Leben retten

Berlin ist keine Radfahrerstadt. Zugegeben, ich fahre auch höchst ungern mit dem Rad, weil der Verkehr immer dichter wird und du wirklich an vielen Stellen gar nicht weißt, wie du noch fahren sollst, ohne zu riskieren, von einem Lkw überrollt zu werden oder gegen eine sich plötzlich öffnende Autotür zu prallen. Hier passieren jedes Jahr schlimme Unfälle, bei denen Radfahrer verletzt oder getötet werden. Dennoch muss man auch mal kritisch anmerken, dass viele Radfahrer offenbar keine Kenntnis der Vorfahrtsregeln haben oder sich nicht drum scheren. Vielleicht kann ich ja auch mit diesem Hinweis mal einen Beitrag leisten, um Leben zu retten? An Radfahrer gerichtet oder Leute, deren Freundinnen, Freunde oder Eltern hier in Berlin mit dem Rad fahren: Ihr solltet Euch dringend mit der StVO und Vorfahrtsregeln vertraut machen, falls Ihr unsicher seid. Kenntnis bzw. praktische Anwendung der Vorfahrtsregeln kann Leben retten. An Einmündungen oder Kreuzungen von gleichrangigen Straßen gilt: rechts vor links. Continue reading Leben retten

Lehrer-Blues

Stichwort: Verfall und Niedergang der Institutionen.
In Berlin ist wohl der Lehrermangel mittlerweile so groß, dass Nachwuchslehrer und für den Schuldienst angeworbene Quereinsteiger im Schnellverfahren nur noch von unerfahrenen Berufsanfängern ausgebildet werden können, schreibt der Tagesspiegel.
Das letzte Aufgebot an der Bildungsfront. Dazu bestimmt, verheizt zu werden. Die können einem echt Leid tun. Lehrerbildung in den Händen von Leuten, die selbst noch grün hinter den Ohren sind. Kann natürlich nicht gut gehen und lässt für die Zukunft nichts Gutes erahnen. Hat wiederum aber auch handfeste Gründe, warum gerade im rotgrünen Berlin kaum jemand mehr Lehrer spielen will …

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Nur mal zitiert …

Passenderweise zitiert aus Michael Klonovskys gestrigem Tagebucheintrag:

PS: Dieser Vortrag Merkels in Essen, einer ziemlich verwahrlosten und damit zur Illustration Merkelscher Politik vorbildlichen Kommune, illustriert das ganze Dilemma. Die Frau ist ungebildet und kulturlos, das ist bekannt, sie entblödet sich nicht, zur aktuellen Masseneinwanderung die wahrhaft idiotischen Sätze zu sagen, die Chinesische Mauer habe schließlich auch nichts Gutes für China bedeutet und dem Römischen Reich sei es nicht durch “Abschottung” gut gegangen, sondern wenn es “Ausgleich mit Nachbarn suchte” (und niemand lacht sie dafür aus); sie ist eine vollkommen belanglose, zutiefst ordinäre Person; zu ihr fällt mir nichts ein, um Karl Kraus über einen anderen verhängnisvollen Belanglosen zu zitieren, wie einem auch nichts zu Ulbricht oder Honecker eingefallen wäre; dieser Prototyp einer Pechmarie agiert nicht aus sich heraus, sondern als “Vollstreckerin internationalistischer Politiken” (Karl Albrecht Schachtschneider) auf Seiten der one-world-Junta, was täglich deutlicher wird; das Problem ist nicht die belanglose, ordinäre, gesteuerte Frau M., das Problem sind die Millionen Deutschen, die sich auf Verderb an sie ketten, und zwar mit keinem anderen Grund als jenem, dass man als knalldeutscher Gehorsamsdepp eben seinem Führer folgt, in der solche Plattköpfe bis zuletzt merkwürdigerweise durchglühenden Siegheilsgewissheit, dass das alles keine Konsequenzen habe, dass die weise Führung schon alles regeln werde, dass die Sache schon irgendwie gut enden werde, weil man es ja selber gut meine mit dem Applaus zur drittweltverträglichen Selbstpreisgabe und zum Landesverrat. Die Frau bekommt von der “besseren Gesellschaft” Essens, was immer man sich darunter vorzustellen hat, Szenenapplaus, weil sie erklärt, ihr politisches Ziel sei Wohlstand für die ganze Welt (statt z.B. für den Ruhrpott), deshalb herein mit allen Nafris und den Familien hinterdrein, heute gehört uns Deutschland und morgen der ganzen Welt, und die Keitels & Konsorten klatschen dieser Übergeschnappten, die nichts an dieses Land bindet, die sich einen Dreck für das Fortbestehen der Deutschen interessiert und auf ihre Kosten Amok läuft, beflissen Beifall, statt sie auszulachen und auszubuhen und auszupfeifen und der Garstigen angeekelt in die Raute zu ko… Continue reading Nur mal zitiert …

Zur Gewaltfrage

Hab gerade irgendwo in einem Blog gelesen, dass die SPD wohl versucht, die Begriffe links und Gewalt voneinander zu trennen. Es wurde auf folgendes Schulz-Zitat aus einem Faz-Artikel verwiesen:

Der SPD-Vorsitzende Martin Schulz sagte in der ZDF-Sendung „Berlin Direkt“: „Links und Gewaltanwendung schließt sich gegenseitig aus.“ Die Randalierer seien „bescheuert, aber nicht links“. Sein Stellvertreter Ralf Stegner twitterte: „Linke Politik achtet Menschenwürde und lehnt Gewalt ab. Deshalb sind kriminelle Gewalttäter, wie immer sie sich nennen, nicht links.“

Selten so eine schwachsinnige Aussage gelesen … Klingt ja fast so wie die Relativierung der islamischen Terroranschläge, die ja angeblich auch nie irgendwas mit dem Islam zu tun haben.

Linksorientierte (also marxistisch-leninistische) gesellschaftswissenschaftliche Konzepte fußen ja, wenn ich mich recht erinnere, darauf, dass sich Klassen, d. h. Kapitalisten (Ausbeuter) und Proletarier (Ausgebeutete) in einem unversöhnlichen Interessenkonflikt gegenüberstehen. Unversöhnliche Gegensätze (man spricht da von antagonistischen Widersprüchen) können nur durch einen gewaltsamen Bruch der bestehenden Ordnung aufgelöst werden. Continue reading Zur Gewaltfrage

Wunden lecken usw.

Persönlich fände ich es immerhin anerkennenswert, wenn sich die an den Hamburger Gewaltexzessen mitverantwortlichen geistigen Brandstifter aus den Reihen der linken Journaille an den Entschädigungszahlungen beteiligen würden, die den Opfern „ihrer“ Gewalt von Merkel bereits unbürokratisch zugesagt wurden. Insbesondere denke ich an ein linksradikales Verlegersöhnchen, das da durch seine gewaltverherrlichenden Kommentare aufgefallen sein soll, wie die FAZ berichtet. Wäre es denn anmaßend oder ungehörig, diesem überaus telegenen und eloquenten Salonlinken zu empfehlen, einen Teil seines ererbten Vermögens einem sinnnvollen Zweck zuzuführen und in den Hamburger Entschädigungsfonds einzubringen, zumal einige der Geschädigten möglicherweise sogar zur potenziellen Leserschaft seines nach linksaußen abgerutschten Schmierblatts, das einst als renommiertes Nachrichtenmagazin galt, gehören dürften? Continue reading Wunden lecken usw.

Papa Schaf erklärt es seinem Sohn …

Aufzeichnen„Papa, ist das dort drüben unser Auto?“
„Nein, unser Auto ist das, was da unten brennt.”
„Papa, warum hast du uns nicht gegen die bösen schwarzen Männer verteidigt? Warum hast du nichts gemacht, als die lachend vorbeigelaufen sind und unser Auto angezündet haben, Papa?“
„Das sind keine bösen Männer, Malte-Torben, ähm die sind nur verwirrt und zornig. Die kämpfen für eine gerechtere Welt.“ Verlegenes Räuspern. „Die haben sich nur geirrt, als die dem Papa sein Auto angezündet haben.“ Papa blickt die Straße hinunter, wo weitere Brandherde züngeln und rauchende Fahrzeugwracks nicht zu übersehen sind. „Und bei den anderen in unserer Straße auch.“

„Aber warum hast du den schwarzen Männern nicht gesagt, dass du nicht böse bist, Papa? Das hätten die bestimmt verstanden und unser schönes Auto nicht angezündet? Warum bist du nicht runtergegangen, als die die Scheiben eingeschlagen haben, sondern hast nur hinter dem Fenster gestanden und ein Video aufgenommen?“
Betretenes Schweigen.
„Das zahlt doch die Versicherung, Malte-Torben. Der Papa kauft uns dann noch ein viel schöneres Auto“, schaltet sich die Mutter ein.
Malte-Torben kaut an seinen Fingernägeln.

„Ich hab dir doch erklärt, was eine Versicherung macht? Die bezahlen auch das, was böse Menschen kaputt machen.“
„Aber du hast doch gesagt, die schwarzen Männer sind nicht böse, Papa.“
„Ähm ja, stimmt. Die Versicherung zahlt auch das, was von Menschen in gerechtem Zorn ähm irrtümlich zerstört wird. Die vermummten schwarzen Männer wehren sich nur gegen die brutale Polizei und die schlimmen Politiker, die sich da gerade in unserer Stadt versammeln. Aber das verstehst du noch nicht, Malte-Torben.“
„Wenn ich groß bin, werde ich auch ein zorniger schwarzer Mann, Papa.“
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