Wunden lecken usw.

Persönlich fände ich es immerhin anerkennenswert, wenn sich die an den Hamburger Gewaltexzessen mitverantwortlichen geistigen Brandstifter aus den Reihen der linken Journaille an den Entschädigungszahlungen beteiligen würden, die den Opfern „ihrer“ Gewalt von Merkel bereits unbürokratisch zugesagt wurden. Insbesondere denke ich an ein linksradikales Verlegersöhnchen, das da durch seine gewaltverherrlichenden Kommentare aufgefallen sein soll, wie die FAZ berichtet. Wäre es denn anmaßend oder ungehörig, diesem überaus telegenen und eloquenten Salonlinken zu empfehlen, einen Teil seines ererbten Vermögens einem sinnnvollen Zweck zuzuführen und in den Hamburger Entschädigungsfonds einzubringen, zumal einige der Geschädigten möglicherweise sogar zur potenziellen Leserschaft seines nach linksaußen abgerutschten Schmierblatts, das einst als renommiertes Nachrichtenmagazin galt, gehören dürften?
Natürlich wäscht er seine Hände in Unschuld, der linke Biedermann, doch sein Twitter-Account spricht, wie man sagt, die Sprache der Gewalt. Tja, die Geister, die man rief…
Ob diese linksdrehenden Vollpfosten in ihren vollklimatisierten Redaktionsräumen noch ahnen, was sie auslösen?
Was mir gerade in den Sinn kam: Der letzte Linke, der nach meiner Kenntnis etwas aus damaliger Sicht (nachvollziehbar) Sinnvolles mit seinem Erbe anstellte, war ein gewisser Tom Koenigs, Sprössling einer Bankiersfamilie, der zu Beginn der 70er Jahre sein ererbtes Millionenvermögen an den Vietcong, also die vietnamesische Befreiungsarmee, gespendet hat. Konsequent oder?

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