Kategorie-Archiv: Tagesgeschehen

FSF ist der neue Oktoberklub

Scheint, als sollte Feine Sahne Fischfilet der Oktoberklub der BRD werden.
Besagter Oktoberklub war in der DDR eine bekannte Gesangsformation – staatlicherseits mit Wohlwollen bedacht und von der sozialistischen Kulturpolitik gefördert sowie gleichsam vereinnahmt. Die waren für ihre kämpferischen und agitatorischen Politsongs bekannt, wurden aber von den normalen Jugendlichen, die ja eher unpolitisch waren, weitgehend verlacht und ignoriert; für pol. Repräsentationszwecke  in der DDR hat man die bei jedem Anlass instrumentalisiert. Man wusste, dass die alle politisch linientreu waren, und in wechselnder Besetzung hat man diese singenden kommunistischen Agitatoren in fast jeder (jugendlichen) TV-Unterhaltungssendung und bei Festivals gesehen und gehört. Der Oktoberklub diente auch als Karrieresprungbrett und Talentschmiede; u. a. hat sich da die junge Tamara Danz ihre ersten Sporen verdient. Aber die hatte wenigstens Talent und konnte noch singen …

„Isch arbeite für die Polizei …“

„… aber trotzdem kann ich auch dein Homie sein …“

Zum Fremdschämen (Facepalm-Smiley hinzudenken) … Jeder blamiert sich, so gut er kann – und dies gilt auch für den Youtube-Account der Berliner Polizei. Immer wenn man denkt, man hat schon alles erlebt, gesehen und gehört, was an schwachsinnigen, lächerlichen, peinlichen Kasperstücken aufgeführt werden kann, wird ein neues Meisterwerk präsentiert, das die Latte der diesbezüglichen Sensibilität noch mal ein gehöriges Stück tiefer hängt …

Die Berliner Polizei hat nun ein neues Rap-Video für noch mehr Multikulti (und Toleranz, so sagt man) veröffentlicht (es gab wohl früher schon mal ein ähnliches Video). Na ja, Rap ist es natürlich nicht, schon klar, nur Gewimmer …. Continue reading „Isch arbeite für die Polizei …“

Klingelingeling …

… hier kommt der Hammermann
Klingelingeling
Komm’se alle, alle an die Hämmer ran …

In Köln geht’s auch heute offenbar wieder richtig zur Sache:

„Köln kommt nicht zur Ruhe – Erneuter Großeinsatz: Mit Hammer auf Opfer eingeschlagen und Schuss abgefeuert
Nach der Großlage mit der Geiselnahme am Hauptbahnhof in Köln ist am Montagabend (15.10.) ein Kölner (19) in der Innenstadt von mehreren Männern angegriffen worden. Ein derzeit noch Unbekannter schlug mit einem Hammer auf den Geschädigten ein. Ein Komplize (29) des Angreifers feuerte einen Schuss aus einer Pistole ab.“

Quelle: https://www.nrw-aktuell.tv/2018/10/koln-kommt-nicht-zur-ruhe-erneuter.html

Wollen wir da den Ermittlungen lieber nicht vorgreifen. Könnte auch schließlich wieder einer der vielen Wirrköpfe oder Beziehungstäter sein. Der eine wird zwar als „Nordafrikaner mit kurzen lockigen schwarzen Haare beschrieben, die an den Seiten kurz rasiert sind“, aber da wäre ich mal ganz vorsichtig …. denn das riecht ja förmlich wieder nach „racial Profiling“, wa?

Und täglich grüßt …

… so schlimm wie’s ist, nicht das Murmeltier, sondern’n Terrorist. Nein, kein Terrorist, nur ein „Wirrkopf“, polizeibekannt, psychisch krank – muss er ja wohl sein – der gestern in Köln ein 14 jähriges Mädchen anzündete und dann eine Frau als Geisel nahm, um sie mit Gasflaschen zu einer lebenden Fackel umzufunktionieren. Na, alles noch mal gut gegangen … nicht alles zwar – die Opfer werden lange traumatisiert bleiben – aber okidoki: die Polizei erledigte den Job, Rechtsstaat wirkt. Freuen wir uns lieber auf das nächste Konzert gegen rechts; hoffen wir, dass der verwirrte Geflüchtete jetzt ordentlich behandelt – der wurde ja auch verwundet, weil die schießwütige Polizei den bedauernswerten Mann nicht entwaffnen konnte – dann therapiert und betreut wird, also ich meine, dass da diese Versäumnisse aufgearbeitet werden, weil man doch dem Mann nicht geholfen hat … diese Tat war ja gewissermaßen ein Hilfeschrei, muss man so sehen – und konzentrieren wir uns mal lieber wieder auf die kreuzgefährliche Lawine der rechten Hetzer, Hitlergrüßer und marodierenden Neonazis in den Biergärten … Fertig.

Nachlese zur Landtagswahl in Bayern

Der Gedanke, dass sich insgesamt gesehen an den Stimmenanteilen für die beiden gegenüberstehenden Lager nichts verändert hat, sondern sich im Zuge des Niedergangs der „Volksparteien“ lediglich das Parteienspektrum weiter aufgefächert hat, ist schon naheliegend.  Wenn man die Anteile für CSU, FW und AfD addiert, kommt man in etwa auf den Wert, den früher die CSU in gewohnter Regelmäßigkeit für sich reklamieren konnte.
Hierzu auch ein Kommentar in Sciencefiles:  Seit 1978 hat sich kaum etwas verändert …

Wirklich nicht? Nein. Doch. Oder? Blockdenken ist ja voll retro …
Teilt der sogenannte konservative Block wirklich noch eine gemeinsame ideologische Basis? Welche sollte das denn sein? Ich wäre da z. B. bei einigen wankelmütigen CSU-Granden gar nicht so sicher. Die ticken doch im Grunde auch nicht anders als die (sozialistisch geprägte) Merkel, nur mit bayerischem Lokalkolorit … Die Parteien, die man als konservativen Block zusammenfassen könnte, bilden doch in der Realität ein ziemlich gespaltenes, teils untereinander verfeindetes Lager. Auf der rechten Seite gibt’s somit meines Erachtens eher ein zerfasertes Parteiengefüge. Verstellt also vielleicht den Blick, wenn man die Prozente des (nur dem Namen nach) liberal-konservativen Lagers addiert – und meint, es habe sich auf der rechten Seite im Grunde nichts verändert – und dies dem sozialistischen/grün-linksradikalen Lager gegenüberstellt, das in sich kleiner, aber tatsächlich geschlossen(er) sein mag. Eine Koalition aus Grünen/Linken/SPD wäre jederzeit denkbar … Im Gegensatz dazu ist das liberal-konservative Lager, vielleicht noch unter Einschluss der FDP, zersplittert, und wird wohl Schwierigkeiten haben, eine stabile Koalition hinbekommen, solange die CSU weiter auf Merkelkurs dahinschlingert und die AfD ausgegrenzt wird. Es gab ja eben einen Grund, warum der CSU die Wähler scharenweise von der Fahne gehen, vermute ich mal …

Stand der Einheit, 3.10.2018

Tag der Einheit in Berlin 2018 – der trostloseste Nationalfeiertag, den ich jemals erlebt habe. Einheit ist Geschichte. Unter den Linden am Vormittag, die gesamte Straße bis zum Radisson Blu mit Polizeisperren abgeriegelt, wegen politischem Besuch, so hieß es. Menschenleer, abgesehen von uns und ein paar orientierungslosen Touristen. Am Ende des abgesperrten Abschnitts einige Lkw-Sperren vor der Liebknechtbrücke, Betonsperren von tiefschwarzer Plane umhüllt – die Merkelsteine trugen vorsorglich Trauerflor. Keine Nationalflaggen sichtbar, nirgendwo in der Stadt. Der kalte Wind bewegte fauliges Herbstlaub am Marx-Engels-Forum und ein paar vergilbte Papierfetzen da, wo Berndchens vegane Würstchenbude stehen müsste, wie Google Maps noch zu wissen glaubt.
Merkels buntes Kaltland – nach jahrelanger Willkommensparty verkatertes Land. Einsatzhundertschaften der Polizei harrten bei laufenden Motoren untätig in ihren Mannschaftswagen aus, frierend, gelangweilt, freudlos. Geisterstadt Berlin, eisig, eingeschüchtert, seelenlos …
Offenheit predigen, sich selbst jedoch abschotten – die Devise aller Willkommensbonzen. Die oberste Fremdenführerin und Trümmerfrau (wird ein Land in Trümmern hinterlassen) nebst Entourage auf Stippvisite im Berliner Dom und im Staatstheater, wie uns ein netter Polizist erklärte: „Sie kommen hier nicht durch, nirgendwo. Brauchen sie gar nicht versuchen.“ Das Pack, das Volk, nun nicht mehr Merkels Volk zu weiten Teilen, blieb ausgesperrt, am Tag der deutschen Einheit. Zu groß die Gefahr wohl, es könnte sich weigern, ein freundliches Gesicht zu zeigen.

Frau Merkel besucht ihr Volk …

Die gute Frau Merkel hat bekanntlich gestern ihr Wahlversprechen erfüllt. Jetzt vertrau ich der Frau Merkel noch viel mehr als früher. Weil ich nämlich weiß, dass die Frau Merkel ihr Wort hält. Wurde gestern auf allen Kanälen lang und breit drüber berichtet, und das hat garantiert auch jeder Weltbürger mitbekommen, und selbst Leute wie ich haben das im Autoradio gehört und den passend geschnittenen Videoclip dann sogar noch ganz spät in den Vox-Nachrichten gesehen: Frau Merkel hat doch tatsächlich ein richtiges Pflegeheim besucht und mit einem offenbar schon länger hier lebenden Pfleger gesprochen, und einer älteren, schon ganz lange hier lebenden Frau hat sie kurz den Arm getätschelt und ein paar vorgestanzte, aufmunternde Worte hat sie bestimmt auch gestammelt. Oh, das ist so unglaublich bewegend, dass da alle anderen schrecklichen Meldungen des Monats in den Hintergrund treten, denn die Frau Merkel, die hat’s wirklich drauf, niemand sonst tut so viel Gutes, schon gar nicht würden diese AfD-Typen so etwas tun, das weiß man – ja, weiß Gott eine herkulische Aufgabe – wo man doch weiß, dass die Frau Merkel immer so beschäftigt ist, und sie tut es nur für uns – sich in den Dienstwagen zu setzen, ins Pflegeheim fahren zu lassen, auszusteigen, vor den Kameras durch ein paar Räume zu watscheln und dann diese mutige Ansprache, in der sie wieder den Pflegenotstand anspricht.
Was kaum jemand weiß: Kurz danach soll Frau Merkel den örtlichen Supermarkt in der Nähe des Pflegeheims besucht und angesichts der prall gefüllten Regale und Einkaufswagen triumphierend geäußert haben, dass man doch deutlich sehen könne, dass niemandem in Deutschland etwas weggenommen werde. Das sei der Beweis. Ihre an die Verkäuferinnen gerichteten mahnenden Worte, stets ein freundliches Gesicht zu zeigen, wurden allerdings mit einigen Eierwürfen aus dem Hintergrund beantwortet, woraufhin in der geladenen Atmosphäre ein kurzes Handgemenge entstand. Fluchtartig soll Frau Merkel den Ort verlassen haben. Wurde natürlich alles nicht gezeigt in den Nachrichten …

Mit Rücken ist nicht zu spaßen

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker fühlt sich trotz seiner akuten „Rückenprobleme“ fit für sein Amt und will es weiter ausüben. Bravo!
Der vor Jahren verstorbene russische Ex-Präsident Boris Jelzin litt in den 90er Jahren übrigens auch an Rückenproblemen, welche im Laufe seiner Amtszeit(en) immer stärker zu Tage traten. Laut Aussage seiner damaligen Mitarbeiter soll er zeitweise schon vormittags um 11 Uhr im Kreml nicht mehr ansprechbar gewesen sein, wenn er es mit der Einnahme seiner hochwirksamen Rückentinktur etwas übertrieben hatte. Einmal verschlief er gar einen Staatsbesuch in der Regierungsmaschine. Klarer Fall von Rücken. Taumelnder Gang, lallende Sprechweise, angeheiterter Zustand und starke Müdigkeit waren auch als Symptome des junckerschen Rückenleidens früher schon auf einigen Videoclips zu beobachten. Letztlich nicht verwunderlich: Ohne Rückgrat schmerzt der Rücken. Na, aber der Jean-Claude wird sein Rückenleiden schon unter Kontrolle haben. So wie der Martin, denke ich. Wünsche dann mal gute Besserung.

Berlin-Update

Der mehrspurige Kreisverkehr rund um die Berliner Siegessäule mit mehreren Ausfahrten ist ohnehin chronisch verstopft und schwer zu fahren. Am Dienstagmorgen machten die Clowns von Greenpeace es den geplagten Berlinern noch schwerer. Die sogenannten “Aktivisten” verteilten etwa 3.500 Liter gelbe Farbe auf dem Verkehrsknotenpunkt und den umliegenden Straßen. Soll angeblich aus der Luft wie eine Sonne ausgesehen haben. Die Fahrbahnmarkierungen waren plötzlich nicht mehr zu sehen, Autos und Personen wurden beschmutzt, Zweiradfahrer sollen gestürzt sein.
Die vorgeblichen Umweltschützer wollten ein „strahlendes Symbol für die Energiewende“ schaffen. Deutsche zahlen (europaweit) mittlerweile zwar schon die höchsten Strompreise und die zweithöchsten Stromsteuern, aber das reicht ja nicht: Nach dem Automausstieg geht nun der „Kohleausstieg“ viel zu langsam …
Ehrlicher fände ich es, wenn jeder, auch jeder grüne Spinner unsubventioniert (!) seinen Strom selbst erzeugen müsste – kommt ja auch vielleicht auch irgendwann, wenn es billiger ist, selbst zu kurbeln oder per Pedalantrieb oder Solarmodul auf dem Fenstersims seine Akkus zu laden, als Steuern und Abgaben auf Netzstrom zu entrichten.
Jetzt ermittelt die Polizei gegen die besagten Greenpeace-Schwachköpfe. Auf Unverständnis und Empörung stieß die Aktion bei Nutzern von sozialen Medien und Politikern … Klar, berufstätige Leute – die gibt es hier ja noch, die durch dieses Nadelöhr täglich zur und von der Arbeit fahren müssen, sind verständlicherweise sauer. Aber solche Nebensächlichkeiten interessieren unsere fettgesponserten grünen Aktivisten nicht. Dumm, dümmer, (linksgrüner) Aktivist …

WM-Update ….

Nach dem gestrigen farblosen Auftritt von Jogis buntem DFB-Team gegen Mexiko verloren die Aktien von Hauptsponsor Adidas in der Spitze heute 2,57 Prozent gegenüber dem Schlusskurs des Vortages. Marktbeobachter verwiesen hierfür auf die enttäuschende WM-Auftaktniederlage der als Mannschaft bezeichneten DFB-Legionärstruppe gegen Mexiko. Sollte das zuweilen spöttisch als Adidas-Werksmannschaft bezeichnete Team bereits nach der Vorrunde ausscheiden, drohten Absatzverluste des Dax-Konzerns (wie auch der übrigen Sponsoren) vor allem auf dem sog. Heimatmarkt, als der Deutschland noch gilt. Aus Konzern- und Regimesicht gelte es, ein vorzeitiges Aus von Jogis Team möglichst zu verhindern, so wurde verlautet. Man befinde sich daher bereits in Gesprächen mit Vertretern der übrigen gegnerischen Mannschaften …