Heinrich! Mir graut’s vor dir …

Ja, aber dieser Mann bleibt sich wenigstens treu – negativ konsistent in seinen Botschaften. Kirchenboss Heinrich Bedford-Strohm (EKD) befürwortet eine antidemokratische Manipulation der digitalen Öffentlichkeit (im Sinne eines noch zu definierenden „Weltethos“) und möchte die sozialen Medien einem GEZ-ähnlichen Kontrollmechanismus unterwerfen. Wohlfeile Kapitalismuskritik dient dem steuerfinanzierten Pharisäer als Türöffner zur Durchsetzung totalitärer Meinungskontrolle. Ein Feind im Inneren. Kann man hier beim Tichy bzw. Wallasch ggf. nachlesen.
Amtskirchen abschaffen, Pfaffen in die Produktion!

FSF ist der neue Oktoberklub

Scheint, als sollte Feine Sahne Fischfilet der Oktoberklub der BRD werden.
Besagter Oktoberklub war in der DDR eine bekannte Gesangsformation – staatlicherseits mit Wohlwollen bedacht und von der sozialistischen Kulturpolitik gefördert sowie gleichsam vereinnahmt. Die waren für ihre kämpferischen und agitatorischen Politsongs bekannt, wurden aber von den normalen Jugendlichen, die ja eher unpolitisch waren, weitgehend verlacht und ignoriert; für pol. Repräsentationszwecke  in der DDR hat man die bei jedem Anlass instrumentalisiert. Man wusste, dass die alle politisch linientreu waren, und in wechselnder Besetzung hat man diese singenden kommunistischen Agitatoren in fast jeder (jugendlichen) TV-Unterhaltungssendung und bei Festivals gesehen und gehört. Der Oktoberklub diente auch als Karrieresprungbrett und Talentschmiede; u. a. hat sich da die junge Tamara Danz ihre ersten Sporen verdient. Aber die hatte wenigstens Talent und konnte noch singen …

Was auch zu Deutschland gehört …

Gravitationswellen

- Gravitationswellen. Ich schätze, das wussten die meisten Deutschen bisher gar nicht oder? Dass es die gibt und dass die hierzulande besonders stark wirken; die sind gewissermaßen Bestandteil unseres neuen kosmopolitischen Kulturguts. Seid umschlungen, Gravitonen. Letztere sind allerdings noch nicht experimentell nachgewiesen, aber egal …
Die Verantwortlichen in unseren zuständigen Behörden, also im Bundesfinanzministerium und auch in den Münzprägestätten sind ja vor der Ausgabe neuer Briefmarken und Münzen immer verzweifelt auf der Suche nach ungefährlichen, politisch korrekten Motiven, die von keiner maßgeblichen Interessengruppe hierzulande als Provokation oder Respektlosigkeit angesehen werden könnten. Versteht sich, dass daher möglichst keine nationale Symbolik mehr drauf sein sollte … Bei Köpfen diverser verdienstvoller Persönlichkeiten besteht z. B. immer mal wieder die Gefahr, dass die halt nachträglich noch zu Unpersonen erklärt werden, weil sie etwa das falsche Geschlecht oder eine sexistische Gesinnung oder die falsche Haarfarbe hatten, daher geht man potenziellen Konflikten oder Ärgernissen vorsorglich aus dem Wege und bildet bevorzugt Natur- und Landschaftsmotive ab – oder eben Gravitationswellen, die jeden von uns tagtäglich mit dem göttlichen Geschenk der Schwerkraft beglücken und uns im Fall des Falles die wundersame Leichtigkeit des Seins erfahren lassen …

Von Ratten, Mäusen und Menschen

Die hierzulande – insbesondere gilt dies für Großstädte – typische hohe Bevölkerungs- bzw. Besiedelungsdichte hat fatale Folgen für unser Sozialverhalten, derer man sich bewusst sein sollte, wenn man’s noch nicht selbst an sich bemerkt hat.

Der Psychologe und Verhaltensforscher John Calhoun untersuchte anhand von Ratten (und Mäusen) in diversen Experimenten, wie sich Überbevölkerung und eine hohe Besiedelungsdichte auf das soziale Verhalten von Individuen auswirken. Anhand dieser Versuche lassen sich auch menschliche Verhaltensweisen urbaner Individuen besser verstehen und erklären. Ratten sind wie wir sehr soziale Wesen und daher auf stabile Gruppenbindungen und Beziehungen zu anderen Individuen angewiesen. Sie kooperieren eng miteinander und gehören zu den intelligentesten Tieren überhaupt. Sie verfügen über die Fähigkeit der Metakognition, reflektieren also ihr eigenes Können bzw. ihren Wissensstand und können Stress, Gewissensbisse, Begeisterung und auch Mitleid empfinden. In einem legendären Experiment von 1958 wurden Ratten erst dann gefüttert, wenn sie ihren Artgenossen durch Betätigen eines Hebels einen elektrischen Schlag versetzten. Anders als viele Menschen dies tun oder erwarten würden, weigerten sich die Ratten jedoch, den Hebel zu drücken und ihre Artgenossen auf diese Weise zu quälen, obwohl sie dafür auf leckeres Futter verzichten mussten. Dies aber nur nebenbei, ich will ja auf etwas anderes hinaus … Continue reading Von Ratten, Mäusen und Menschen

Warum viele Gespräche fruchtlos sind

Nach der von Leon Festinger (1919-1989), einem US-amerikanischen Sozialpsychologen, entwickelten und experimentell belegten Theorie der kognitiven Dissonanz werden Informationen, die im Zusammenhang mit einer bereits getroffenen Entscheidung eines Individuums von Bedeutung gewesen wären, von diesem Individuum möglichst im Sinne der getroffenen Entscheidung wahrgenommen bzw. gedeutet. Informationen, die die Richtigkeit einer getroffenen Entscheidung  in Frage stellen würden, werden dagegen tendenziell abgewehrt oder negiert.

So passiert es etwa Privatanlegern oft, dass sie nach der Entscheidung für den Kauf einer bestimmte Aktie nachträglich bekannt gewordene Informationen über erfolgreiche Geschäftsaussichten gern als Bestätigung der getroffenen Entscheidung angesehen, negative Unternehmensmeldungen oder Gewinnwarnungen hingegen entweder gar nicht registrieren oder als eher als belanglos einstufen. Im Nachhinein überbetont man in der Erinnerung häufig seine positiven Anlageergebnisse, man verweist gern auf realisierte Gewinne im Depot und verdrängt den Gedanken an die vielleicht sogar höheren Verluste, die man verbuchen musste.
Ein reiner Selbstschutzmechnismus – die Psyche schirmt sich ab und scheut die innere Auseinandersetzung mit seinem früheren Alter Ego.
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„Isch arbeite für die Polizei …“

„… aber trotzdem kann ich auch dein Homie sein …“

Zum Fremdschämen (Facepalm-Smiley hinzudenken) … Jeder blamiert sich, so gut er kann – und dies gilt auch für den Youtube-Account der Berliner Polizei. Immer wenn man denkt, man hat schon alles erlebt, gesehen und gehört, was an schwachsinnigen, lächerlichen, peinlichen Kasperstücken aufgeführt werden kann, wird ein neues Meisterwerk präsentiert, das die Latte der diesbezüglichen Sensibilität noch mal ein gehöriges Stück tiefer hängt …

Die Berliner Polizei hat nun ein neues Rap-Video für noch mehr Multikulti (und Toleranz, so sagt man) veröffentlicht (es gab wohl früher schon mal ein ähnliches Video). Na ja, Rap ist es natürlich nicht, schon klar, nur Gewimmer …. Continue reading „Isch arbeite für die Polizei …“

Klingelingeling …

… hier kommt der Hammermann
Klingelingeling
Komm’se alle, alle an die Hämmer ran …

In Köln geht’s auch heute offenbar wieder richtig zur Sache:

„Köln kommt nicht zur Ruhe – Erneuter Großeinsatz: Mit Hammer auf Opfer eingeschlagen und Schuss abgefeuert
Nach der Großlage mit der Geiselnahme am Hauptbahnhof in Köln ist am Montagabend (15.10.) ein Kölner (19) in der Innenstadt von mehreren Männern angegriffen worden. Ein derzeit noch Unbekannter schlug mit einem Hammer auf den Geschädigten ein. Ein Komplize (29) des Angreifers feuerte einen Schuss aus einer Pistole ab.“

Quelle: https://www.nrw-aktuell.tv/2018/10/koln-kommt-nicht-zur-ruhe-erneuter.html

Wollen wir da den Ermittlungen lieber nicht vorgreifen. Könnte auch schließlich wieder einer der vielen Wirrköpfe oder Beziehungstäter sein. Der eine wird zwar als „Nordafrikaner mit kurzen lockigen schwarzen Haare beschrieben, die an den Seiten kurz rasiert sind“, aber da wäre ich mal ganz vorsichtig …. denn das riecht ja förmlich wieder nach „racial Profiling“, wa?

Und täglich grüßt …

… so schlimm wie’s ist, nicht das Murmeltier, sondern’n Terrorist. Nein, kein Terrorist, nur ein „Wirrkopf“, polizeibekannt, psychisch krank – muss er ja wohl sein – der gestern in Köln ein 14 jähriges Mädchen anzündete und dann eine Frau als Geisel nahm, um sie mit Gasflaschen zu einer lebenden Fackel umzufunktionieren. Na, alles noch mal gut gegangen … nicht alles zwar – die Opfer werden lange traumatisiert bleiben – aber okidoki: die Polizei erledigte den Job, Rechtsstaat wirkt. Freuen wir uns lieber auf das nächste Konzert gegen rechts; hoffen wir, dass der verwirrte Geflüchtete jetzt ordentlich behandelt – der wurde ja auch verwundet, weil die schießwütige Polizei den bedauernswerten Mann nicht entwaffnen konnte – dann therapiert und betreut wird, also ich meine, dass da diese Versäumnisse aufgearbeitet werden, weil man doch dem Mann nicht geholfen hat … diese Tat war ja gewissermaßen ein Hilfeschrei, muss man so sehen – und konzentrieren wir uns mal lieber wieder auf die kreuzgefährliche Lawine der rechten Hetzer, Hitlergrüßer und marodierenden Neonazis in den Biergärten … Fertig.

Nachlese zur Landtagswahl in Bayern

Der Gedanke, dass sich insgesamt gesehen an den Stimmenanteilen für die beiden gegenüberstehenden Lager nichts verändert hat, sondern sich im Zuge des Niedergangs der „Volksparteien“ lediglich das Parteienspektrum weiter aufgefächert hat, ist schon naheliegend.  Wenn man die Anteile für CSU, FW und AfD addiert, kommt man in etwa auf den Wert, den früher die CSU in gewohnter Regelmäßigkeit für sich reklamieren konnte.
Hierzu auch ein Kommentar in Sciencefiles:  Seit 1978 hat sich kaum etwas verändert …

Wirklich nicht? Nein. Doch. Oder? Blockdenken ist ja voll retro …
Teilt der sogenannte konservative Block wirklich noch eine gemeinsame ideologische Basis? Welche sollte das denn sein? Ich wäre da z. B. bei einigen wankelmütigen CSU-Granden gar nicht so sicher. Die ticken doch im Grunde auch nicht anders als die (sozialistisch geprägte) Merkel, nur mit bayerischem Lokalkolorit … Die Parteien, die man als konservativen Block zusammenfassen könnte, bilden doch in der Realität ein ziemlich gespaltenes, teils untereinander verfeindetes Lager. Auf der rechten Seite gibt’s somit meines Erachtens eher ein zerfasertes Parteiengefüge. Verstellt also vielleicht den Blick, wenn man die Prozente des (nur dem Namen nach) liberal-konservativen Lagers addiert – und meint, es habe sich auf der rechten Seite im Grunde nichts verändert – und dies dem sozialistischen/grün-linksradikalen Lager gegenüberstellt, das in sich kleiner, aber tatsächlich geschlossen(er) sein mag. Eine Koalition aus Grünen/Linken/SPD wäre jederzeit denkbar … Im Gegensatz dazu ist das liberal-konservative Lager, vielleicht noch unter Einschluss der FDP, zersplittert, und wird wohl Schwierigkeiten haben, eine stabile Koalition hinbekommen, solange die CSU weiter auf Merkelkurs dahinschlingert und die AfD ausgegrenzt wird. Es gab ja eben einen Grund, warum der CSU die Wähler scharenweise von der Fahne gehen, vermute ich mal …

Das Okö-Narrativ

Immer noch gelingt es den Öko-Taliban und ihren fanatischen Anhängern, der uninformierten Bevölkerung weiszumachen, die vom individuellen Autoverkehr ausgehenden Stickoxide oder Feinstäube in extrem geringen Konzentrationen würden Menschen „vergiften“. Ein Adventskranz mit vier Kerzen erzeugt mehr Stickoxid als tausende von Dieselfahrzeugen. Jeder gemütliche Abend am Holzkohlegrill müsste ein sicheres Todesurteil für die beköstigten Bratwurstliebhaber und deren nähere Nachbarschaft sein. Die Grenzwerte, die die EU festgelegt hatte, entbehren jeder Grundlage. Sie sind politisch motiviert. Es handelt sich um einen politisch gewollten Kampf und Wirtschaftskrieg: Es geht darum, das (noch stärkste) wirtschaftliche Standbein der Bundesrepublik Deutschland zu zerstören: die Automobilindustrie. Die ausländische Konkurrenz freut es, während es Konzernbosse wie Opa Zetsche von Daimler nicht stören muss, sind ihre Konglomerate doch längst global und branchenübergreifend aufgestellt und können somit auch ohne tradierte Bindungen zum (schwindenden) Heimatmarkt Deutschland existieren.
Der Plan ist, die individuelle Mobilität einzuschränken. Fahrverbote in einzelnen Städte sind nur Bausteine auf diesem Weg.

Es geht längst nicht mehr um saubere Luft oder gar die Gesundheit. Die ist weder durch die niedrigen Stickoxidkonzentrationen in den Städten nahe den natürlichen Konzentrationen noch durch Feinstaub gefährdet.
Berlin: 49 µg Stickstoffdioxid pro m³ Luft.
EU-Vorschrift: 40 µg/m³ Luft
Schweizer Grenzwert: 80 µg/m³ Luft
US-Grenzwert: 100 µg/m³ Luft

Am Arbeitsplatz darf man über acht Stunden lang Belastungen von 950 µg/Kubikmeter Luft ausgesetzt sein, beim Kochen in der Küche mit einem Gasherd können schnell einmal 4.000 µg pro m³ entstehen. Wow, das ist ja seltsamerweise viel mehr als 40, das kann man auch ohne Mathe-Diplom sehen oder? Viertausend Mikrogramm pro Kubikmeter Küchenluft, während auf der Straße mit den „todbringenden Dieselstinkern“ nur 40 Mikrogramm erlaubt sind. Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt. Wer da als Hausfrau nicht auf der Stelle tot umfällt … und als Koch muss man eh ein echter Überlebenskünstler sein, das wussten wir allerdings schon. Der Rauch einer einzigen Zigarette enthält 50.000 Mikrogramm Stickstoffdioxid.  In einer Schachtel stecken somit ca. 1 Million Mikrogramm Stickstoffdioxid. Schon gegen menschliche Raucher sind sämtliche privat gefahrenen Dieselfahrzeuge Deutschlands nur ein Fliegenschiss. Continue reading Das Okö-Narrativ