Dateileichen – persönliche Dokumentenschau

Lest Ihr euch manchmal eure eigenen Texte durch, die Ihr vor längerer Zeit geschrieben habt? Klar, manche Formulierungen findet man noch okay, manche Texte findet man lächerlich oder würde sie heute anders schreiben, verschärfen, zuspitzen oder abschwächen. Aber schaut Ihr auch mal in richtig alte eigene Dokumente rein, die man normalerweise nie wieder aufrufen würde, weil man sie vor vielen Jahren aus irgendeinem (u. U. heute obsoleten oder nichtig erscheinenden) Anlass geschrieben hat? Ich meine keine zwangsweise geschriebenen Aufsätze oder Interpretationen aus der Schulzeit, sondern irgendwelche Alltagstexte, die man schon im Erwachsenenalter geschrieben hat.

Ich musste gestern mehrmals schallend lachen, als ich zufällig in einem alten Dokumentenordner stöberte, in den ich seit einer halben Ewigkeit nicht reingeschaut hatte. Es ist erstaunlich, was für Zeugs sich so im Laufe der Jahre in diversen Ordnern auf der Festplatte ansammelt, z. B. alte Schreiben an Vermieter, die man vor Urzeiten geschrieben und abgespeichert hat.

Bei jedem Wechsel des Rechners wurden diese dann einfach mitgeschleppt und rüberkopiert: archivierte Dokumentleichen, die dank Abwärtskompatibilität von MS Word immer noch lesbar sind.

Jedenfalls stieß ich auf diesen virtuell verstaubten Ordner mit Dokumenten, von denen die ältesten einen Datumsstempel von 1994 tragen. Die muss ich damals noch stolz auf meinem ersten 386er geschrieben haben. Zuvor hatte ich leider alles nur auf Disketten gespeichert, welche irgendwann den Weg alles Irdischen gegangen sind. Mir war eigentlich gar nicht bewusst, wie sehr sich der Schreibstil und der Blick auf die eigenen Befindlichkeiten im Laufe der Jahre verändert, und wie seltsam antiquiert und zuweilen unfreiwillig komisch doch einige der Formulierungen klingen, die man damals voller Ernsthaftigkeit oder mit vermeintlich gerechter Empörung in die Tasten gehackt hat. Daher habe ich im Rahmen einer kleinen privaten Dokumentenschau, die 1994 beginnt, einige ausgewählte Textbeispiele rausgesucht. 1994 war ich übrigens Student in Berlin. Dies nur kurz zur Erläuterung des Hintergrunds. Ihr seid natürlich nicht ich, und wer jetzt kein Sprachfetischist ist, dem wird vielleicht gar kein Unterschied zu heute auffallen. Aber einen Versuch ist es allemal wert.
Nur einige Namen sind aus verständlichen Gründen anonymisiert. Das Geschreibsel ist in der damals gültigen Rechtschreibung verfasst (etwaige Fehler bitte ignorieren; einige Anmerkungen oder zeitgeschichtliche Erläuterungen stehen in Klammern):

Berlin, d. 7.5.94
(Auszug aus einem Brief an meinen Freund David in England, wo ich zuvor ein Jahr lebte u. arbeitete)

….I hope you haven’t moved meanwhile, I ‘ll just try the old address. Anyway, in case this is getting too boring for you I’d better be off. Oh, yes and I bought myself a computer, just the printer is not the latest model as you can see.

(Hab mich schlappgelacht. WTF. Geschrieben wie gesprochen. E-Mail gab’s ja nicht, also hab ich diesen idiotischen Brief auf dem Computer getippt und mit einem alten Nadeldrucker auf Endlospapier ausgedruckt, dann per Schneckenpost abgeschickt. :-) Kontakt zu David leider seit langem abgebrochen)

02.07.1995
(Auszug aus einem kindischen Pamphlet, das ich mal anlässlich der „Verhüllung des Reichstags“ schrieb, was ein Kunstprojekt von diesem Christo war. Aus irgendeinem Grund hab ich das in aller Eile (soll keine Entschuldigung sein) damals für eine Freundin geschrieben, die es für irgendein Seminar haben wollte, aber dann wohl doch nicht benötigte.)

….Die Berliner Tourismusbranche jubelt natürlich auch und feiert den großen Künstler, der gönnerhaft billige Postkarten verteilt und gleichzeitig Bilder vom verhüllten Reichstag für Tausende von Mark verkauft. Die “High Society” protzt dabei förmlich mit Geboten jenseits der 100 000 Mark- Grenze und Berlin steigt auf zur Metropole und Weltstadt. Die Frage ist doch einzig und allein: Hat ein begabter Künstler, der viel Geld mit meiner Kunst verdienen kann, schon das Recht, in aller Welt ein solches Spektakel zu veranstalten und wie zum Hohn auf die Probleme in dieser Welt 15 Millionen Mark zu verschleudern. Wo bleibt da der normale Menschenverstand? Ich glaube nicht, daß die Menschen in der Dritten Welt viel Verständnis für die seltsamen Auswüchse einer perversen Wohlstandsgesellschaft aufbringen werden. Manchmal kommt mir der Gedanke, der große Meister könnte mit dem Kunstwerk einen grandiosen Schildbürgerstreich gelandet haben und amüsiert sich insgeheim über die Spießbürger, die nun alle gutgläubig von nah und fern täglich voller Hochachtung zum Reichstag pilgern.

(Naiver Shit. Scheint, als hätte ich mich damals schon selbst persifliert, nur dass es mir nicht bewusst war. :-)Wo bleibt da der normale Menschenverstand? ….die Menschen in der Dritten Welt“, seltsamen Auswüchse einer perversen Wohlstandsgesellschaft… Was für einen selbstgerechten Mist man doch mal geschrieben hat.)

 02.01.1995
Hiermit widerrufe ich mein am heutigen Tag gegebenes Einverständnis gegenüber einem Ihrer Vertreter (Nr. 5546) sowie meine Unterschrift bezüglich eines Abonnements zum Bezug des Nachrichtenmagazins “Der Spiegel” und bitte, den betreffenden Vertrag hiermit als nichtig zu betrachten.

(Hehe, eine Freundin hatte sich versehentlich ein Spiegel-Abo aufschwatzen lassen und bat mich, den Widerruf für sie zu schreiben. Na ja, damals schon beginnende Spiegel-Aversion…)

12.01.96
Werter Herr Prof. XY,
hiermit möchte ich mich um die von Ihnen ausgeschriebene Stelle als studentische Hilfskraft mit einer monatlichen Beschäftigungszeit von 30h bewerben. Das potentielle Aufgabengebiet wäre für mich, sicherlich auch im Hinblick auf mein Studium im Studiengang XY am Institut für XX, interessant und nutzbringend. Ich bin gegenwärtig Student im x. Fachsemester, … und bin wie im Anforderungsprofil gefordert, mit Textverarbeitungsprogrammen sowie Tabellenkalkulation und Terminologieverwaltung vertraut…

(Haha, schleim, schleim, Herr Professor, bitte nehmen Sie mich. :-) Der geile Bock hat natürlich bevorzugt weibliche Studierende genommen. Studentinnen sagte man ja damals noch…)

25.04.96 (eine Probeübersetzung aus dem Englischen). Wissenswertes über Koalabären. Urkomisch:

Der Koala ist ein Tier, das über einen massigen Körper verfügt und große büschelförmige Ohren, eine Knollennase sowie an den Pfoten je eine, den anderen drei gegenüberstehende, Zehe hat. Das Fell des Koalas ist dick und flauschig, der Rücken hat im allgemeinen eine graue, die Bauchseite eine weißliche Färbung. Das männliche Tier ist schwerer als das Weibchen. Der auf Bäumen lebende Koala ist zwar schwerfällig und unbeholfen, hat sich aber ansonsten gut an seinen Lebensraum angepaßt. Er hat starke Gliedmaßen und scharfe Klauen. Der als Einzelgänger oder in kleinen Gruppen lebende Koala schläft auf tief hängenden Ästen und klettert nachts zum Fressen höher auf den Baum hinauf. Er bevorzugt eine sehr spezielle  Nahrung, Blätter des Eukalyptusbaumes, wovon er täglich mehr als ein Kilogramm frißt. Zu bestimmten Zeiten im Jahr, wenn einige Eukalyptusblätter eine besondere chemische Substanz enthalten, macht der Koala einen Bogen um sie. Der Koala hat einen sehr langen Darm, der bei der Verdauung der dicken Blätter sehr nützlich ist. Um seinen Bedarf an Kalzium und anderen Mineralien zu decken, frißt der Koala auch Erde.

(Unfreiwillig komisch, weil so plump, wie von nem Koala selbst geschrieben… , na ja, vielleicht nur für Übersetzer ein Schenkelklopfer. Ich arbeitete danach in England und musste ein oder zwei Monate lang nur ähnliches Zeugs aus digitalen Enzyklopädien übersetzen.)

Irgendwann Mitte 1996
(Brief an einen Kumpel, der überstürzt abtauchen musste…)
Hallo Uwe!
Heute schreibe ich Dir mal ein paar Zeilen, um das Testfax, das ich Dir morgen schicke, auszunutzen. Da ich momentan noch kein
(sic!) Telefonanschluß habe, d.h. ich habe zwar einen Anschluß, aber die verdammte Telekom will mich erst im November freischalten, versuche ich morgen, mal so eine Seite über einen anderen Apparat zu faxen. Ich bin ohne Telefon momentan echt ein bißchen isoliert von der Außenwelt, aber nächste Woche geht erst ein mal die Uni wieder los, da werde ich sowieso erst mal nicht so viel Langeweile haben.
( :-), einen Brief geschrieben, um ihn als Testfax zu versenden; was für ein Schmarrn….)

Berlin, den 08.11.96 (Brief an meinen Vermieter)
Sehr geehrter Herr XY,
nachdem mir mehrmals von Ihnen und Ihrem Mitarbeiter, zuletzt vor etwa einem Monat, auf mündlichem Wege die Räumung meines Kellers zugesagt wurde, Sie bis auf den heutigen Tag jedoch dieselbe nicht veranlaßt haben, möchte ich Sie auf diesem Wege noch einmal daran erinnern, daß durch in meinem Keller befindlichen, noch vom vorherigen Nutzer stammenden, Sperrmüll für mich infolge des eingeschränkten Kellerraumes Unannehmlichkeiten u. Mehrkosten entstehen. Da ich weder willens bin, alle drei Monate Kohlen nachzubestellen, noch in der Lage, die Sachen selbst zu entsorgen, ersuche ich Sie hiermit nochmals, mir einen verbindlichen Termin für die Räumung (es handelt sich hauptsächlich um größere Holzplatten u. -bretter) zu nennen.

(Oh Mann, Kohlen nachbestellen… Das waren noch Zeiten. Die Bude war im Winter saukalt, so dass das Wasser in der Leitung gefror. Der Sperrmüll lag dann übrigens bei meinem Auszug immer noch im Keller.)

 Sa. 10.10.98 (Notiz einer schriftlichen Aussage bei der Polizei)

 Im Augenblick des Vorfalls befand ich mich in meinem PKW direkt hinter der geschädigten Person (PKW Twingo) und wollte, ebenfalls aus der Schulze-Boysen-Str. kommend, nach links in die Frankfurter Allee abbiegen. Besagter Renault Twingo befuhr die Kreuzung im Schrittempo, nachdem die Ampel auf Grün umgeschaltet hatte. Aus der Ruschestr. befuhr ein weißer PKW mit Kastenaufbau mit etwa 25 km/h die Kreuzung, um regelwidrig in die Schulze-Boysenstr. geradeaus zu fahren. Obwohl der Twingo noch bremste, konnte die Fahrerin einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Zum Zusammenstoß kam es auf der Fahrerseite. Der Twingo kam auf der Kreuzung zum Stehen, der weiße PKW mit Kastenaufbau stoppte erst in der Schulze-Boysen-Str. Der Fahrer stieg kurz aus, begutachtete den Schaden am Fahrzeug des Unfallgegners und entfernte sich nach einem kurzen Wortwechsel vom Unfallort, obwohl er aufgefordert wurde, auf die Polizei zu warten.

( :-) Mimimi, „… obwohl er aufgefordert wurde, auf die Polizei zu warten“ Eine kuriose Begebenheit. Der vermeintliche Verursacher ist dann vor Gericht sogar (vom Vorwurf der Fahrerflucht) freigesprochen worden, weil er ein gutes Alibi hatte, also der Richter ihm glaubte, er sei nicht dort gewesen. Ich weiß bis heute nicht, wie er das gemacht hat. Wir hatten den Typen dort mit eigenen Augen gesehen und wiedererkannt, aber was zählen schon Augenzeugen.)

Nun ein kleiner Zeitsprung in die Jahre 2004/2005/2006. Damals schrieb ich etliche Mängelanzeigen an meinen damaligen Vermieter – Miete war damals noch relativ günstig in Berlin, aber Eigentümerwechsel gab es fast im Jahrestakt, und an Instandhaltung hatte naturgemäß keiner der kurzfristigen Eigentümer Interesse:

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit möchte ich Sie davon in Kenntnis setzen, dass in der letzten Woche in meinen Keller eingebrochen wurde und ich diesen Einbruch am heutigen Tag bei der Polizei zur Anzeige gebracht habe.
Leider muss ich dieses Schreiben zum Anlass nehmen, um darauf hinzuweisen, dass dieser Vorfall m. E. und auch nach Ansicht des untersuchenden Polizeibeamten durch eine nicht ausreichend gewartete Beleuchtung im Keller begünstigt wurde, da meine Kellertür aufgrund einer defekten Lampe bereits seit mindestens einem halben Jahr vollständig im Dunkeln liegt. Per beiliegender Notiz vom 17.04. dieses Jahres, die von mir direkt in den Hauswartbriefkasten eingeworfen wurde, bat ich den zuständigen Hauswart bereits vor einiger Zeit um den Austausch einer Glühlampe im Keller. Warum ein Austausch bis zum heutigen Tag nicht möglich war, entzieht sich meiner Kenntnis. Ohnehin hätte dies auch ohne meine Notiz dem Hauswart bereits längst auffallen müssen.
Ich möchte Sie daher höflichst auffordern, doch einmal Ihre bisherige Hauswartpraxis zu überdenken. Wenn selbst schon Selbstverständlichkeiten wie ein Glühlampenwechsel ohne Mahnung nicht mehr erledigt werden können, sollte man vielleicht die Kosten für den Hauswartservice einmal kritisch hinterfragen? Ich bin seit 2001 Mieter und musste bisher mit jedem turnusmäßigen Wechsel der Hausmeister- und Reinigungsdienste eine Verschlechterung der Servicequalität hinnehmen.
Gemäß § 535 BGB sind Sie bekanntlich zur Instandhaltung verpflichtet.

(Echt zum Kugeln. Blabla… Damals hab ich noch echt viel Zeit mit höflichen Schreiben vertan, was in solchen Fällen meist sinnlos ist, wie man heute weiß. Natürlich reagiert da niemand drauf. Hätte einfach die Mietzahlungen kürzen oder lautstark rummotzen sollen. Oder eben selbst machen.)

 Sehr geehrte Damen und Herren,
ich hatte in den letzten Tagen mit einer Mitarbeiterin Ihres Büros telefoniert und gebeten, einen Defekt an meinem Toilettenspülkasten beheben zu lassen.
Ich hatte mich Ihrer Anweisung entsprechend mit dem zuständigen Hauswart, Herrn XY, in Verbindung gesetzt, um den Defekt begutachten und ggf. instandsetzen zu lassen. Eine Terminabsprache gestaltete sich schwierig (nur donnerstags möglich). Nun gut, gestern war Donnerstag, aber der Hauswart erschien nicht zum verabredeten Termin, mich erreichte auch keine Absage oder Entschuldigung.
Bei einem erneuten Anruf unter dieser Nummer erfuhr ich heute, dass besagter Hauswart wohl erkrankt ist, angeblich alle Termine abgesagt hätte, und ich mich wieder an Sie wenden solle. Ich bin es jetzt leid, dem Hauswart hinterzutelefonieren oder auf dessen hoffentlich baldige Gesundung zu warten und fordere Sie hiermit höflichst auf, für die Abstellung des von mir angezeigten Mangels zu sorgen und einen fachkundigen Handwerker zu beauftragen (Spülkasten bzw. Zuleitung undicht, zieht auch schlecht Wasser). Terminabsprache mit mir telefonisch oder besser schriftlich jederzeit möglich. Gemäß § 535 BGB
blabla und Götz zum Gruße…

( :-) Könnt mich heute noch wegschmeißen vor Lachen: …erfuhr ich heute, dass besagter Hauswart wohl erkrankt ist, angeblich alle Termine abgesagt hätte… bin es leid,auf dessen hoffentlich baldige Gesundung zu warten.
Ich muss damals eindeutig zu viel Zeit gehabt haben. Damals hatte ich übrigens noch eine Toilette mit Kotpodest, wenn ich mich recht erinnere…)

Nun denn, das reicht aber auch erstmal als kleiner Einblick in meine zeitgeschichtliche Stilblütensammlung, um einen ungefähren Eindruck davon zu erhalten, was ich meinte. Wenn man noch weiter zurückgehen würde, wäre es sicher noch interessanter, aber aus den Jahren vor 1993 hab ich gar keine selbst verfassten Texte mehr, abgesehen mal von einem handgeschriebenen Lebenslauf oder so…
Ich hoffe, Ihr hattet etwas Spaß beim Lesen…

3 thoughts on “Dateileichen – persönliche Dokumentenschau”

  1. Oh mann, lustig!

    Sowas heb Ich garnicht auf.

    Ich hebe so schon viel zu viel Zeug auf. Wenn Ich so ein Scheiben verfasse drucke Ich es zweimal aus und die Kopie kommt zu mir in die Akten. Wenn es sich dann erledigt hat schmeiß Ich es weg.

    Nachdem Ich mittlerweile gar nicht mehr weiss wie viele Externe Platten mir schon kaputt gegangen sind (Ich glaube es waren 5) wird man da kritisch gegenüber der Speicherung von wichtigen Sachen. Daher druck Ich es aus oder lade es auf meine Homepage hoch die mittlerweile auf stolze fast 23.000 Seiten angewachsen ist. MediaWiki sei dank.

    Ob das die richtige Lösung ist wage ich aber auch immer mehr zu bezweifeln ;-)

    Grüße aus Dresden

    Philipp

    1. Mit MediaWiki meinst du, dass du mit der freien Wiki-Software ein (persönliches) Wiki in deiner eigenen Webdomäne aufgesetzt hast und dort die eigenen Daten speicherst?
      Klingt ja auch interessant.
      Ich hab früher immer radikal jeglichen Krempel und auch Papierkram entsorgt, den ich voraussichtlich nicht mehr brauchen würde. Da ich alle paar Jahre umgezogen bin, war es für mich auch unter praktischen Gesichtspunkten sinnvoll, möglichst wenig Gerümpel anzusammeln…
      Daher fand ich’s dann irgendwie ganz praktisch, wenigstens alle Dateien immer parat zu haben und zu speichern. Aber von der Unzuverlässigkeit von Datenträgern, z.B. unlesbaren CDs, Disketten, USB-Sticks, könnt ich auch ein Lied singen.
      Festplattencrash hatte ich zum Glück erst ein Mal. Aber ich bin da immer etwas übervorsichtig und hab die Daten meist immer mehrfach auf DVD gebrannt und auf externen Datenspeichern, so dass sich witzigerweise viel erhalten hat..

  2. Ich hab mich ebenfalls gekugelt … Und kann mich übrigens auch gut darin wieder erkennen. Schreiben gehen von mir mittlerweile und mitunter mit einem gelegentlichen, bösartigen Sarkasmus auf die Reise. Wobei ich letztens nur das Blog durchwühlt hab und dämlich nur den Kopf geschüttelt, ob der Kuriositäten, die sich da ansammeln. Da reicht manchmal schon ein Rückblick ein Jahr zurück, um zu merken, wie sehr man sich auch selbst verändert.

    Grußn und bis neulichst

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