Kategorie-Archiv: Tagesgeschehen

Tödliche Weihnachten

Der Titel dieses Beitrags, der in diesen spannungsgeladenen Zeiten fast so klingt wie die reißerische Überschrift eines dieser vielen instrumentalisierungssüchtigen Blogger, von denen man sich nur immer wieder schärfstens distanzieren kann, ist tatsächlich der deutsche Titel eines hervorragend gemachten Action-Films mit der bezaubernden Geena Davis, den ich schon einige Male sah und der sicherlich in vielen Haushalten zur besinnlichen Weihnachtszeit über die Bildschirme flimmern wird … Obwohl, da dürfte gar nichts mehr flimmern – wegen der flimmerfreien, superscharfen und farbstarken HD-Wiedergabe auf dem neuen Fernseher mit der 4K Super Ultra HD-Technologie, die sich der normale Sofa- und Sesselbewohner, wenn er’s noch nicht hat, vielleicht noch rechtzeitig vor dem Fest zulegen wird …  4K Ultra HD ist ja schon besser, als mit eigenen Augen aus dem Fenster zu gucken oder auf’n Weihnachtsmarkt zu gehen, wa?
Wo war ich? Tödliche Weihnachten. Jedenfalls in dem besagten Film bzw. Thriller, da spielt die Geena Davis eine Doppelrolle als junge hübsche Kleinstadtmutti und Geheimagentin, die sich aufgrund einer Amnesie … aber gut, ich muss die Handlung hier nicht wiederkäuen. Was man googeln kann, muss man nicht mehr aufschreiben, geschweige denn erklären. Samuel L. Jackson spielt darin ebenfalls eine sympathische Rolle als alternder Privatdetektiv. Der Film wird jetzt zur Weihnachtszeit bestimmt mal wieder irgendwo gezeigt; schau ich mir dann bei Gelegenheit an … Damals als der Film gedreht wurde, waren ja Weihnachtsmarktanschläge noch so unwahrscheinlich wie ewa das „Ghosts of Mars“-Szenario von John Carpenter, und der Plot war auch sehr originell und gut pointiert – da wollte nämlich der US-Geheimdienst, CIA wohl, auch schon friedlichen bzw. in dem Fall unschuldigen Muslimen die Schuld an einem Anschlag zuschieben, indem man zuvor auf Eis gelegte Leichen von irgendwelchen Arabern am Ort des späteren Geschehens drapieren wollte. Aber kam ja alles ganz anders, glücklicherweise …

Ein anderer echt cooler und gut gemachter Weihnachtsfilm ist übrigens „Wild Christmas“ mit Ben Affleck und Gary Sinise. Handelt von einem … Ach, schon klar. Weihnachten muss man einfach lieben. Klingelingeling …

Zum globalen Migrationspakt …

Aus Michael Klonovskys Diarium (7.11.2018) treffenderweise zitiert: …
Am Beispiel des globalen Migrationspaktes, in dem sich eine absonderliche Allianz aus sozialistischen Traumtänzern und globalistischen Absahnern zusammenfindet, kann man sehr schön die Macht und segensreiche Wirkung der sogenannten alternativen Medien inmitten ihrer alternativlosen älteren Geschwister studieren, denn nur diesen ist es zu verdanken, dass der Inhalt des “Global Compact” überhaupt die Öffentlichkeit erreicht hat. Wer sich informieren möchte, dem empfehle ich die Lektüre der sehr kundigen Darlegungen von Alexander Wendt (hier), Dushan Wegner (hier), Vera Lengsfeld (hier), der Neuen Zürcher Zeitung (hier) und von Markus Vahlefeld (hier). Natürlich hat die Gegenseite mobil gemacht, man versucht, die Kritiker des “Global Compact” als rechtsrassistischewiggestrigdumpfbraune Verschwörungstheoretiker zu denunzieren und die Auswirkungen des Papiers zu verniedlichen – wer sich amüsieren will, studiere die offizielle Auskunft der CDU (hier), die nicht einmal mehr dort geglaubt wird –, doch das Dementi verrät die Ertappten, die Medienfront wird von Desertionen erschüttert, und Teile der Union und die FDP wollen morgen die Zustimmung verweigern bzw. an Bedingungen knüpfen, sofern man die Tolldreisten nicht über Nacht noch auf Linie gebracht haben wird; wäre ja nicht das erstemal.

Zum vollständigen Beitrag hier entlang:
https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/987-7-november-2018

Sag beim Abschied leise Servus …

So trällerte man einst. Nicht so Hans-Georg Maaßen, der scheidende Chef des Verfassungsschutzes, der mit seiner fulminanten Abschiedsrede noch einmal kräftig im Berliner Wespennest herumstocherte, woraufhin ein allgemeines Gewinsel, Gejammer und Gekläffe der Be- und Getroffenen anhob … Hans-Georg Maaßen, der als bekanntester und womöglich kompetentester deutscher Geheimdienstchef seit Markus Wolf in die Annalen eingehen wird, wäre nicht der Mann, für den ich ihn halte, wenn er die daraus für ihn erwachsenden Folgen nicht einkalkuliert hätte. Durchaus anzunehmen, dass man von ihm auf dem Feld der Politik noch hören wird. Abgesehen davon, dass nichts von dem, was er sagte, in irgendeiner Weise skandalös oder falsch war, halte ich seine Versetzung in den Ruhestand für einen taktischen Fehler der Merkel/Seehofer/Nahles-Administration. Im Innenministerium auf einem Beraterposten hätte man ihn unter Kontrolle gehabt und gewissermaßen an der kurzen Leine führen können. Halte deine Freunde nahe bei dir, aber deine Feinde noch näher, so sagt man doch? Möglicherweise hat H.-G. Maaßen seine jetzige Entlassung daher bewusst provoziert. Hatte vielleicht keine Lust, seine letzten Dienstjahre noch als besserer Bettvorleger im Innenministerium zu absolvieren. Völlig richtig, was er sagte: Hetzjagd-Lüge etc. pp.; es gibt linksradikale Kräfte in der SPD, die ihn aus dem Weg haben wollten, und die Flüchtlingspolitik (Merkels) ist/war naiv und links. Und die getroffenen Hunde bellten wie bestellt …

Hans-Georg Maaßen verlässt den Dienst hoch erhobenen Hauptes; er ist frei und kann neu durchstarten; er wird auf seine nationalen und internationalen Kontakte und Verbindungen zugreifen können; und wer weiß, ob nicht von Zeit zu Zeit mal belastende Details aus dem Berliner Sumpf aus irgendwelchen geheimen Dossiers durchsickern … aber andererseits, welche verruchten Taten könnten das schon sein, die einer/einem bundesdeutschen Politiker(in) anno 2018 noch schaden könnten?

Maaßens (linker) Nachfolger auf dem Posten des obersten Verfassungsschützers wird sich absehbar kaum sträuben, die AfD (und alle als rechts eingestuften Organisationen) unter Beobachtung zu stellen. Zunächst dürften aber personelle Säuberungen innerhalb des Inlandsnachrichtendienstes anstehen. Schätze, dass der/die neue Chef(in) sich als Erstes der Aufgabe zuwenden wird, die Reihen seiner Mitarbeiter von Sympathisanten ihres Ex-Chefs zu säubern.

Denkzettel?

Einen Denkzettel verpasst man einem Schüler, der einen verzeihlichen Fehler begangen hat. Jener gelobt Besserung, und schon bald ist alles vergessen. Man hat sich wieder lieb … Ein Denkzettel ist ein symbolischer Ordnungsruf, ein warnend erhobener Zeigefinger. Nur einen Denkzettel hätten die Wähler den Altparteien in Hessen verpassen wollen, so wiederholen die staatsnahen Medien ihre einstudierte Beschwörungsformel. So wird selbst noch diese vernichtende Niederlage im Geplapper der bezahlten Sprechpuppen und gedungenen Wahlversteher der parteinahen Medien kleingeredet, verniedlicht und verharmlost. Kurz innehalten, aber im Grunde kann’s mit denselben oder wechselnden Koalitionspartnern weitergehen wie bisher …
War das eine Denkzettelwahl in Hessen? Oder war es nicht eher ein endgültiges, grundsätzliches Misstrauensvotum, vom (mehr oder weniger) mündigen Wähler nach reiflicher Überlegung getroffen? Die verlorenen Wähler würden dann wohl auch bei der nächsten Wahl nicht in den sterbenden Schoß dieser einstigen Volksparteien zurückkriechen. Nie wieder. Erdrutschartige Verluste von CDU/SPD sind die Quittung für dauernden Landesverrat in Parteiform. SPD und CDU gehören verdientermaßen auf den Müll- bzw. Komposthaufen der deutschen Parteiengeschichte … Mahlzeit!

In Sachen #Freiburg

„Was wird aber geschehen“, so fragte Rolf-Peter Sieferle kurz vor seinem Tod im September 2016 in „Das Migrationsproblem“, „wenn Hunderttausende von jungen Männern, die in ihrer Heimat Frauen in der Öffentlichkeit nur als wandelnde Zelte gesehen haben, plötzlich mit dem Anblick halbnackter junger Mädchen auf den Straßen konfrontiert werden? Werden sie ihren natürlichen Instinkten folgen und diese angrabschen? Werden sie bei Verweigerung zur Gewalt greifen? Werden sie die beleidigende Rückweisung mit Schlägen vergelten?“

Wir wissen nun, was geschieht …

„Wer wird erstaunt sein, wenn die Lage rasch eskaliert? Eine Frau verweigert sich einem jungen Mann? Warum gerade ihm, da sie doch sonst, wie ihre laszive Kleidung zeigt, offenbar jedem zu Willen ist? Dies ist eine Beleidigung (aus »Rassismus«), eine Ehrverletzung, die geahndet werden muß. Die Polizei wird die Hinrichtung dieser Frau als »Beziehungstat« werten, und die Gerichte werden den offenbar traumatisierten Täter mit äußerster Milde behandeln und seine Strafe zur Bewährung aussetzen. Dies wird in seinem Milieu natürlich als Ausdruck von Schwäche interpretiert und zu weiteren Übergriffen motivieren.“

Läuft …

„Die letzten Menschen werden erstaunt sein, wie viele Alltagskonflikte plötzlich mit ungewohnter Gewalt ausgetragen werden, mit dem Messer, der Machete oder einer Schußwaffe. Und dann gibt es noch eine neuartige ideologische Fanatisierung der Barbaren, eine Hinwendung desorientierter und frustrierter junger Männer zum atavistischen Glauben ihrer Vorfahren. Jetzt erfolgen scheinbar »politische« Akte, Selbstmordattentate, Sprengstoffanschläge, Massenerschießungen. Eine Welle unfaßbarer blutiger Gewalt überspült die letzten Menschen, die von einer Vertreibung aus ihrem Rentnerparadies bedroht sind. Continue reading In Sachen #Freiburg

FSF ist der neue Oktoberklub

Scheint, als sollte Feine Sahne Fischfilet der Oktoberklub der BRD werden.
Besagter Oktoberklub war in der DDR eine bekannte Gesangsformation – staatlicherseits mit Wohlwollen bedacht und von der sozialistischen Kulturpolitik gefördert sowie gleichsam vereinnahmt. Die waren für ihre kämpferischen und agitatorischen Politsongs bekannt, wurden aber von den normalen Jugendlichen, die ja eher unpolitisch waren, weitgehend verlacht und ignoriert; für pol. Repräsentationszwecke  in der DDR hat man die bei jedem Anlass instrumentalisiert. Man wusste, dass die alle politisch linientreu waren, und in wechselnder Besetzung hat man diese singenden kommunistischen Agitatoren in fast jeder (jugendlichen) TV-Unterhaltungssendung und bei Festivals gesehen und gehört. Der Oktoberklub diente auch als Karrieresprungbrett und Talentschmiede; u. a. hat sich da die junge Tamara Danz ihre ersten Sporen verdient. Aber die hatte wenigstens Talent und konnte noch singen …

„Isch arbeite für die Polizei …“

„… aber trotzdem kann ich auch dein Homie sein …“

Zum Fremdschämen (Facepalm-Smiley hinzudenken) … Jeder blamiert sich, so gut er kann – und dies gilt auch für den Youtube-Account der Berliner Polizei. Immer wenn man denkt, man hat schon alles erlebt, gesehen und gehört, was an schwachsinnigen, lächerlichen, peinlichen Kasperstücken aufgeführt werden kann, wird ein neues Meisterwerk präsentiert, das die Latte der diesbezüglichen Sensibilität noch mal ein gehöriges Stück tiefer hängt …

Die Berliner Polizei hat nun ein neues Rap-Video für noch mehr Multikulti (und Toleranz, so sagt man) veröffentlicht (es gab wohl früher schon mal ein ähnliches Video). Na ja, Rap ist es natürlich nicht, schon klar, nur Gewimmer …. Continue reading „Isch arbeite für die Polizei …“

Klingelingeling …

… hier kommt der Hammermann
Klingelingeling
Komm’se alle, alle an die Hämmer ran …

In Köln geht’s auch heute offenbar wieder richtig zur Sache:

„Köln kommt nicht zur Ruhe – Erneuter Großeinsatz: Mit Hammer auf Opfer eingeschlagen und Schuss abgefeuert
Nach der Großlage mit der Geiselnahme am Hauptbahnhof in Köln ist am Montagabend (15.10.) ein Kölner (19) in der Innenstadt von mehreren Männern angegriffen worden. Ein derzeit noch Unbekannter schlug mit einem Hammer auf den Geschädigten ein. Ein Komplize (29) des Angreifers feuerte einen Schuss aus einer Pistole ab.“

Quelle: https://www.nrw-aktuell.tv/2018/10/koln-kommt-nicht-zur-ruhe-erneuter.html

Wollen wir da den Ermittlungen lieber nicht vorgreifen. Könnte auch schließlich wieder einer der vielen Wirrköpfe oder Beziehungstäter sein. Der eine wird zwar als „Nordafrikaner mit kurzen lockigen schwarzen Haare beschrieben, die an den Seiten kurz rasiert sind“, aber da wäre ich mal ganz vorsichtig …. denn das riecht ja förmlich wieder nach „racial Profiling“, wa?

Und täglich grüßt …

… so schlimm wie’s ist, nicht das Murmeltier, sondern’n Terrorist. Nein, kein Terrorist, nur ein „Wirrkopf“, polizeibekannt, psychisch krank – muss er ja wohl sein – der gestern in Köln ein 14 jähriges Mädchen anzündete und dann eine Frau als Geisel nahm, um sie mit Gasflaschen zu einer lebenden Fackel umzufunktionieren. Na, alles noch mal gut gegangen … nicht alles zwar – die Opfer werden lange traumatisiert bleiben – aber okidoki: die Polizei erledigte den Job, Rechtsstaat wirkt. Freuen wir uns lieber auf das nächste Konzert gegen rechts; hoffen wir, dass der verwirrte Geflüchtete jetzt ordentlich behandelt – der wurde ja auch verwundet, weil die schießwütige Polizei den bedauernswerten Mann nicht entwaffnen konnte – dann therapiert und betreut wird, also ich meine, dass da diese Versäumnisse aufgearbeitet werden, weil man doch dem Mann nicht geholfen hat … diese Tat war ja gewissermaßen ein Hilfeschrei, muss man so sehen – und konzentrieren wir uns mal lieber wieder auf die kreuzgefährliche Lawine der rechten Hetzer, Hitlergrüßer und marodierenden Neonazis in den Biergärten … Fertig.

Nachlese zur Landtagswahl in Bayern

Der Gedanke, dass sich insgesamt gesehen an den Stimmenanteilen für die beiden gegenüberstehenden Lager nichts verändert hat, sondern sich im Zuge des Niedergangs der „Volksparteien“ lediglich das Parteienspektrum weiter aufgefächert hat, ist schon naheliegend.  Wenn man die Anteile für CSU, FW und AfD addiert, kommt man in etwa auf den Wert, den früher die CSU in gewohnter Regelmäßigkeit für sich reklamieren konnte.
Hierzu auch ein Kommentar in Sciencefiles:  Seit 1978 hat sich kaum etwas verändert …

Wirklich nicht? Nein. Doch. Oder? Blockdenken ist ja voll retro …
Teilt der sogenannte konservative Block wirklich noch eine gemeinsame ideologische Basis? Welche sollte das denn sein? Ich wäre da z. B. bei einigen wankelmütigen CSU-Granden gar nicht so sicher. Die ticken doch im Grunde auch nicht anders als die (sozialistisch geprägte) Merkel, nur mit bayerischem Lokalkolorit … Die Parteien, die man als konservativen Block zusammenfassen könnte, bilden doch in der Realität ein ziemlich gespaltenes, teils untereinander verfeindetes Lager. Auf der rechten Seite gibt’s somit meines Erachtens eher ein zerfasertes Parteiengefüge. Verstellt also vielleicht den Blick, wenn man die Prozente des (nur dem Namen nach) liberal-konservativen Lagers addiert – und meint, es habe sich auf der rechten Seite im Grunde nichts verändert – und dies dem sozialistischen/grün-linksradikalen Lager gegenüberstellt, das in sich kleiner, aber tatsächlich geschlossen(er) sein mag. Eine Koalition aus Grünen/Linken/SPD wäre jederzeit denkbar … Im Gegensatz dazu ist das liberal-konservative Lager, vielleicht noch unter Einschluss der FDP, zersplittert, und wird wohl Schwierigkeiten haben, eine stabile Koalition hinbekommen, solange die CSU weiter auf Merkelkurs dahinschlingert und die AfD ausgegrenzt wird. Es gab ja eben einen Grund, warum der CSU die Wähler scharenweise von der Fahne gehen, vermute ich mal …