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Was man auch noch liest …

Man liest auch oft, die Dummen hätten hierzulande das Kommando übernommen; die Dummen, Idioten und Halbhirne hätten gewissermaßen die Burg gestürmt und die Meinungshoheit errungen.
Auch das ist falsch. Es ist immer unklug, seinen Gegner zu unterschätzen, indem man ihn kurzum zum Deppen erklärt. Der Vorwurf der Dummheit suggeriert Unkenntnis, Orientierungs- und Planlosigkeit. Unsere Machthaber, Einflussnehmer und deren Helfershelfer, Einflüsterer und Hofschranzen wissen jedoch genau, was sie tun und was sie bezwecken. Die sind nicht dumm, sondern vielmehr machtbewusste, intelligente oder inselbegabte Meinungsmanipulatoren und Opportunisten, die mit geschickten, immer brachialeren medialen Mitteln nicht nur die Meinungslandschaft, sondern die ganze Gesellschaft bespielen. Sicherlich mögen viele Bürger naiv, ignorant, einseitig ge- oder ungebildet, schuldmoralistisch indoktriniert und gutgläubig sein. Wenn man das als dumm bezeichnen möchte, meinetwegen. Wenn es hilft, sich trotz der eigenen Macht- und Einflusslosigkeit den Anderen überlegen zu fühlen, Dampf abzulassen und über das Gefühl der Verzweiflung hinwegzukommen, so mag man sie gut und gern als Trottel, Halbhirne oder Idioten bezeichnen. Die Geschichte geht ohnehin über alle hinweg, über die Schlauen wie die Dummen. Entscheidend ist nur, wer überlebt (und ggf. seine Gene weitergibt) – und da wird der Dumme in der gegenwärtigen Phase sogar Vorteile haben, da er wohl am besten an seine Umgebung angepasst ist …

Was man weiter so liest …

Oft liest man auch, die Linke habe sich ein neues revolutionäres Subjekt gesucht: den Migranten. Das ist falsch. Der Migrant ist für sie kein Subjekt, sondern ein Instrument – besser gesagt, ein Mündel, in dessen Namen immer neue Forderungen und Vorwürfe (wegen Diskriminierung, Rassismus usw. usf.) erhoben werden, die die Grundfesten von Staat und Volk unterminieren. Nicht mehr die Befreiung des Proletariats von kapitalistischer Ausbeutung und die Schaffung einer klassenlosen Gesellschaft, sondern lediglich die völlige Zersetzung und Auflösung von Staat und Volk ist das eigentliche Hauptziel der nach außen destruktiven, aber privat wohlstandsaffinen Linken. Zu diesem Zweck haben sie den Marsch durch die Institutionen angetreten und mittlerweile vollzogen. Die Tragik (bzw. Heuchelei) der internationalistischen Linken liegt darin, dass sie zur Verfolgung dieses Ziels eine enge Kumpanei mit staatengleichen globalistischen Konzernen eingegangen sind, denen handlungsfähige Staaten und selbstbestimmte ethnisch homogene Nationen ebenfalls im Wege stehen.
Das Problem der Linken mit ihrem selbst gewählten migrantischen Mündel, insbesondere mit den Moslems, besteht nun aber darin, dass eingewanderte Moslems zu eigenständigem, von der Linken gelösten politischem Handeln fähig sind. Sie haben somit keinerlei Scheu, die Hand (des nützlichen Idioten) zu beißen, die sie füttert.

Was man so liest …

Oft liest man in Blogs oder Foren, wir lebten in einer DDR 2.0. oder man würde die Errichtung einer solchen anstreben. Dies ist erstens falsch und zweitens eine zuweilen nur schwer erträgliche Relativierung der Zustände in der heutigen BRD.

Die Tragödie des Anglers …

Willst du einen Hungernden nicht nur einmal, sondern dauerhaft satt machen, so gib ihm keinen Fisch, sondern lehre ihn das Angeln (bekanntlich oft mit „Fischen“ übersetzt; im Engl. ist angeln und fischen dasselbe Wort: „to fish“ – im alten China wird’s wohl auch so gewesen sein, vermute ich mal freihändig).

Diese schlaue fernöstliche Weisheit kennt man – wird oft als Plädoyer für Hilfe zur Selbsthilfe und gegen die dauerhafte, weil lähmende „Entwicklungshilfe“ angeführt.
Unterschlagen wird häufig, dass der so (sinngemäß wiedergegebene) Spruch des berühmten chinesischen Philosophen Laotse nur die Einleitung zu weitergehenden Ausführungen darstellte, die als noch heute gebräuchliche Blaupause für etablierte Herrschaftssysteme und Sozialstaaten des 21. Jahrhunderts dienen …
Ich hab diese leider in Vergessenheit geratenen Ausführungen des legendären chinesischen Sprücheklopfers mal schnell in zeitgemäße Sprache und geläufige Begrifflichkeiten übersetzt: Continue reading Die Tragödie des Anglers …

Was man auch mal bei Gelegenheit bauen könnte …

Der Fahrradverkehr in den schlimmsten Großstädten (z. B. Berlin) müsste von den übrigen Verkehrsströmen räumlich getrennt werden.
Es grenzt an Selbstmord, sich hier in Berlin freiwillig als Pedalritter ins Gemetzel auf den Straßen zu stürzen. Das enge Nebeneinander, Aufeinandertreffen und ständige Kreuzen von Fahrrad- und Kraftverkehr auf denselben Fahrspuren ist ein Anachronismus, der vernünftigerweise abgeschafft werden müsste. Als Radfahrer zwischen der Fahrbahn und den Popup-Mörderradwegen hin und her zu springen, wie man es hier tut bzw. nicht umhin kommt, es zu tun, ist wie Russisch Roulette. Eine komplette Entflechtung des Fahrradverkehrs (samt der infantil anmutenden E-Rollergemeinde) von den Pkws, Lkws und Bussen wäre dringend angebracht.
Vorschlag: Da in der Breite in den Großstädten kein Platz mehr zur Verfügung steht und Maßnahmen wie Popup-Radwege, Busspurennutzung, Fahrbahnverengungen, Ausweichen auf Fußwege die Gefahren für alle Beteiligten nur erhöhen, sollte man einen konsequenten Befreiungsschlag wagen: Höherlegung. Wenn man in der Breite nicht mehr ausweichen kann, muss man eben in die Höhe gehen. Schaut mal nach oben, da ist genug Platz. Die von unserer Digitalministerin in Aussicht gestellten autonomen Flugtaxis lassen wahrscheinlich noch eine Weile auf sich warten. Continue reading Was man auch mal bei Gelegenheit bauen könnte …

Kulturwandel auf unseren Straßen …

Erstaunlich, wie viele Leute die Vorfahrtsregeln offensichtlich nicht kennen. Vergessen, nie gelernt oder egal? Fahrschule = Baumschule?  Rechts vor links, wenn gleichrangige Straßen sich kreuzen, muss man doch schon mal gehört haben?  „Ja, in der Fahrschultheorie …“
Oder es gibt da, wo diese ganzen Stockcar-Kandidaten herkommen, nur beschilderte oder mit Ampeln bestückte Haupt- und Nebenstraßen, aber keine gleichrangigen Straßen? Aber da, wo die herkommen – wo soll das sein? Continue reading Kulturwandel auf unseren Straßen …