Das war lange nach Merkels Akt der Selbstermächtigung vom 4. September; und auch zu jenem Zeitpunkt, Anfang September, war der Flüchtlingsstrom nach Europa und Deutschland bereits auf ein bislang nie gekanntes Maß angeschwollen. Es ist also eine grobe Verfälschung der Tatsachen (möglicherweise auch der vorerwähnten zerebralen Störung des Autors bzw. einer Unterversorgung seines Hirns mit Sauerstoff geschuldet; man kann da nur spekulieren) oder gezielte Desinformation, wenn Weißgerber indirekt behauptet, Russland hätte mit seinem Eingreifen – d. h. durch militärische Unterstützung des legitimen Präsidenten eines souveränen Staates – den Flüchtlingsstrom verursacht.

2. Subjektiv dämonisierende Zuschreibungen wie Schlächter (besser noch: Bestie, Satan, Monster, Pack) machen es später einfacher, gezielte Tötungen (sauber und effektiv mittels Drohnen) oder die Ermordung eines unliebsamen Staatschefs als Ausbruch gerechten Volkszorns zu rechtfertigen. Es tötet und pfählt sich dann leichter (siehe Gadaffi), wenn das Opfer zuvor medial oder verbal entmenschlicht wurde.

3. Assads Wiederbelebung? Präsident Assad war und ist der gewählte und legitime Staatschefs Syriens. Offensichtlich hatte und hat er auch genügend Rückhalt in der Bevölkerung, sonst wäre er längst weg. Erst die Einmischung der USA ließ diesen Konflikt eskalieren. Die USA haben Gegner aus dem Dunstkreis von Al-Qaida erst militärisch aufgerüstet und finanziell unterstützt. Diese Splittergruppen wurden dann der westlichen Öffentlichkeit als moderate oder gemäßigte Rebellen verkauft. Ein möglicher „Regime-Change“ (üblicherweise als Wende zur Demokratie angepriesen) wird vorhersehbar zu einem Machtvakuum führen, aus dem heraus die dann stärksten Kräfte ein islamistisches Regime errichten werden. Bestenfalls. Ein wahrscheinlicheres Szenario ist, dass Syrien nach Assad auf Jahrzehnte ein schwelender Konflikt- und Unruheherd bliebe. Die Flüchtlingskrise würde sich weiter verschärfen. Libyen, Ägypten, Irak, Afghanistan geben die Richtung vor …

Es wäre also, falls denn Stabilität in Syrien tatsächlich gewünscht ist, und auch im Sinne des Völkerrechts eher geboten, die Präsidenten Russlands und Syriens mit allen gebotenen Mitteln bei der Bekämpfung des IS zu unterstützen (oder sich einfach rauszuhalten).

Das Thema „Fluchtursachen bekämpfen“ lässt sich hingegen schneller abhandeln: Wir können (und werden) Fluchtursachen gar nicht bekämpfen, d. h. beseitigen, selbst wenn wir uns jetzt konkret darauf einigen könnten, welche das sind. Das schaffen wir nicht, und es ist m. E. auch von den derzeitigen Machteliten nicht gewünscht. Nüchtern betrachtet: Fluchtursache Nummer 1 ist das Sozialsystem der westlichen Länder, d. h. das angesichts offener Grenzen für jeden (der es auf europäischen Boden schafft) geltende Angebot, an den Verheißungen des westlichen steuerfinanzierten Wohlstands faktisch ohne (!) Gegenleistung teilhaben zu können. Dies ist ein unwiderstehlicher Sog, der den Flüchtlings-/Einwandererstrom ab jetzt nie versiegen lässt, bis es irgendwann zum Kollaps und zur kompletten Angleichung der Verhältnisse kommen muss, d. h. zu einer Absenkung auf Dritte-Welt-Standards. Bekämpfung der Fluchtursachen heißt Nivellierung, also per se eine Beseitigung der Unterschiede zwischen den Herkunftsländern und den Zielländern – eine Angleichung, die nur auf niederstem Niveau erfolgen kann.

Okay, das war’s auch schon. Jetzt geht’s erstmal ein paar Kilometer auf die Laufstrecke.

*Quelle des Screenshoots: www.achgut.com/artikel/ich_bin_dann_mal_weg_meinte_der_staat_und_machte_sich_aus_dem_staub

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13 Antworten auf Langes Sitzen schadet der Gesundheit

  1. FDominicus sagt:

    Ich orientiere mich eigentlich an so gut wir gar keine Wortzahlen. Ich schreibe bis ich das ausgedrückt habe was ich wollte, genau dann “reicht” es.

    Warum ich mich eigentlich hinsetze und gegen den m.E. grassierenden Wahnsinn schreibe, kann ich nur mit meinem Wunsch etwas dagegen zu unternehmen begründen.

    Ich weiß aber auch, daß es kaum einer liest. Und schon gar nicht diejenigen die ich kritisiere (wie ich finde zu Recht). Ich verbringe im Grund zuviel Zeit mit dem Warnen und im Grund kann ich Kassandra bestens verstehen. Die warnt und warnt und am Ende kommt es wie sie vorhersagt…. Das ist so frustrierend.

    • Max sagt:

      Tja, das kann ich gut nachvollziehen, lieber FDominicus. Die Kassandra konnte eben auch nicht anders … Aber hätte es mehrere oder gar Hunderte Kassandras gegeben, hätten die etwas bewirkt, hätte man denen nicht Glauben geschenkt? Nahm ja leider kein gutes Ende mit ihr (hatte sie nicht auch ihre eigene Ermordung vorhergesehen, ja?)
      Hab schon einige Male auch Anregungen und Denkanstöße aus Blogs wie dem Ihrigen gezogen. Auch von vielen anderen in der einen oder anderen Weise. Sei es ein Gedanke, den man später weiterführt, ein Name, den man dann mal nachschlägt oder der einen neugierig macht, ein Link oder ein YT-Videoclip… Man nimmt sich vor, endlich mal das eine oder andere Buch zur Hand zu nehmen oder trägt eine Idee, einen Gedanken weiter, erwähnt ihn vielleicht auch in einem Gespräch. Schwer zu sagen, was ein kleines Blog bewirkt. Man fungiert ja als Sender und Empfänger, Multiplikator, wenn auch mit geringer Reichweite.
      Mir geht es darum: Es ist nur eine Stimme, aber meine Stimme, einzigartig, von anderen unterscheidbar. So wie Ihre. In einer vielstimmigen Kakophonie natürlich… ;-)
      Mir geht es so, dass es eine befreiende Wirkung hat, sich etwas von der Seele zu schreiben, ohne inhaltlichen Restriktionen unterworfen zu sein, nicht von einem fremden Moderator, Redakteur oder Portalbetreiber abhängig zu sein, nur an meine eigene Verantwortung gebunden … In diesem Sinne, halten Sie die Ohren steif.
      PS: Blogs sind ja immer auch eine Mischung aus privaten Notizen und allgemeinen, ernst gemeinten Inhalten. Da verschwimmen auch die Grenzen, und man kann natürlich nicht immer den richtigen Ton oder Nerv für jeden Leser treffen, der so eine Seite zufällig aufruft. Einfach nur ungefilterte Meinung, so seh ich das.

      • FDominicus sagt:

        Es ist eben auch meine Hoffnung, daß Blogger eine Gegenposition einnehmen. Für mich steht so gut wie fest, daß es Meinungsvielfalt in Blogs noch gibt. Man sieht aber auch die Versuche diese Blogs zu regulieren oder irgendwie sonst Einfluß darauf zu gewinnen. Man denke mal an die Amadeu-Antonio Stiftung. Der steht vor eine IM aus der DDR gegen tada “Rechtsextremismus” Man sehe den politischen Druck auf Facebootk und die selektive Anerkennung von Haß wenn es denn den richtigen trifft.

        Und Gnade dem der nicht das schöne neue bunte Deutschland will.

  2. FDominicus sagt:

    Ein Parteikollege meinte zu mir: Fluchtursachen bekämpfen – Sozialsysteme abschaffen Und damit rennt er bei mir offene Tore ein. Ich verweise mal was ich dazu mal festhielt:
    https://www.q-software-solutions.de/blog/2015/08/sozialstaat-und-zuwanderung/
    Und mal die Wörter gezählt: 795 – weit über Ihrer Grenze …..

    • Max sagt:

      Ja, stimmt ja auch. Vor vielen Jahren schon von Milton Friedman (und anderen) erkannt und geäußert, dass sich eine Nation einen freigebigen Sozialstaat oder offene Grenzen leisten könne, aber eben nicht beides zugleich haben könne. Und da beißt die Maus keinen Faden ab.
      Die Überschreitung der Obergrenze ähm Schwelle von 500 Wörtern lass ich Ihnen ausnahmsweise noch mal durchgehen. ;-)

  3. FDominicus sagt:

    Und schauen Sie mal was ich gerade heute finde:
    https://www.bayernkurier.de/inland/18978-der-bock-als-gaertner

    Alles kein Skandal in Deutschland sondern gewünschte und geförderte Politik. Ein System für die Priviligierten die Ihr Privilegien mit allen legalen und illegalen Mitteln erhalten wollen, zum K……

  4. FDominicus sagt:

    Ich nerve ein wenig, hier noch einen Eintrag von mir der hier aber so was von paßt:
    http://www.q-software-solutions.de/blog/2016/05/veraergert-vera-betrogen-aber-nicht-verstaendnislos/

    Werde mich aber jetzt zurückhalten…. – auch wenn es schwer fällt ;-)

    • Maxx sagt:

      Ach, stört doch nicht. Passt doch thematisch, werter FDominicus. ;-)
      Zu Ihrem Posting: Klar, wenn man etwas mit 100%iger Sicherheit voraussagen kann, ist es die ja quasi automatisiert und ritualisiert ablaufende weitere Erhöhung von Steuern und Abgaben (und Schulden der öffentlichen Hand). Nebenbei: Bei null Prozent Guthabenzinsen eine ziemlich große Verarsche, die aber die Mehrheit bis jetzt widerspruchslos schluckt. Kann natürlich nicht gut gehen langfristig, klar, aber langfristig sind wir eh alle tot. Was soll’s…
      Zu der 2013 schon avisierten und jetzt ja auch mittelfristig verwirklichten Abschaffung der 500-Euro-Scheine hatte ich damals auch mal eine Glosse geschrieben:
      http://citronimus.de/uber-kleine-flaschen-und-grose-scheine/
      Ich sehe diese Maßnahme auch als Vorstufe zur Abschaffung des Bargeldes (kurz: Bargeld=gemünzte Freiheit). Passt ja ins Bild…
      Aber in der Wählerfrage bin ich vielleicht doch etwas anderer Ansicht als Sie. Ich halte Wähler nicht per se für “Idioten”, nur weil sie Allerweltsparteien (der Begriff stammt nicht von mir) oder auch AfD wählen; und ich hab es mir abgewöhnt, mit moralischen Kategorien “Gut und Böse” zu argumentieren. Die hypermoralische Ebene mit manichäischen Zuschreibungen ist in der Öffentlichkeit längst besetzt, d.h. die Rollen sind verteilt (hell/dunkel; gut/böse), – ja, ist klar? Man kann nur auf eine rationale Ebene wechseln, um Gehör zu finden.
      Ein offener gesellschaftlicher Diskurs findet aber nicht statt. Aber: Um überhaupt heutzutage in den Medien Gehör zu finden, ist eine in der Gesellschaft verwurzelte und in Parlamenten vertretene Partei Voraussetzung. Man muss nach den Regeln spielen, um Respekt und Aufmerksamkeit zu bekommen, sonst steht man (als wahrgenommener Feind der Herrschenden) von vornherein auf verlorenem Posten. Außerparlamentarische Opposition, die als Konkurrenz gesehen wird, wird leicht mit vereinter Kraft der Allerweltsparteien, Medien, diversen Verbände und der Amtskirchenvertreter zermalmt, niedergemacht werden. Daher, im Parlament präsent zu sein, ist m.E. wichtig, es bietet einen gewissen Schutz, um überhaupt als Gesprächspartner in der Öffentlichkeit in einen Diskurs treten zu dürfen und das Fenster des Sagbaren (das Overton-Fenster) auch für Bürger wie uns zu erweitern… Dennoch: Es ändert sich natürlich – nichts.
      Wir gehen unseren Weg, wir alle, bis zum Ende.

      • FDominicus sagt:

        “Man kann nur auf eine rationale Ebene wechseln, um Gehör zu finden.”

        Wechseln Sie einfach mal dort hin und schauen was dabei heraus kommt ;-(

        Fangen wird doch einfach mal an mit dem Wahlverhalten. Wenn man immer dasselbe wählt, warum erwartet man da eine Änderung? Ich verweise auf Einstein.

        Nächste Frage auf rationaler Ebene. Wie kann eine 2 % -ige Inflation Stabilität bedeuten?

        Noch eine Frage. Wie kann es sein, daß bei rational richtiger Geldpolitik es dazu kommt, daß der USD heute noch noch 1 % seines ehemaligen Wertes behalten hat? Wie durchschlagend stabil war die DM die während Ihrer Laufzeit > 70 % an Wert eingebüßt hat?

        Nächste rationale Frage. Wenn Geld doch eine Wert hat wie kann dann der Zins bei 0 % liegen?

        Wie kann man behaupten, Geld auf einem Konto würde jederzeit für einen selber im Zugriff sein wenn es doch nur ein Kredit an die Bank ist?

        Mir fallen sicherlich noch eine ganze Menge andere Fragen ein, bei denen ich “rational” zu anderen Entscheidungen kommen MUSS. Nur ist das wirklich das Ziel?

        Oder ist es nicht eher das Ziel sich als Politiker völlig unersetzbar zu machen? Gab nicht gerade Herr Lindner auch die Maxime aus: Nichts darf unreguliert sein/bleiben?

        • Maxx sagt:

          Haha, nichts darf unreguliert bleiben. ;-) Ja, FDP, wie sie leibt und lebt bzw. darbt.
          Ihre sokratische Methode gefällt mir übrigens sehr gut. :-) Geschicktes (nicht suggestives) Fragen, um den Gesprächspartner zum Nachdenken zu bringen; ggf. wird er neugierig, zweifelt, bohrt weiter und gelangt so aus sich selbst heraus zu neuen Einsichten und Erkenntnissen. Leute dazu bringen, an den in schulischen und medialen Institutionen “produzierten Wahrheiten” zu zweifeln. Mehr kann man wohl (mit Hausmitteln) nicht erreichen. Kann ja funktionieren, wenn sich der Gesprächspartner nicht von vornherein verweigert (weil er sich nicht auf eine Diskussion einlassen möchte bzw. eine emotionale/ideologische Mauer aufgebaut hat) – oder weil man einfach noch zu jung ist und einen Schuss Realität benötigt.

          Bei Jugendlichen gehts natürlich viel eher um Bauchgefühl, d.h. wem man “glaubt”, wen man für vertrauenswürdig hält. Da zählt die flapsige Meinung eines hippen TV-Stars mehr als die begründete Aussage eines langweiligen Wirtschaftsexperten.
          Als ich z.B. im zarten Teenager-Alter war, hätte ich mich zwar auf ein Gespräch mit “Vertretern des Klassenfeindes” auch eingelassen, ich wäre höflich geblieben und hätte mir alles angehört, aber es wäre höchstwahrscheinlich alles an mir abgeperlt – wie Wassertropfen an einem Lotusblatt … Weil ich Lehrern, Eltern und auch dem Sprecher von der Aktuellen Kamera mehr Glaubwürdigkeit zugebilligt hätte, mehr als jedem anderen und hätte er noch so gut argumentiert.

          Fragen stellen und Zweifel säen, finde ich, ist nie verkehrt. Ob und was man (mit Bordmitteln) überhaupt bewirken kann, sollte man nicht über- und nicht unterschätzen…

  5. Max sagt:

    Als Ergänzung: Passend zum Thema Syrien. Ein ausführliches Interview mit einem syrischen Christen, der auch diese Seite des Spektrums beleuchtet, die ich meinte:
    http://www.sezession.de/56397/als-syrischer-christ-in-deutschland-ein-gespraech-mit-kevork-almassian.html

    PS: Gut, wenn man noch einen Schritt zurücktritt und sich unvoreingenommen über den syrischen Hintergrund informieren möchte, könnte man auch bei Peter Scholl-Latour nachlesen, der ein weithin anerkannter und ausgewiesener Nahost-Experte war (2014 leider verstorben, RIP!). Er hat die Region auch oft bereist.
    Sein letztes Buch hieß “Der Fluch der bösen Tat” – das Scheitern des Westens im Orient. Ist alles noch brandaktuell, was er dort zur jüngeren Geschichte Syriens schrieb.
    Ich glaub, es ist kurz nach seinem Tod erschienen.

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