25. Mai

Zitat aus einem libertären Blog:
Eines der Mysterien dieser Welt. Wer sein eigenes Geld behalten will ist “gierig” , wer seine Drecksfinger nach dem von Anderne ausstreckt “sozial”. Ich halte das letztere für eines der “besten Brandings” überhaupt. Man streicht einfach ein a …

https://www.q-software-solutions.de/blog/2020/05/mein-vorerst-letzter-kommentar-zu-covid-19/

Gutes Branding ist die halbe Miete, das hätten auch Marx und Lenin so gesehen. Die sozialistische Umwertung vieler Werte ist auch deshalb so populär geworden, weil sie erstmals in der Geschichte der Menschheit eine „wissenschaftlich“ verbrämte Rechtfertigung für Grausamkeiten wie Enteignung, Kollektivismus und Gewalt bietet. Sozialistische Ideen beinhalten stets ein leidenschaftliches Plädoyer für Verbrechen im Namen einer nebulösen sozialen Gerechtigkeit („Wenn wir das eine Prozent der Reichen erschossen haben, dann …”)
Ein angeblich progressives, rein utopisches Gesellschaftsmodell wird gegenüber den bestehenden, normalen Verhältnissen als überlegen, quasi als lichtes Fernziel der Menschheit präsentiert. Das Leben im Hier und Jetzt, das „Alte“ wird geschmäht und Neid geschürt – das Reaktionäre, Sterbende, Faulende, es will nicht weichen, also muss man es zerschlagen …   Verführerisch für all jene, die vermeintlich zu kurz gekommen sind, die leistungsunwillig oder -unfähig sind bzw. sich von einer Umwälzung allgemein Vorteile erhoffen.
Natürlich folgt auf Vermögensabschöpfung, Umverteilung und Kollektivierung niemals eine „gerechtere“ Gesellschaft, zumal Gerechtigkeit im Sozialismus wohl ein Widerspruch in sich selbst ist (vgl. kann es Recht im Unrecht geben?) – Eigentum wird nur neu angeeignet, und der Zyklus geht seinen gewohnten Gang, mit neuen Akteuren natürlich. Das ist alles.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>