Das Buch, das ich aus dem Fenster schmiss und vergaß

Mist, was soll ich tun? Verlinken oder nicht? Ich hab was gelesen, was mir gar nicht so gefallen hat. Genauer gesagt, hab ich mich drüber geärgert. Eigentlich wollte ich gar nichts drüber schreiben, aber ich kann halt nicht aus meiner Haut. Es ist dieses literarische schelmenhafte (ei, ei) Meisterwerk von epochaler Bedeutung, diese Geschichte von dem Hundertjährigen aus Schweden, ah, Ihr wisst schon, was ich meine…
Totaler Schmarrn, wenn ich mal ungefragt meine ehrliche Meinung äußern darf. Selbstredend bekam das Buch von mir keine 5 Sternchen. Damit meine negative Rezension bei Amazon unter den vielen Lobhudeleien nicht so einsam dasteht oder verschüttet wird, hab ich sie gleich in ein Blog geschrieben und ausgelagert. Und da bleibt sie auch stehen. Basta!
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3 Antworten auf Das Buch, das ich aus dem Fenster schmiss und vergaß

  1. Mhmm, ich muss sagen, ich habe letztens den Film dazu gesehen und mich weggeworfen vor lachen. Aber das ist eben die Croux an der Geschichte, dass man sich mit dem Humor abfinden muss, ihn verstehen und mögen. Und Nicht jede Art von Humor ist für jeden geeignet, daher wäre ich bei Rezensionen dieser Art vorsichtig.

    • Max sagt:

      Ja mag sein, dass es als Film funktioniert, aber Buchvorlage und Verfilmung sind doch oft zwei völlig verschiedene Paar Schuhe… Das Buch gefällt dir auch, ja?
      Im Film hat man eine extrem verdichtete Handlung, telegene Darsteller, Spezialeffekte, kurze, knackige Dialoge, passende Szeneneinstellungen, gute Pointen, Sprachwitz etc. pp. Da kann man mit einem guten Drehbuch noch viel aus einer mäßigen Story rausholen. Aber vieles von dem, was das Charakteristische des Buchs ausmacht, ist da nicht erkennbar… Buchverfilmungen anschauen ist für mich eher so wie mit Krücken laufen. Oder wie mit dem Auto schnell durch eine Landschaft fahren, wo man nur kurz schauen und den Blick von der Fahrbahn lösen kann (vs. Fußgänger).
      Aber ich bezog mich ja auch explizit nur auf das Buch und nicht auf den Film, den ich ja auch nicht kenne. Vielleicht ist er ja handwerklich gut und witzig, ändert aber nichts an meiner Meinung über das Geschreibsel… Warum soll ich da vorsichtig sein? Ich vertrete eh nur eine Minderheitsmeinung (und das nicht nur bei diesem Thema). Weiß ich doch. :-) Geschmäcker sind verschieden, und ich bevorzuge eher eine andere Art von Humor… Autoren, die weniger “plump”, sondern fein und so hintersinnig schreiben, so dass viele die Satire oder Ironie dahinter gar nicht erkennen.

  2. Ach, bei vielen kann man die Satire schon plump anbringen und die würde es noch nicht einmal merken. Nicht umsonst ist mein Wahlspruch: Guter Sarkasmus ist die Kunst, Anwesende zu beleidigen, ohne dass diese es merken. In vielen Beiträgen schreibe ich schon vorsichtshalber “Achtung Ironie im Anmarsch” oder “sarkastischer Vermerk, bitte beim Ernst bleiben” …

    Aber davon mal abgesehen, wurde mir auch aus 1. Hand für das Buch eine Note 1+ bescheinigt, die ich der Leserin glaube, da wir artverwandt sind in Sachen Humor. In diesem Sinne: 42! ;)

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