Splitter

… Die Folgen der Einwanderung werden von Nassehi pauschal als „Modernisierungsprozeß“ beschrieben. …
Aus TV-Kritik: Die Heimat der anderen, aus JF, 26.02.2019

Wenn wir uns anstrengen, werden wir bestimmt bald so modern wie Somalia, Eritrea oder Pakistan. Notfalls muss man natürlich noch die ganzen Modernisierungsverweigerer aus dem Wege räumen, die der irrigen Ansicht sind, dass sie als Deutsche in Deutschland ein Heimatrecht hätten … Haha, wie lachhaft. Wo doch jeder weiß, dass Heimat nur ein ausgrenzendes soziales Konstrukt ist.
Der Vorteil eines Soziologidiotendaseins im universitären und medialen Elfenbeinturm besteht wohl darin, nicht oder nur selten in die Verlegenheit zu geraten, mit der von normalen Menschen erlebten Realität in Konflikt zu kommen bzw. nicht mit den Opfern des umjubelten Modernisierungsprozesses zusammenzutreffen, etwa überlebenden Opfern oder Angehörigen der Ermordeten oder gar den Steuer-, Abgaben und Gebührenzahlern, die dank  dieses Modernisierungsprozesses trotz rekordhoher Steuereinnahmen mit einer vergammelnden Infrastruktur zu kämpfen haben und von bezahlbarem Wohnraum, verlässlicher Energieversorgung, pünktlichen öffentlichen Transportmitteln, guter Bildung und all diesen „ewig gestrigen“ Dingen nur noch träumen können. Aber die Crux bei der globalistisch geprägten „Modernisierung“ der europäischen Gesellschaften ist eben, dass man selbige zunächst zerschlagen, sprich „dekonstruieren“ muss, bevor man sie dann in einem multiethnischen Experiment (Y. Mounk) aus möglichst divers zusammengewürfelten Probanden auf atomarer Ebene neu zusammensetzt. Na dann: Auf zum Atom, wie Radioactive Man (Simpsons) auszurufen pflegte …

Old Fasthand (Outtake)

In den letzten Tagen waren die Läufe unserer Gewehre nie erkaltet. Doch letztlich würde all unser Widerstand nichts nützen, auch die größten Opfer der mutigen Sioux-Krieger würden vergeblich sein, das ahnten wir. Nach all der Zeit hatten wir jedoch bis zu diesem Tage unsere Zuversicht noch nicht verloren. Ich hatte mich wie immer auf meinen 25-schüssigen Henry-Stutzen verlassen, der mir in Gefechten mit feindlichen Indsmen und Bütteln der vertragsbrüchigen Regierungsbehörden schon oft gute Dienste geleistet hatte. Indianer gingen stolz, ohne Jammern oder Wehklagen in die ewigen Jagdgründe ein, während die überlebenden Blauröcke, die zumeist in Überzahl oder aus dem Hinterhalt angegriffen hatten, uns anflehten, man möge sie am Leben lassen, sie hätten nur Befehle ausgeführt und ihren Job erledigen wollen. Half ihnen nichts. Hätten besser geschwiegen. Den Henry-Stutzen, diese vorzüglich gearbeitete und präzise schießende Waffe hatte mir einst dieser einsame Westmann überlassen, bevor er an einer Blutvergiftung starb, die er sich an einem rostigen Nagel eines Weidezauns zugezogen hatte. Ein Mann aus dem fernen Deutschland war er gewesen, so wie ich.
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