Kategorie-Archiv: Tagesgeschehen

Flugzeugträger

Die „Heimsuchung aus der Uckermark“ (Leser ***) gelüstet es nach einem deutschen Flugzeugträger. Der Scherz ist naheliegend, aber gut, und Hadmut Danisch hat ihn als erster gemacht: „Ob Merkel klar ist, dass das gleichzeitig Flughafen und Schiff ist, also quasi die Kreuzung aus BER und Gorch Fock?“
Michael Klonovsky – Acta Diurna

Die Meldung hatte ich auch gelesen … Merkels neues Denken? Eine Wende zur Kanonenbootpolitik? Na, kaum anzunehmen, dass solch eine Schnapsidee auf Merkels Mist gewachsen ist, dachte ich mir schon. Erst jetzt hatte ich mich dazu bequemt, auf die Ursprungsmeldung zu klicken. Und sieh da: In der zweiten Zeile steht ja auch des Rätsels Lösung: „Sie will einen Flugzeugträger – in Zusammenarbeit mit Frankreich.“
Klar, natürlich nicht Merkel, sondern Macron gelüstet es nach einem neuen Flugzeugträger; da Bruder Macron bzw. sein Staat momentan ziemlich klamm ist, will er sich das Prestigeprojekt möglichst von Deutschland finanzieren lassen – man weiß ja, wie das läuft: Es wird als Projekt der europäischen Zusammenarbeit deklariert, die Deutschen zahlen, und Frankreich übernimmt dann. Einen etwas in der Jahre gekommenen atombetriebenen Flugzeugträger hat ja Frankreich schon …   Der neue von Deutschland entwickelte bzw. bezahlte europäische Flugzeugträger wird dann sicher über einen klimaneutralen Pedalantrieb verfügen. Okay, genug davon.

Weltmarktführer (2)

Gestern lief ja eine Meldung über die Bildschirme, der zufolge BMW und Daimler eine Kooperation in Sachen autonomes Fahren geschlossen hätten, um den US-Amerikanern in dieser Sparte den Rang abzulaufen. Fragt sich nur, ob die selbstlenkenden Fahrzeuge von BMW und Daimler dann noch Motoren haben bzw. wie weit und wohin man mit einer klimaneutral betriebenen deutschen Pappkiste dann noch fahren kann oder darf. Dank Politik und Umweltfanatikern dürften die hiesigen Autokonzerne in Kürze kein weltmarkt- und zukunftsfähiges Antriebskonzept mehr haben. Es genügt auch ein Blick auf den Zustand der (Berliner) Straßen, um zu erkennen, wie sehr das Gerede vom autonomen Fahren den früheren Erfolgsankündigungen ähnelt, als man dem Erich Honecker damals einen handgeschnitzten Speicherchip auf der Leipziger Messe als Beleg für das erreichte Weltklasseniveau der DDR-Mikroelektronik und Computertechnik präsentierte.
Apropos Plan: Was ist denn aus den fliegenden Taxis geworden, die unsere Digitalministerin in Aussicht gestellt hatte? Wann kommen die? Da würde man die Kosten für die Instandhaltung der Straßen sparen. Ich gucke ja schon immer mal nach oben, ob ich ein öffentliches Luftnahtransportvehikel sehe, hmm …

Neues aus der Framingforschung …


Erst wenn die letzte Technologie aus Deutschland geplättet ist, werden klimastreikende Schüler und Schülerinnen eventuell verstehen, dass sich Framing Manuals und Anton Hofreiter nicht exportieren lassen. Vielleicht arbeiten diese ehemaligen Schüler dann aber auch zufrieden in der Arbeitsversicherung, dem Wohlfunk oder ihrem eigenen Einstein-Institut an der Dekonstruktion des privatkapitalistischen Frames „Wohlstand”. …
Quelle: Alexander Wendt (Publico)

Geliefert wie bestellt …

So ein Pech aber auch: Flüchtlingshelfer (74) muss Wohnung für Flüchtlinge räumen. So ärgerlich die Umquartierung in eine kleinere Wohnung im Einzelfall für den betroffenen Flüchtlingshelfer auch sein mag, so muss hier gelten: Wer die moralische Dividende einstreicht, soll auch den Preis seines Anteils bezahlen. Einheit von Wort und Tat, so hieß es in der DDR immer, d. h. wenn du große Töne spuckst, sei auch bereit, die Konsequenzen zu tragen. Genau so hätte man es bei den sog. Flüchtlingsbürgschaften auch durchsetzen müssen, deren Kosten wohl, wenn ich recht informiert bin, natürlich auf den Steuerzahler abgewälzt werden. Sich im Glanze der moralischen Überlegenheit sonnen, aber die Konsequenzen scheuen und Lasten auf fremde Schultern abladen, so hat man es hierzulande, insbesondere bei den Grünen und Salonlinken, bekanntlich am liebsten. Ich hingegen sage klipp und klar: Solange noch ein einziges afrikanisches Kind in einer kargen Lehmhütte an einem übrig gebliebenen Reiskorn knabbert, sollte es für engagierte männliche, weibliche und drittgeschlechtliche weißdeutsche Flüchtlingshelferinnen, die unverdient, allein durch die Gnade der späten (oder zu frühen) Geburt begründet, noch in fürstlich ausgestatteten 150-Quadratmeter-Mietwohnungen residieren, eine Frage von Ehre (und Respekt) sein, durch Freigabe dringend benötigten kommunalen Wohnraums ihren fairen Anteil zur Rettung der Welt zu leisten. Perspektivisch könnte man ohnehin darüber nachdenken, ob nicht eine streng kasernierte Unterbringung aller Flüchtlingshelferinnen in der Nähe ihrer Schützlinge die effektivere Lösung zum Gelingen einer bestmöglichen Teilhabe aller zu uns Kommenden wäre.

Tödliche Weihnachten

Der Titel dieses Beitrags, der in diesen spannungsgeladenen Zeiten fast so klingt wie die reißerische Überschrift eines dieser vielen instrumentalisierungssüchtigen Blogger, von denen man sich nur immer wieder schärfstens distanzieren kann, ist tatsächlich der deutsche Titel eines hervorragend gemachten Action-Films mit der bezaubernden Geena Davis, den ich schon einige Male sah und der sicherlich in vielen Haushalten zur besinnlichen Weihnachtszeit über die Bildschirme flimmern wird … Obwohl, da dürfte gar nichts mehr flimmern – wegen der flimmerfreien, superscharfen und farbstarken HD-Wiedergabe auf dem neuen Fernseher mit der 4K Super Ultra HD-Technologie, die sich der normale Sofa- und Sesselbewohner, wenn er’s noch nicht hat, vielleicht noch rechtzeitig vor dem Fest zulegen wird …  4K Ultra HD ist ja schon besser, als mit eigenen Augen aus dem Fenster zu gucken oder auf’n Weihnachtsmarkt zu gehen, wa?
Wo war ich? Tödliche Weihnachten. Jedenfalls in dem besagten Film bzw. Thriller, da spielt die Geena Davis eine Doppelrolle als junge hübsche Kleinstadtmutti und Geheimagentin, die sich aufgrund einer Amnesie … aber gut, ich muss die Handlung hier nicht wiederkäuen. Was man googeln kann, muss man nicht mehr aufschreiben, geschweige denn erklären. Samuel L. Jackson spielt darin ebenfalls eine sympathische Rolle als alternder Privatdetektiv. Der Film wird jetzt zur Weihnachtszeit bestimmt mal wieder irgendwo gezeigt; schau ich mir dann bei Gelegenheit an … Damals als der Film gedreht wurde, waren ja Weihnachtsmarktanschläge noch so unwahrscheinlich wie ewa das „Ghosts of Mars“-Szenario von John Carpenter, und der Plot war auch sehr originell und gut pointiert – da wollte nämlich der US-Geheimdienst, CIA wohl, auch schon friedlichen bzw. in dem Fall unschuldigen Muslimen die Schuld an einem Anschlag zuschieben, indem man zuvor auf Eis gelegte Leichen von irgendwelchen Arabern am Ort des späteren Geschehens drapieren wollte. Aber kam ja alles ganz anders, glücklicherweise …

Ein anderer echt cooler und gut gemachter Weihnachtsfilm ist übrigens „Wild Christmas“ mit Ben Affleck und Gary Sinise. Handelt von einem … Ach, schon klar. Weihnachten muss man einfach lieben. Klingelingeling …

Zum globalen Migrationspakt …

Aus Michael Klonovskys Diarium (7.11.2018) treffenderweise zitiert: …
Am Beispiel des globalen Migrationspaktes, in dem sich eine absonderliche Allianz aus sozialistischen Traumtänzern und globalistischen Absahnern zusammenfindet, kann man sehr schön die Macht und segensreiche Wirkung der sogenannten alternativen Medien inmitten ihrer alternativlosen älteren Geschwister studieren, denn nur diesen ist es zu verdanken, dass der Inhalt des “Global Compact” überhaupt die Öffentlichkeit erreicht hat. Wer sich informieren möchte, dem empfehle ich die Lektüre der sehr kundigen Darlegungen von Alexander Wendt (hier), Dushan Wegner (hier), Vera Lengsfeld (hier), der Neuen Zürcher Zeitung (hier) und von Markus Vahlefeld (hier). Natürlich hat die Gegenseite mobil gemacht, man versucht, die Kritiker des “Global Compact” als rechtsrassistischewiggestrigdumpfbraune Verschwörungstheoretiker zu denunzieren und die Auswirkungen des Papiers zu verniedlichen – wer sich amüsieren will, studiere die offizielle Auskunft der CDU (hier), die nicht einmal mehr dort geglaubt wird –, doch das Dementi verrät die Ertappten, die Medienfront wird von Desertionen erschüttert, und Teile der Union und die FDP wollen morgen die Zustimmung verweigern bzw. an Bedingungen knüpfen, sofern man die Tolldreisten nicht über Nacht noch auf Linie gebracht haben wird; wäre ja nicht das erstemal.

Zum vollständigen Beitrag hier entlang:
https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/987-7-november-2018

Sag beim Abschied leise Servus …

So trällerte man einst. Nicht so Hans-Georg Maaßen, der scheidende Chef des Verfassungsschutzes, der mit seiner fulminanten Abschiedsrede noch einmal kräftig im Berliner Wespennest herumstocherte, woraufhin ein allgemeines Gewinsel, Gejammer und Gekläffe der Be- und Getroffenen anhob … Hans-Georg Maaßen, der als bekanntester und womöglich kompetentester deutscher Geheimdienstchef seit Markus Wolf in die Annalen eingehen wird, wäre nicht der Mann, für den ich ihn halte, wenn er die daraus für ihn erwachsenden Folgen nicht einkalkuliert hätte. Durchaus anzunehmen, dass man von ihm auf dem Feld der Politik noch hören wird. Abgesehen davon, dass nichts von dem, was er sagte, in irgendeiner Weise skandalös oder falsch war, halte ich seine Versetzung in den Ruhestand für einen taktischen Fehler der Merkel/Seehofer/Nahles-Administration. Im Innenministerium auf einem Beraterposten hätte man ihn unter Kontrolle gehabt und gewissermaßen an der kurzen Leine führen können. Halte deine Freunde nahe bei dir, aber deine Feinde noch näher, so sagt man doch? Möglicherweise hat H.-G. Maaßen seine jetzige Entlassung daher bewusst provoziert. Hatte vielleicht keine Lust, seine letzten Dienstjahre noch als besserer Bettvorleger im Innenministerium zu absolvieren. Völlig richtig, was er sagte: Hetzjagd-Lüge etc. pp.; es gibt linksradikale Kräfte in der SPD, die ihn aus dem Weg haben wollten, und die Flüchtlingspolitik (Merkels) ist/war naiv und links. Und die getroffenen Hunde bellten wie bestellt …

Hans-Georg Maaßen verlässt den Dienst hoch erhobenen Hauptes; er ist frei und kann neu durchstarten; er wird auf seine nationalen und internationalen Kontakte und Verbindungen zugreifen können; und wer weiß, ob nicht von Zeit zu Zeit mal belastende Details aus dem Berliner Sumpf aus irgendwelchen geheimen Dossiers durchsickern … aber andererseits, welche verruchten Taten könnten das schon sein, die einer/einem bundesdeutschen Politiker(in) anno 2018 noch schaden könnten?

Maaßens (linker) Nachfolger auf dem Posten des obersten Verfassungsschützers wird sich absehbar kaum sträuben, die AfD (und alle als rechts eingestuften Organisationen) unter Beobachtung zu stellen. Zunächst dürften aber personelle Säuberungen innerhalb des Inlandsnachrichtendienstes anstehen. Schätze, dass der/die neue Chef(in) sich als Erstes der Aufgabe zuwenden wird, die Reihen seiner Mitarbeiter von Sympathisanten ihres Ex-Chefs zu säubern.

Denkzettel?

Einen Denkzettel verpasst man einem Schüler, der einen verzeihlichen Fehler begangen hat. Jener gelobt Besserung, und schon bald ist alles vergessen. Man hat sich wieder lieb … Ein Denkzettel ist ein symbolischer Ordnungsruf, ein warnend erhobener Zeigefinger. Nur einen Denkzettel hätten die Wähler den Altparteien in Hessen verpassen wollen, so wiederholen die staatsnahen Medien ihre einstudierte Beschwörungsformel. So wird selbst noch diese vernichtende Niederlage im Geplapper der bezahlten Sprechpuppen und gedungenen Wahlversteher der parteinahen Medien kleingeredet, verniedlicht und verharmlost. Kurz innehalten, aber im Grunde kann’s mit denselben oder wechselnden Koalitionspartnern weitergehen wie bisher …
War das eine Denkzettelwahl in Hessen? Oder war es nicht eher ein endgültiges, grundsätzliches Misstrauensvotum, vom (mehr oder weniger) mündigen Wähler nach reiflicher Überlegung getroffen? Die verlorenen Wähler würden dann wohl auch bei der nächsten Wahl nicht in den sterbenden Schoß dieser einstigen Volksparteien zurückkriechen. Nie wieder. Erdrutschartige Verluste von CDU/SPD sind die Quittung für dauernden Landesverrat in Parteiform. SPD und CDU gehören verdientermaßen auf den Müll- bzw. Komposthaufen der deutschen Parteiengeschichte … Mahlzeit!

In Sachen #Freiburg

„Was wird aber geschehen“, so fragte Rolf-Peter Sieferle kurz vor seinem Tod im September 2016 in „Das Migrationsproblem“, „wenn Hunderttausende von jungen Männern, die in ihrer Heimat Frauen in der Öffentlichkeit nur als wandelnde Zelte gesehen haben, plötzlich mit dem Anblick halbnackter junger Mädchen auf den Straßen konfrontiert werden? Werden sie ihren natürlichen Instinkten folgen und diese angrabschen? Werden sie bei Verweigerung zur Gewalt greifen? Werden sie die beleidigende Rückweisung mit Schlägen vergelten?“

Wir wissen nun, was geschieht …

„Wer wird erstaunt sein, wenn die Lage rasch eskaliert? Eine Frau verweigert sich einem jungen Mann? Warum gerade ihm, da sie doch sonst, wie ihre laszive Kleidung zeigt, offenbar jedem zu Willen ist? Dies ist eine Beleidigung (aus »Rassismus«), eine Ehrverletzung, die geahndet werden muß. Die Polizei wird die Hinrichtung dieser Frau als »Beziehungstat« werten, und die Gerichte werden den offenbar traumatisierten Täter mit äußerster Milde behandeln und seine Strafe zur Bewährung aussetzen. Dies wird in seinem Milieu natürlich als Ausdruck von Schwäche interpretiert und zu weiteren Übergriffen motivieren.“

Läuft …

„Die letzten Menschen werden erstaunt sein, wie viele Alltagskonflikte plötzlich mit ungewohnter Gewalt ausgetragen werden, mit dem Messer, der Machete oder einer Schußwaffe. Und dann gibt es noch eine neuartige ideologische Fanatisierung der Barbaren, eine Hinwendung desorientierter und frustrierter junger Männer zum atavistischen Glauben ihrer Vorfahren. Jetzt erfolgen scheinbar »politische« Akte, Selbstmordattentate, Sprengstoffanschläge, Massenerschießungen. Eine Welle unfaßbarer blutiger Gewalt überspült die letzten Menschen, die von einer Vertreibung aus ihrem Rentnerparadies bedroht sind. Continue reading In Sachen #Freiburg