Kategorie-Archiv: Notizen

Kleine Christenlehre

Heinrich Bedford-Strohm (HBS), der Ratsvorsitzende der evangelischen Kirche – das ist einer von diesen christlichen Würdenträgern, die kürzlich bei einem Besuch in Jerusalem eilfertig ihre Kreuze abgelegt hatten, was weltweit als Geste der Unterwerfung interpretiert worden war – also dieser evangelische Oberhirte verkündete vor einiger Zeit bei einer Trauerpredigt aus Anlass der bestialischen Ermordung einer jungen Frau durch einen marokkanischen Lastwagenfahrer im Sommer: „Vielleicht wäre sie noch am Leben, wenn sie aus dem Misstrauen heraus gelebt hätte. Aber wäre das das bessere Leben gewesen?“ Sprach’s und schneuzte sich wahrscheinlich kurz in sein mit Goldfäden besticktes Taschentuch. Lieber tot als ein Feind der Willkommenskultur!

Nun, vielleicht würde es einem Pfaffengehirn auf die Sprünge helfen, wenn es versuchen würde, mal ausnahmsweise die Opferperspektive einzunehmen. Im Angesicht des Todes fragt das Opfer jedenfalls nicht, welches das „bessere Leben“ gewesen wäre. Es stellt sich überhaupt nur eine einzige Frage: Ist es wünschenswerter, aus Naivität oder Unvorsichtigkeit im Zeichen der sog. Willkommenskultur qualvoll ermordet zu werden oder mit der gebotenen Vorsicht in Frieden und Sicherheit weiterzuleben, d. h. ein längeres und erfülltes Leben zu führen, vielleicht sogar glücklich zu werden, eine Familie zu haben usw.?
Welche Wahl würde ein Mordopfer treffen, angenommen, man könnte die Ermordete wiederbeleben oder den Gesetzen der Physik zum Trotze aus dem Jenseits zurückholen? Leben oder Tod.
Leben bedingt Vorsicht, Besonnenheit, Misstrauen gegenüber dem Unbekannten, dem Fremden. Vertraut man dem Falschen, stirbt man, wenn man Pech hat. Nicht umsonst hieß es in der bösen alten Zeit, Vertrauen muss man sich verdienen …

Man kann wohl mit Fug und Recht unterstellen, dass kein Mordopfer wissentlich seinen qualvollen Tod in Kauf nehmen würde, nur um nicht als misstrauisch oder etwa rassistisch zu gelten – niemand wollte oder will sterben. Die ermordete Sophia hätte unter allen Umständen weiterleben wollen. Natürlich hätte sie alles für ihr Überleben getan, wenn sie die Zeit hätte zurückdrehen können. Könnte sie – und das gilt für alle in den letzten Jahren ermordeten Mädchen und Frauen – ihr Leben mit all dem Wissen um die zuletzt durchlebten Qualen noch einmal leben, würde sie sich mit Sicherheit anders verhalten, mit der gebotenen Vorsicht, Besonnenheit und sicherlich mit einem natürlichen Misstrauen gegenüber Fremden. Vermutlich würde sie, um sich und anderen Opfern das gleiche tragische Schicksal zu ersparen, sich auch ihrer früheren politischen Naivität bewusst sein und sich möglicherweise gar bei der AfD oder den Identitären engagieren. Ist doch völlig logisch oder? Wäre jedenfalls viel naheliegender, als perfiderweise anzunehmen, dass sie ihren tödlichen Multikulti-Irrweg noch einmal beschreiten würde, der sie letztlich zu ihrem Mörder in die Fahrerkabine eines Lkw steigen ließ. Da Tote aber keine eigene Stimme mehr haben, instrumentalisiert und entehrt man sie gerade dadurch, indem man postum irgendwelche politisch motivierten Stiftungen in ihrem Namen gründet oder den Gedanken leugnet bzw. negiert, dass die Opfer im Überlebensfalle ihre politische Einstellung mit einiger Berechtigung hätten ändern können … aber natürlich werden Prediger weiterhin versuchen, Morde an Deutschen in ihrem Sinne zu instrumentalisieren und Menschen auf dem Altar ihrer vermeintlichen Willkommenskultur zu opfern. Continue reading Kleine Christenlehre

Hängt die Weißen

Hängt die Weißen“, so heißt ein verspäteter Sommerhit aus Frankreich. Besagtes Rap-Video schon mal gesehen? Läuft demnächst vielleicht schon in einem Club in eurer Nähe? Vielleicht auch direkt in eurer Nachbarschaft, wer weiß das schon. Gerüchten zufolge soll Bundespräsident Steinmeier, der bekanntlich einen erlesenen Musikgeschmack hat, bereits erwägen, den engagierten Interpreten dieses Songs, den mir bislang unbekannten Rapper Nick Conrad, zum nächsten Antirassismuskonzert am Tag der schwarzen Vielfalt in Chemnitz einzuladen. Als Sponsoren sollen u. a. bekannte Hersteller von Seil- und Hebetechnik fungieren. Motto: Wer nicht zappelt, ist Rassist.
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Die Welt in der wir leb(t)en …

Einmal, so kann ich mich erinnern, hatten wir vertretungsweise einen anderen als unseren gewohnten Dozenten für Marxismus-Leninismus. Wissenschaftlicher Kommunismus, so hieß das Fach, und die frisch geklonten Dozenten kamen vom Lehrstuhl für Gesellschaftswissenschaften. Einige schienen recht umgänglich zu sein, schlau auch, wagten gelegentlich einen Blick hinter die Fassade, verpackten Kritik rhetorisch geschickt in einer gesunden Portion Zynismus. Dieser Mann jedenfalls, nicht mehr ganz jung, im besten Alter – daran kann ich mich noch so gut erinnern, weil wir den nur ein einziges Mal im Seminar sahen, danach tauchte der aus irgendeinem Grund nie wieder auf – der erzählte irgendwann beiläufig, dass er neulich mal von diesem ominösen George Orwell den Roman „1984“ gelesen habe. Bei der Lektüre sei ihm klargeworden, dass bei uns in der sozialistischen Gesellschaft eigentlich alles ganz genau so sei, wie Orwell es damals schon beschrieben habe, nur dass wir nicht den ganzen Tag lang im Blaumann bzw. in Einheitskleidung herumlaufen würden. Kurze Totenstille im Raum, man hätte wohl die sprichwörtliche Stecknadel fallen hören. Na ja, kaum jemand kannte den besagten Roman; Orwell bekam man als Normalbürger nicht zu lesen, aber als Gesellschaftswissenschaftler hatte man auch Zugang zum Giftschrank. Ich kannte Orwell auch nur dem Namen nach; man hatte eigentlich nur irgendwann gesagt bekommen oder nebenbei gehört, welch ein übles, den Sozialismus diffamierendes Machwerk 1984 sei. Dieser Seminarleiter ließ seiner Äußerung wohlweislich keine Erklärung folgen und wechselte das Thema, ließ uns also im Ungewissen darüber, ob seine Einlassung wirklich systemkritisch gemeint war, denn man hätte da wohlmeinend durchaus behaupten können, dass er die orwellsche Realität für unerlässlich hält und befürwortet. Vielleicht war’s ja auch so. Daher mein Rat im Rückblick auf eine kommode Diktatur: Wer nicht sagt, was er meint, kann nicht meinen, was er sagt. Andererseits gilt auch: Nichts erklären, denn was man ohne Erklärung nicht versteht, versteht man auch nicht mit Erklärung, wie auch der von mir hochgeschätzte Autor Haruki Murakami in „1Q84“ schrieb …

Das Ende vom Lied …

Die Luft wird allmählich dünner für Facebook und Twitter. Den sozialen Netzwerken laufen die Nutzer davon. Unnötig zu erwähnen, warum das so ist …
Die Nutzerzahlen beider Online-Netzwerke sind rückläufig oder stagnieren bestenfalls. Nach schwachen Geschäftszahlen brachen die Aktien der beiden börsennotierten Konzerne in der letzten Woche massiv ein. Den Anfang machte Facebook, das ein schleppendes Nutzerwachstum auswies und zudem einen schwachen Ausblick lieferte. Die Zahl der täglich und monatlich aktiven Facebook-Nutzer sei überraschend deutlich zurückgegangen, hieß es. So etwas schmeckt Anlegern und Analysten bekanntlich gar nicht. Die Facebook-Aktie stürzte daraufhin um ca. 20 Prozent ab. Der Börsenwert des US-Konzerns sank so an einem Tag um etwa 120 Mrd. Dollar. War wohl der höchste prozentuale Kursrückgang der Aktie seit Erstnotiz. Aber verzagen wir nicht. Für Anleger vielleicht eine gute Kaufgelegenheit. So wie 2001, als die vielen hoffnungsvollen Internetunternehmen der New Economy-Ära ebenfalls zunächst kleine Wachstumsdellen verzeichneten. Danach ging’s dann richtig abwärts … Continue reading Das Ende vom Lied …

In eigener Sache (II)

Nachdem Jogis politisierte Legionärstruppe gerade verdient gegen die südkoreanische Nationalmannschaft ausgeschieden ist, können wir uns wieder ernsthafteren Themen zuwenden. Hat auch sein Gutes, da es keine hässlichen Bilder geben wird, die die Kanzlerin vermeiden will – nicht so wie damals, als Frau Merkel die halb entkleideten WM-Spieler in der Umkleidekabine besuchte …
Was mir übrigens gerade einfällt: Ich habe Merkel, also Frau Dr. Merkel meine ich, so viel Zeit muss schon sein, denn so heißt sie – jedenfalls die gute Frau Merkel habe ich immer, also in der Anfangsphase dieses Blogs sehr nachsichtig behandelt. Ist zwar ewig her, aber trotzdem muss das mal gesagt werden. Gott ist mein Zeuge, wenn es ihn gibt. So etwa bis 2014 muss das gewesen sein. Man kann auch in den alten Beiträgen nachlesen, wenn man nicht an Gott glaubt. Im Blog hier und sonst so, wenn ich sie in den ersten Jahren mal erwähnt habe. Unverbindlich, höflich und teilweise nett habe ich über Merkel geschrieben, ja doch, muss ich ehrlich eingestehen … Das bereue ich heute. Schäme mich sogar etwas dafür. Obwohl das voll okay ist. Oder nicht? Ich kann aber auch sagen, warum das so war. Continue reading In eigener Sache (II)

Erinnerung …

Mitte der 90er, als ich noch Student war, hatte ich mich an irgendeinem Freitag- oder Samstagabend mal mit einem guten Bekannten von der Uni verabredet. Ich kannte den aus meinem Fachbereich und einigen Kursen, die wir gemeinsam absolvierten. Und wie das so war, lief man sich dann in den Seminaren und auf den Fluren oder in der Mensa immer mal wieder über den Weg, hatte sich etwas kennengelernt und wollte sich mal auf ein kühles Bier oder zu einem lässigen Kinoabend treffen. Seine Adresse hatte er mir genannt. Ich sagte, okay, die Gegend da kenn ich in etwa. Stadtplan hatte man ja auch noch, also kein Problem, auch wenn man kein Navi hatte und an Smartphone mit Google Maps noch gar nicht zu denken war. Sagte ich also: Klar, Alter, ich hol dich ab, und dann ziehen wir los. Jedenfalls fuhr ich dort abends hin, fand auch das hohe vielstöckige Haus, parkte mein Auto, schlenderte zur Haustür; links daneben waren die langen Klingelbretter mit einigen Dutzend Namen. Mist, durchfuhr es mich da: Ich weiß ja gar nicht, wie der Typ heißt. Klar, seinen Vornamen kannte ich natürlich, aber an den Klingelschildern standen nun mal nur Nachnamen. Spielte ja so bei einer lockeren Bekanntschaft im täglichen Uni-Alltag keine Rolle. Hatte ich jedenfalls völlig vergessen, vorher zu erfragen. Wo also klingeln? Ich konnte nicht der Reihe nach überall klingeln. Da stand ich also und las mir der Reihe nach alle Namen am Klingelbrett durch, in der leisen Hoffnung, dass mir da vielleicht doch irgendein Name bekannt vorkommt, den ich vielleicht mal unbewusst mit einem Ohr im Seminar gehört habe … Und tatsächlich entdeckte ich unter all den unbekannten Familiennamen neben einer Klingel einen etwas ungewöhnlich klingenden Namen, der mich an irgendwas erinnerte. Kannte ich nicht mal einen Typen, der so hieß? Ja, klar, aber das war ja vor Jahren, in einer anderen Zeit und Lebensphase, weit entfernt von Berlin … Ja, und da klingelte ich einfach. Volltreffer! Stellte sich heraus, dass der Typ, den ich einst gekannt hatte, der ältere Bruder meines Bekannten von der Uni war … Echt ein kurioser Zufall. Continue reading Erinnerung …

Moment …

Ich sah vorhin diesen seltsamen Mann in der Straßenbahn, als ich in die City fuhr. War nur eine Momentaufnahme. Unauffällige Erscheinung. Leicht schütteres Haar, trug einen blauen Anorak und verwaschene, abgewetzte Bluejeans, die er mit seinem Hintern nicht ganz ausfüllte. In der Hand hielt er einen zerknitterten Stoffbeutel mit irgendeinem Aufdruck. Der Mann wirkte selbst für Berliner Verhältnisse ärmlich gekleidet und fiel mir auf, da er sich von der Menge der anderen Fahrgäste irgendwie abhob, die deutlich besser und moderner gekleidet waren, auch selbstbewusster wirkten. Einige waren jünger, mehr Schwarze als gewohnt, doch auch südländischer Teint ist in meinem Stadtbezirk mittlerweile stark vertreten, viele trugen Markenklamotten, Top-Sneakers dem Anschein nach, einige telefonierten, unterhielten sich oder starrten auf ihre Smartphones; bunt durchmischt, und die Geräuschkulisse – ein babylonisches Sprachgewirr. Oh, dachte ich, als ich dem hier verloren wirkenden Mann hinterherblickte, wie er etwas linkisch auf den Halteknopf drückte und zögerlich, nein, eher umsichtig nach rechts auf die Straße blickend, ausstieg, und schalt mich zugleich für meinen Gedanken: Ein Deutscher noch …

Nennt mich Ismael … (I)

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Oder meinetwegen Max. Spielt aber eigentlich keine Rolle.
Als wir Kinder waren, nahm uns unser Großvater oft mit auf den See hinaus zum Angeln. Opa besaß noch einen dieser alten schweren Angelkähne, ein eisernes Ungetüm, komplett aus Stahlplatten gefertigt, mit dicken Schweißwülsten an den Nahtstellen und Rändern, unhandlich, schwer zu rudern und ziemlich pflegeintensiv. Wie es seine Art war, pflegte Großvater auch diesen alten Eisenkahn sehr sorgfältig, zog ihn regelmäßig im Herbst aus dem Wasser und lagerte ihn mit der Unterseite nach oben am Ufer; im Frühjahr schliff er Roststellen ab und verpasste dem Bootskörper einen neuen Anstrich. Erst trug er eine Rostschutzfarbe oder Grundierung auf, danach wurde die Oberfläche mit einer wetterbeständigen blauen Farblackierung versehen und versiegelt. Der Blauton variierte mit den Jahren, war mal heller und mal dunkler. Wenn im Jahresverlauf etwas Farbe abblätterte, kamen darunter liegende alte Farbschichten zum Vorschein, die an Jahresringe von Bäumen erinnerten. Das Boot muss ziemlich alt gewesen sein, wahrscheinlich älter als der von ihm befahrene See, der erst in den 30er Jahren durch einsickerndes Grundwasser nach intensivem Kiesabbau entstanden ist. Der Kahn war schwer, aber nicht plump zu nennen, sah sogar ästhetisch, formschön aus. Massiver dicker Stahl, an keiner Stelle durchgerostet. Ich habe Großvater nie gefragt, woher er den Kahn eigentlich hatte. Ich hing sehr an diesem stählernen Boot, obwohl es im Unterschied zu den modernen und leichteren Plastikkähnen schwer zu rudern war. Der Eisenkahn reagierte nur schwerfällig auf Steuerversuche, und man konnte sich auch leicht die Finger an den Halterungen der Ruderblätter einklemmen. Er lag tief im Wasser und ließ sich ohne fremde Hilfe kaum und wenn überhaupt, dann nur mit provisorischen Betonrollen aus dem flachen Wasser auf den Bootsablageplatz am nahen Ufer ziehen. Um das Boot mit der am Bug befestigten Kette an Land zu ziehen, brauchte man eigentlich zwei Männer. Heute bräuchte man noch mehr. Mein Großvater schaffte es allein. Dennoch liebte ich dieses schwere Boot. Solange es möglich war, ruderte ich später bei jeder sich bietenden Gelegenheit, manchmal auch bei schwerem Wellengang, allein auf den See hinaus. Von allein wäre es wohl nie gesunken.

Irgendwann – das war aber erst viel später – leistete sich Großvater ein neues Ruderboot aus glasfaserverstärktem Kunststoff, eines, das geräumiger, handlicher, bequemer und sicherer war. Das benutzte er dann aber nur noch eine Saison lang …

Facebook

Facebook oder Twitter sehe ich im Grunde auch gar nicht mal wegen der Datensammelwut oder der Machtkonzentration dieser Konzerne so negativ. Jedenfalls nicht in erster Linie. Die sind mir egal. Die dortigen Nutzer auch (sofern sie nicht hier mitlesen ;-) oder mit mir verwandt oder befreundet sind). Meine Kritik ist eher grundsätzlicher Natur. Der Grund, warum ich mich z. B. Facebook immer verweigert habe und auch anderen Vernetzungsportalen misstrauisch gegenüberstehe bzw. die nur wohldosiert nutze, ist, dass eine solche virtuelle, rein aufmerksamkeits- und sympathiegetriebene Rudelbildung immer zu einer Selbstkonditionierung im kollektivistischen Sinne führt. Das macht (auf lange Sicht) unfrei. Continue reading Facebook

Bin ein Fan von Erdogan …

Ich gebe es zu: Ich mag den. Ist ein starker Typ. Knallhart. Authentisch. Glaubwürdig. Durchaus nicht unsympathisch, und reichlich Humor scheint er auch zu haben …
Okay, Fan ist vielleicht übertrieben, denn aus dem Alter, wo man sich selbst als begeisterten oder vorbehaltlosen Fan von irgendwem sieht oder bezeichnet, ist man irgendwann rausgewachsen. Und irgendwann ist bei mir schon lange her. Nein, ich mag und schätze ihn und seh ihn immer gern – so wie einen Begleiter, an den man sich gewöhnt hat und dessen Antlitz und Stimme irgendwie eine beruhigende Wirkung hat, da dies Beständigkeit in Zeiten des Umbruchs symbolisiert. Auch wenn ich mich hierzu wohl verständlicherweise noch nie im Blog geäußert bzw. geoutet habe … Na ja, man ahnt ja, warum. Blogleser sind ja wie ein Rudel gieriger Raubtiere, die stürzen sich auf jeden, der da mal noch eine unorthodoxe Meinung zu vertreten wagt, und dann machen die den platt, bis er nicht mehr zuckt. Aber nicht mit mir, Leute! Da seid Ihr nämlich ganz schief gewickelt.
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