So oder so …

Völlig egal. Polizisten bieten sich in postfaktischen Zeiten als Prügelknaben der Nation an. Lassen sie dem bunten Geschehen ihren Lauf, und es passiert etwas, kann man sie im Brustton der Überzeugung kritisieren. Ergreifen sie hingegen proaktive oder präventive Sicherungsmaßnahmen, handeln sie natürlich überzogen oder aus rein rassistischen Motiven. Ist ja echt zum Schießen … Die Polizei, die Polizei, die hat immer Schuld (zum Mitsingen).
Im Vorjahr hat man doch wegen der nicht verhinderten und in den Medien bagatellisierten Silvesterexzesse in Köln auf die Polizei eingedroschen. Dieses Jahr drischt man aber auch auf die Polizei ein, genau aus entgegengesetztem Grunde: Die haben offenbar ihren Job ernst genommen, massenweise in Köln angereiste „Männer“ kontrolliert und einige mutmaßliche Risikosubjekte vorsorglich aus dem Verkehr gezogen. Das war nun aber auch falsch, denn die Polizeimaßnahmen werden sogleich von Grünen und Linken als rassistisch gebrandmarkt. Blöderweise waren das nämlich vorwiegend Nordafrikaner, keine alten weißen Herkunftsdeutschen, die sich dorthin verirrt hatten. Muss man sich mal vorstellen, wie man sich als Polizist im Nachhinein fühlen mag. Da sind Tausende Leute zu Silvester im Einsatz, die vielleicht auch gern den Abend bei ihren Familien verbracht hätten. Die erledigen ihren Job so gut, dass alles erstmal glatt und störungsfrei verläuft. Jetzt kommen die nach Hause und müssen lesen, dass u. a. die Grünen-Parteichefin die „Rechtmäßigkeit des Polizeigroßaufgebotes“ infrage stellt und den gezielten Kontrollen der Nafris eine rassistische Motivation unterstellt. Da würde mir persönlich .., na ja, geht mich eigentlich nichts an. Weiterfeiern!

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