Wege aus der Krise – neue Wachstumsdynamik

Mit altbewährten Mitteln lässt sich wirtschaftliches Wachstum nicht mehr generieren, sofern man den Zusammenbruch des Finanzsystems mit folgendem Neuanfang vermeiden möchte. Die Zinsen haben den Nullpunkt fast erreicht. Die meisten Staaten sind trotzdem hoffnungslos überschuldet. Verzweifelte Notenbanker pumpen hektisch Geldblasen auf. Alles sinnlos, da die reale Wirtschaft mangels lohnenswerter Investitionschancen und/oder fehlender Sicherheiten hiervon nicht profitieren kann. Die Kreditvergabe stockt. Das Einzige, was funktioniert, sind Spekulationen mit billigem Kreditgeld, um noch mehr Geld aus dem Nichts zu generieren. Davon hat natürlich der normale Unternehmer oder Bürger wiederum auch nichts, außer dass irgendwann der inflationäre Knall droht. Die Märkte sind nun derart ge- und übersättigt, dass große Investoren und Venture-Capital-Fonds (abgesehen von gehypten Web-, Social Media- und Sharing Economy-Startups) keine lukrativen Anlagemöglichkeiten in der Wirtschaft mehr sehen. Der in Deutschland beschrittene Weg, durch Subventionierung erneuerbarer Energien einen künstlichen Boom zu entfachen, hat erkennbar in die Sackgasse geführt. Die Verbraucher rebellieren angesichts der hohen Energiepreise. Andere Länder wollen und können es sich nicht leisten, den deutschen Weg der selbstzerstörerischen Überförderung ineffizienter Technologien zu Lasten der heimischen Verbraucher ebenfalls zu beschreiten.

Ein weiterer Krieg ist auch (noch) nicht in Sicht. Zum Glück muss man sagen. Will natürlich niemand. Kreative Zerstörung, vielleicht mittels bewaffneter Drohnen und anschließende Wiederaufforstung, Wiederaufbau und Neubesiedelung des solcherart befreiten Territoriums würde zwar für die nötige Wachstumsdynamik sorgen, wäre allerdings eine inhumane und wegen drohender Selbstvernichtung für die Eliten auch riskante Verfahrensweise. Es bleiben somit nicht viele Möglichkeiten, um die Wirtschaft anzukurbeln.
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