Syrien

Wie erwartet erweist sich Trump nun mit seinem Luftschlag in Syrien als „ganz normaler“ US-Präsident. Da weiß er sogar den Sigmar Gabriel hinter sich. Denn so ein völkerrechtswidriger US-Raketenangriff ist da ganz nach dem Geschmack unseres neuen Bundesaußenministers. Da werden die letztes Jahr von Steinmeier aufgerissenen Gräben zu Trump bestimmt bald gekittet. Ist er doch einer, der – letztlich nicht überraschend, aber deprimierend zu erkennen – außenpolitisch in keiner Weise anders handelt, als es seine Amtsvorgänger taten oder auch Frau Clinton getan hätte. Marschflugkörper losschicken, bombardieren im Namen der Freiheit, unter welchem Vorwand auch immer – aus der Hüfte schießen, um Stärke zu zeigen, um Russland zu provozieren, um vom eigenen Versagen in der Innenpolitik abzulenken, um neue Failed States zu schaffen, um den Scharfmachern Genüge zu tun? Tonking-Zwischenfall (Vietnam), Brutkastenlüge (Kuwait), der Fall Curveball (Vorwand für den Irakkrieg), jetzt muss mal wieder eine unbewiesene Giftgasattacke herhalten – alles wiederholt sich. Und man ist dazu verdammt, den ganzen Scheiß immer wieder zu erleben. Militärisch-industrieller Komplex, Konzernbosse und NGOs können aufatmen. Sie werden ihren Krieg bekommen. Chaos in Syrien. Gefüllte Leichensäcke. Und die Soros-Jünger bekommen auch weiterhin zuverlässig ihre Flüchtlingsströme nach Europa. Für Nachschub ist gesorgt.

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Eine Antwort auf Syrien

  1. FDominicus sagt:

    Treffer – versenkt.

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