Alle Beiträge von Max

Den Wahnsinn in seinem Lauf …

… hält weder Vernunft noch Wahrheit auf. Das wacker herbeigeschriebene Rassismus-Narrativ scheint sich bei einigen Autorinnen allmählich zu einer wahnhaften Störung zu entwickeln, die medial nach besten Kräften geschürt wird, wenn’s in die politische/ideologische Agenda passt: „Weiße Dominanz in Orchestern. Hat die klassische Musik ein Rassismusproblem?“.  Man schwankt zwischen Staunen, Fassungslosigkeit und Gelächter. Üblicherweise findet man doch solche Beiträge eher bei PPQ, nicht auf der ZDF-Plattform? Wie man sieht: Realität überholt Satire … Von Hadmut Danisch hier ausführlich kommentiert.

Schlimmer geht immer …

Bei jedem der letzten Bundespräsidenten dachte ich: Schlimmer kann’s eigentlich nicht kommen. Hatten wir schon mal jemanden, der sich als amtsunfähiger erwiesen hätte?
Nach dem Rücktritt von Horst Köhler, der vielleicht der letzte BP war, der sein Amt verantwortungsvoll wahrnehmen oder buchstabengetreu ernst nehmen wollte – man munkelt bis heute, er sei zurückgetreten, weil er gedrängt worden sei, irgendein Gesetz ohne Prüfung zu unterschreiben – wurde bekanntlich Wulff ins Amt gehievt, dann kam der furchtbare Gauck und jetzt Steinmeier, der wie kein Bellevue-Resident vor ihm die Deutschen spaltet und und eine erschreckend ahistorische und verfälschende Geschichtssicht offenbart. Continue reading Schlimmer geht immer …

Unterwegs

„Mama, ich kann nicht atmen mit der Maske“, jammert das kleine Mädchen, das in der Bahn vor mir neben der Tür steht. „Ich kriege keine Luft.“ Sie zupft die Frau neben ihr, vermutlich die Mutter, am Ärmel. Jene schaut kurz auf und tippt dann weiter ungerührt auf ihrem Smartphone herum. „Dann hör auf zu quengeln, Julie, und spar dir deine Luft zum Atmen“, sagt sie streng, ohne aufzublicken. Dann sichtlich entnervt: „Ich hab dir doch gesagt, was passiert, wenn du deine Maske absetzt. Dann kommen die Männer mit dem Krankenwagen ohne Fenster und holen dich ab. Das willst du doch nicht oder?“
Das Mädchen ringt mit den Tränen. Die Mutter jetzt beschwichtigend: „Schau Julie, die anderen Leute hier tragen auch alle brav ihre Masken. Die wollen auch nicht abgeholt werden.“
Das Mädchen trotzig: „Aber Mama, der Mann da vorn, der hat keine auf.“
„Man zeigt nicht mit dem Finger auf Menschen, Julie. Wie oft hab ich dir das schon gesagt. Und der Mann hat bestimmt vom Arzt eine Erlaubnis, weil er schlecht Luft bekommt.“
Ich steige aus.

Und täglich grüßt das …

… Böse. Unangefordert bekomme ich jeden Morgen auf meinem Smartphone neben den üblichen Systemwarnungen (Speicher bald voll) unter “Benachrichtungen” zwei oder drei Headlines der mit Google verbundenen Presseportale reingedrückt. Fiel mir neulich auf, denn früher hab ich diese Meldungen gar nicht beachtet. Auch auf der Startseite eines neu geöffneten Browsers erscheinen standardmäßig ähnliche Schlagzeilen, aber eher mit Promiklatsch durchsetzt. Continue reading Und täglich grüßt das …

Scholz bietet den USA Lösegeld für Nord Stream

Was ist nun das Perfide an dem milliardenschweren Lösegeldangebot, das, wie man in einigen Presseorganen (z. B. Focus) gestern lesen konnte, Finanzminister Scholz im Namen der Merkel-Administration bereits Anfang August seinem Amtskollegen in den USA unterbreitet haben soll, um die Erlaubnis zur Fertigstellung der Gaspipeline Nord Stream 2 zu erhalten? Continue reading Scholz bietet den USA Lösegeld für Nord Stream

Good Bye, Lenin! – Idee für ein Remake

Good Bye, Lenin! ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 2003. Er handelt von einer Frau, die nach der Wende aus dem Koma erwacht, woraufhin ihr von ihrem Sohn und seinen Freunden, die die Mutter bzw. genesende Patientin schonen möchten, nach dem Erwachen noch eine Zeitlang vorgespielt wird, sie lebe nach wie vor in der sozialistischen DDR.  Witzige Idee damals, gut umgesetzt …
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Ich weiß noch immer, was ich …

…  auf den Tag genau vor 19 Jahren getan habe. Ich kann mich sogar daran erinnern, was ich an diesem Tag gesehen, gefühlt und gedacht habe. Das kann man nicht von vielen Tagen behaupten.
Erstaunlich, wie lange das her ist. Wenn man bedenkt, dass mittlerweile schon die erste Generation volljährig geworden ist, die am 11.09.2001 noch nicht geboren war oder diese Zeit um 9/11 herum jedenfalls noch nicht bewusst miterlebt hat. Es gibt im Leben nur wenige einschneidende und prägende Ereignisse oder Erlebnisse, an die man sich auch Jahrzehnte später noch in allen Einzelheiten erinnert. Es sind dies Zeiten oder Momente, in denen man vielleicht schmerzlich erkennt und begreift, dass eine bestimmte Zeit und Lebensweise, an die man sich trotz ihrer Unvollkommenheit gewöhnt hat, mit der man sich irgendwie arrangiert und in der man sich auch eingerichtet hatte, jetzt vorbei ist, unwiederbringlich – und dass eine neue Ära anbricht, voller Ungewissheit, Unsicherheit und Zweifel …
Ich weiß sogar noch, was ich vor 31 Jahren getan habe. Das ist natürlich schon verdammt lang her. Am 11. September 1989 öffnete Ungarn seine Grenze zu Österreich – nach einem Geheimtreffen mit Bundeskanzler Kohl, wie es hieß. Tatsächlich erinnere ich mich auch daran, wie wir im Trainingsraum im Keller unseres Wohnheims live den letzten peinlichen Auftritt von Minister Mielke in der Volkskammer mit anhörten. Das war am 13. November, einige Tage nach der Berliner Grenzöffnung. Wer es bis zu diesem Tag nicht hatte verstehen oder glauben wollen, begriff es nun …

Scheitert Nord Stream 2 doch noch?

Was mussten meine müden Augen heute lesen? Neue Sanktionen gegen Russland angedroht, Debatte über Nord Stream 2 …
Na aber, solch ein Szenario hatte ich ja gar nicht auf dem Schirm. Ich hatte doch eher noch, wie ich schrieb, einen US-Militärschlag auf einen deutschen Hafen für wahrscheinlicher gehalten als die energiepolitsche Selbstkastration Deutschlands. Denn dass vor allem transatlantisch orientierte Kreise aus Deutschland heraus (verständlicherweise mit europäischer Rückendeckung) den rätselhaften Vergiftungsfall eines einzelnen russischen Patienten als Vorwand nutzen würden, um die Pipeline Nord Stream 2 auf den letzten Metern noch zu torpedieren, ist an Absurdität kaum noch zu überbieten. Vor allem ist es peinlich, da für jeden offensichtlich, wie krampfhaft kurz vor Ultimo nach einer (dem Normalbürger mit geballter Macht staatsnaher Medien) irgendwie vermittelbaren Rechtfertigung für einen Ausstieg aus diesem für uns ungemein wichtigen Pipelineprojekt gesucht wird; man kann sich ja tatsächlich des bösen Verdachts nicht erwehren, dass eigens zu diesem Zwecke ein passender Fall konstruiert, dramatisiert und instrumentalisiert wurde.
Ein Land wie Russland für den zumal unbewiesenen Vorwurf der Vergiftung eines (dankenswerterweise in Berlin behandelten) russischen Staatsbürgers bestrafen zu wollen, also eine Vorverurteilung vorzunehmen und dann den vermeintlichen Schurken Putin bestrafen zu wollen, indem sich die deutsche Volkswirtschaft selbst den Gashahn zudreht und sich an den US-Flüssiggastropf zwingen lässt, ist schon so dämlich, dass man’s gar nicht glauben kann, wenn man es denn als hier schon länger lebender Zeitzeuge nicht besser wüsste. Continue reading Scheitert Nord Stream 2 doch noch?

Bärenfalle

Gestern lief auf Arte eine tolle Natursendung über die slowenischen Wälder, wo sich nun in zunehmender Zahl auch Braunbären tummeln. Da diese pelzigen Nahrungsopportunisten gelernt hätten, sich an den Mülltonnen von Haushalten zu bedienen, sei man mittlerweile dazu übergegangen, in den Wäldern extra Futterstellen für Bären aufzustellen, um sie von den Wohngegenden fernzuhalten. Beklagt wurde jedoch, dass die frei lebenden Wildtiere dadurch allmählich verlernen würden, sich ihr Futter selbst zu suchen, und sich daher nicht mehr aus der Natur versorgen würden. So züchte man sich selbst künftige Problembären heran, die nie gelernt hätten, sich selbst zu versorgen, und daher auch die Nähe von Menschen suchten.
Ich blieb vor der Glotze sitzen, da ich noch Kaffee in der Tasse hatte. Continue reading Bärenfalle