Es saugt und bläst der Heinzelmann…

Laub

Diese benzinbetriebenen Laubbläser und -sauger sind auch für mich eine echte Landplage. Bleibt mir also nichts übrig, als dem Blogger Asmodeus, auf dessen Beitrag zum Thema ich vorhin stieß, von ganzem Herzen zuzustimmen. Jeden Herbst nerven mich diese akustischen Umweltverschmutzer aufs Neue. So konnte ich auch letzte Woche an meinem aktuellen Domizil, also da, wo ich mein karges Nachtlager aufgeschlagen hatte, dieser Heimsuchung nicht entgehen. Ohne Vorwarnung weckte mich der Lärm am Montag zu fast nachtschlafender Zeit – es klang wie das Dröhnen von Flugzeugturbinen vor dem Start, so dass ich automatisch aus dem Bett katapultiert wurde, um das Fenster zuzuschlagen, was sich jedoch als nutzloses Unterfangen herausstellte, denn selbst bei geschlossenem Schlafzimmerfenster blieb es unerträglich und nervtötend. Ohropax war auch nicht in Reichweite. Die Posaunen von Jericho können nicht schlimmer geklungen haben, bevor die Mauern der verschlossenen Stadt in sich zusammenbrachen…
Nach einer Weile scheint sich dieses ohrenbetäubende Saug-/Blasmonstrum in deinem Kopf zu befinden. Dann ist’s in der Regel höchste Zeit zum Aufstehen…
Ein paar Tage danach sieht’s übrigens draußen fast genauso aus wie vorher…
Kann daher sein, dass die Laub-Busters nochmal anrücken werden.

Ich persönlich hab übrigens gar nichts gegen Laub. Es stört mich nicht, und es ist Teil der Natur. Als Kind liebte ich es, durch das dichte Laub zu toben, die Füße reinzustecken, in den Laubhaufen zu stöbern, das Laub wie Konfetti durch die Gegend zu werfen, mich in den Laubhaufen zu wälzen…