Kategorie-Archiv: Allgemeines

Nord Stream 2

Nord Stream

Dem damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder ist es zu verdanken, dass dieses in unserem ureigenen Interesse liegende Projekt in Gang gesetzt und nun glücklicherweise bereits so weit gediehen ist, dass es nicht mehr durch amerikanische Sanktionen, Drohgebärden oder Einwände unserer europäischen „Partner und Freunde“ gestoppt werden kann.

Für Nord Stream 2 und seine Bemühungen um die Normalisierung der deutschen Beziehungen zu Russland gebührt Schröder tatsächlich Dank. War vielleicht das letzte Mal, dass ein deutscher Kanzler in deutschem Interesse gehandelt hat. Continue reading Nord Stream 2

Da ist nichts …


„Aber sie hat ja nichts an!“, rief da plötzlich ein kleiner Junge in die ehrfurchtsvolle Stille des Saales hinein, nachdem die Ansprache geendet hatte. „Und was die Kaiserin sagt, ist dumm. Es ergibt überhaupt keinen Sinn!“
Die dünne, aber empört klingende Kinderstimme war inmitten der Menge nicht zu überhören. Man blickte sich zunächst verschämt um, um zu sehen, wo der Junge stand, damit man ihn zum Schweigen bringen und den allgegenwärtigen Sicherheitsorganen übergeben konnte. Eine Brille mit undurchsichtigen Gläsern und ein luftdicht angelegter Mundschutz würden dem Kind helfen, zu sehen und zu verstehen!
Doch nun setzte ein allgemeines Raunen und Tuscheln ein, als die eben noch applaudierenden Menschen sich gegenseitig ins Ohr flüsterten, was der Junge gerufen hatte. Unerhört, aber stimmte es nicht? Irgendwie? Ein Kind hatte es ausgesprochen. Die Kaiserin, war sie nicht wirklich nackt und war es nicht immer zum Kopfschütteln, wenn sie ihre herrschaftlichen Reden in verstümmelter Primitivsprache hielt? Unsäglicher Stuss? Falsch, dumm und selbstgefällig?
Andere stimmten in die Rufe ein und wurden mutiger. Ja, der Junge, er hatte Recht. „Aber sie hat ja nichts an!“ rief zuletzt das ganze Volk und buhte die Machthaberin aus. Das ergriff die Kaiserin, denn es schien ihr, die Menschen hätten Recht; aber sie dachte bei sich: „Nun muss ich die restliche Amtszeit nackt aussitzen und weiter ein freundliches Gesicht zeigen. Ich werde noch einige Almosen verteilen, dann hält der Pöbel still. Und bald beginnen die Fußballspiele der Reichsliga, dann wird alles wie immer.“ Ein gütiges Lächeln überzog das teigige Gesicht.
Und die Kammerherrinnen gingen noch straffer als sonst, und einige Hofberichterstatter lobten die fein geschliffene Rede und klugen Worte der Kaiserin bis zuletzt, als man sie selbst in Schimpf und Schande vom Hofe jagte …

(Auszug aus einem neudeutschen Märchen: “Der Kaiserin neues Gewand”, Teil des Zyklus “Märchen der letzten Tage”)

25. Mai

Zitat aus einem libertären Blog:
Eines der Mysterien dieser Welt. Wer sein eigenes Geld behalten will ist “gierig” , wer seine Drecksfinger nach dem von Anderne ausstreckt “sozial”. Ich halte das letztere für eines der “besten Brandings” überhaupt. Man streicht einfach ein a …

https://www.q-software-solutions.de/blog/2020/05/mein-vorerst-letzter-kommentar-zu-covid-19/

Gutes Branding ist die halbe Miete, das hätten auch Marx und Lenin so gesehen. Die sozialistische Umwertung vieler Werte ist auch deshalb so populär geworden, weil sie erstmals in der Geschichte der Menschheit eine „wissenschaftlich“ verbrämte Rechtfertigung für Grausamkeiten wie Enteignung, Kollektivismus und Gewalt bietet. Sozialistische Ideen beinhalten stets ein leidenschaftliches Plädoyer für Verbrechen im Namen einer nebulösen sozialen Gerechtigkeit („Wenn wir das eine Prozent der Reichen erschossen haben, dann …”)
Ein angeblich progressives, rein utopisches Gesellschaftsmodell wird gegenüber den bestehenden, normalen Verhältnissen als überlegen, quasi als lichtes Fernziel der Menschheit präsentiert. Das Leben im Hier und Jetzt, das „Alte“ wird geschmäht und Neid geschürt – das Reaktionäre, Sterbende, Faulende, es will nicht weichen, also muss man es zerschlagen …   Verführerisch für all jene, die vermeintlich zu kurz gekommen sind, die leistungsunwillig oder -unfähig sind bzw. sich von einer Umwälzung allgemein Vorteile erhoffen.
Natürlich folgt auf Vermögensabschöpfung, Umverteilung und Kollektivierung niemals eine „gerechtere“ Gesellschaft, zumal Gerechtigkeit im Sozialismus wohl ein Widerspruch in sich selbst ist (vgl. kann es Recht im Unrecht geben?) – Eigentum wird nur neu angeeignet, und der Zyklus geht seinen gewohnten Gang, mit neuen Akteuren natürlich. Das ist alles.

Sometime they’ll give a war …

Stell dir vor, es ist Pandemie, und keiner macht mit;
kaum einer stirbt, fast alle sind fit.
Stell dir vor, es ist Pandemie, doch niemanden kümmert’s mehr,
dann müssen neue Beschränkungen und Strafen her.
Stell dir vor, es ist kein Krieg, und trotzdem sind die Kassen leer -
dann muss man sagen: Pandemie ist doch Krieg – ein Wiederaufbaufonds muss her!

Locking it down, bringing it down …

Die Schlafwandler – wie die Deutschen in den Krieg … oh nein, nicht schon wieder … wie die Welt in den „Lockdown“ stolperte … bzw. sich hineinziehen ließ.
Exzellenter Podcast: Professor Stefan Homburg, Direktor des Instituts für Öffentliche Finanzen der Universität Hannover, mit einer treffenden Analyse der aktuellen Vorgänge.
Auf Link klicken und über den Player anhören! Lohnt sich.
https://www.achgut.com/artikel/indubio_lockdown_keiner_hats_gewollt

Kurzer Auswurf

„Wir werden einiges von dem gemeinsam erarbeiteten Wohlstand preisgeben“, plapperte Frank-Walter Steinmeier unmaskiert und ungeniert in seiner jüngsten Videobotschaft.
Findet den bzw.  die Fehler!

Platz da!

Thomas von Aquin hatte im Mittelalter die theoretische Frage aufgeworfen, wie viele Engel auf einer Nadelspitze tanzen können. Wenn ich mich recht erinnere, einigte man sich nach langen Diskussionen auf die Antwort: So viele wie wollen.

Die moderne Entsprechung dieser theologisch bedeutsamen Frage ist: Wie viele Migranten oder sog. Flüchtlinge kann ein Land wie Deutschland aufnehmen?

So viele, wie man hereinlässt? Nein, denn das würde eine potenzielle, wenn auch unwahrscheinliche Begrenzung bzw. einen möglichen künftigen Willen zur Zurückweisung implizieren. Falsch, Kinder. Man ist natürlich versucht, die Frage nach der maximalen Zahl außereuropäischer Migranten, die sich in Deutschland tummeln können, analog der vorerwähnten theologischen Engelsfrage zu beantworten. Dennoch lohnt es, dieser schwammigen Aussage der Pfaffen mit einem gebotenen Schuss Skepsis und Kritik zu begegnen.
„So viele wie wollen“ wäre eine unangemessene Antwort, d. h. begrifflich zu niedrig angesetzt, denn a) was ist mit denen, die (noch) nicht wollen?; und b) übersteigt das heutige Gebiet Deutschlands schließlich die Fläche einer Nadelspitze um ein Quantilliardenfaches (und womöglich noch mehr). Man muss daher eine erweiternde Formulierung finden, die dem räumlichen Mehrangebot in Deutschland gegenüber einer Nadelspitze Rechnung trägt. Aus heutiger Sicht lautet die korrekte Antwort daher: alle. Und wenn man zusammenrückt, sogar noch mehr …

Die sich keinen Wolf schwimmen …

Erich Honecker ging nur selten ins Wasser und wenn, dann schwamm er nie weit hinaus. Ein einziges Mal, das war im Schwarzen Meer vor der Krim, wo er auf Einladung des damaligen sowjetischen Parteichefs Breshnews einige Tage verbrachte, bevor er von ihm empfangen wurde, bekam er beim Schwimmen Probleme. Die Wasseroberfläche war fast glatt, nur leicht gekräuselt, doch unsichtbar unter Wasser zerrte eine Strömung an den Körpern, drohte, sie hinaus aufs Meer zu ziehen. Sein Leibwächter, der unseren damaligen Partei- und Staatschef auch beim Schwimmen begleitete, bemerkte Honeckers Schwäche, kraulte zu ihm hin und fragte: „Geht’s noch, Genosse?“.
„Klar doch“, keuchte Honecker, der keine Unsicherheit oder gar Schwäche zeigen wollte. „Wie weit noch bis zum anderen Ufer?“ Irritiert fragte der mitschwimmende Personenschützer: „Welches andere Ufer?“ Er mag vielleicht kurz mit dem Gedanken gespielt haben, ihm den Kopf unter Wasser zu drücken. Hätte er tun können. Nicht schwer. Sie waren schon weit draußen. Doch in Wahrheit dachte er das Undenkbare nicht. Vermutlich nicht. Ich kann es ja nicht wissen. „Irgendeins. Ist wichtig, ein Ziel zu haben“, presste der Schwimmer heraus. Honecker schwamm verbissen weiter. Beide Schwimmer wurden von einer Strömung weit abgetrieben und erreichten den rettenden Strand nur mit Mühe und Not. Als er ans Land stieg, knickten Honeckers Beine ein … „War knapp“, könnte er gedacht haben, noch immer schwer atmend. Irgendetwas in der Art. Er erholte sich jedoch schnell und blieb danach noch etliche Jahre in Amt und Würden, wie wir wissen.
Frau Merkel kann natürlich auch schwimmen. Sie schwimmt auf Sicht, immer parallel zum Strand, in sicherer Entfernung, nie hinter der Boje. Sie badet auch gern. Lau, sicherlich. Das kennt man. Da kann nichts passieren. Denn Frau Merkel schwimmt immer oben und geht nie unter …

Splitter

… Die Folgen der Einwanderung werden von Nassehi pauschal als „Modernisierungsprozeß“ beschrieben. …
Aus TV-Kritik: Die Heimat der anderen, aus JF, 26.02.2019

Wenn wir uns anstrengen, werden wir bestimmt bald so modern wie Somalia, Eritrea oder Pakistan. Notfalls muss man natürlich noch die ganzen Modernisierungsverweigerer aus dem Wege räumen, die der irrigen Ansicht sind, dass sie als Deutsche in Deutschland ein Heimatrecht hätten … Haha, wie lachhaft. Wo doch jeder weiß, dass Heimat nur ein ausgrenzendes soziales Konstrukt ist.
Der Vorteil eines Soziologidiotendaseins im universitären und medialen Elfenbeinturm besteht wohl darin, nicht oder nur selten in die Verlegenheit zu geraten, mit der von normalen Menschen erlebten Realität in Konflikt zu kommen bzw. nicht mit den Opfern des umjubelten Modernisierungsprozesses zusammenzutreffen, etwa überlebenden Opfern oder Angehörigen der Ermordeten oder gar den Steuer-, Abgaben und Gebührenzahlern, die dank  dieses Modernisierungsprozesses trotz rekordhoher Steuereinnahmen mit einer vergammelnden Infrastruktur zu kämpfen haben und von bezahlbarem Wohnraum, verlässlicher Energieversorgung, pünktlichen öffentlichen Transportmitteln, guter Bildung und all diesen „ewig gestrigen“ Dingen nur noch träumen können. Aber die Crux bei der globalistisch geprägten „Modernisierung“ der europäischen Gesellschaften ist eben, dass man selbige zunächst zerschlagen, sprich „dekonstruieren“ muss, bevor man sie dann in einem multiethnischen Experiment (Y. Mounk) aus möglichst divers zusammengewürfelten Probanden auf atomarer Ebene neu zusammensetzt. Na dann: Auf zum Atom, wie Radioactive Man (Simpsons) auszurufen pflegte …