Münchhausen

Neulich unterhielt ich mich mit einem befreundeten Pyschiater aus meinem Block, der mir mit der gebotenen Vorsicht und Diskretion (der Mann hat schließlich Familie) von einer interessanten Ferndiagnose berichtete.  Da dies bekanntlich nicht mein Fachgebiet ist, hier nur in aller Kürze und in laienhafter Sprache wiedergegeben: Ihm  zufolge müsse man möglicherweise davon ausgehen, dass Frau Merkel am sogenannten „Münchhausen-Volksvertretersyndrom“ leidet, einer schweren psychischen Störung, die erst kürzlich u. a. in der einschlägigen US-Fachpresse beschrieben worden sei und einen relativ seltenen Subtyp des Münchhausen-Syndroms darstelle. Vielen ist ja das Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom (Münchhausen-by-proxy-Syndrom) ein Begriff, ebenfalls eine Sonderform dieser psychischen Störung, die sich in der Regel darin äußert, dass weibliche Elternteile (auch als Mütter bezeichnet) ihren Schutzbefohlenen (z. B. Kindern) oder betreuten Personen  Verletzungen zufügen oder etwa bei Familienangehörigen oder Dritten schwere Erkrankungen auslösen oder vortäuschen, um auf diese Weise Aufmerksamkeit zu erhalten und die Rolle der treusorgenden Pflegerin zu übernehmen zu können. Ein solches Verhalten kann zuweilen bis zum (einzelfallartigen) Tod der Opfer führen.
Das spezielle Münchhausen-Volksvertretersyndrom äußere sich dementsprechend in einem extrem nationalmasochistischen bzw. dem Staatsvolk gegenüber aggressiven Verhalten, das letztlich bis zum Untergang der betreffenden Nation führen könne, so der besagte Psychiater, der in seiner Eigenschaft als Experte aus nachvollziehbaren Gründen jedoch bat, hier in diesem lediglich populärwissenschaftlich eingefärbten Blog nicht namentlich genannt zu werden …
Es handele sich möglicherweise um das häufigste nicht erkannte psychische Leiden deutscher und westeuropäischer Politikerinnen, das nur durch geschlossene Unterbringung der Patientinnen in einer geeigneten Institution zu therapieren sei, wenn es nicht bereits zu spät …

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>