Ruhig bleiben

Ich habe mir vorgenommen, mich nicht mehr aufzuregen. Bringt nichts. Ich nehme die Dinge, wie sie kommen. Ich gelobe, mich nicht grundlos abfällig oder negativ über unsere gewählten Volksvertreter zu äußern. Betonung liegt auf grundlos. Zahle selbstredend meine Steuern und Demokratieabgaben a. k. a. Fernsehgebühren, ohne zu murren. Es ist alles nur zu meinem Besten.
Der Staat ist mein „Freind“, und das ist gut so. Das von mir kreierte Wort „Freind“ soll übrigens die Dialektik der zwiespältigen Bürger-Staat-Beziehung zum Ausdruck bringen. Wow, meine eigene Wortschöpfung! Ich hätte Denker oder wenigstens Blogger werden sollen.

Also immer ruhig bleiben, Freunde. Tief durchatmen, ich werde vielleicht mal etwas meditieren. Dies rate ich euch auch. Ihr habt es ja bestimmt auch nicht einfach, tagein, tagaus, was immer Ihr auch macht.
Nicht aufregen. Einfach mal abschalten. Den Computer abschalten, meine ich. Und den Stecker ziehen oder die Steckerleiste abschalten, um Strom zu sparen. Wisst ja selbst, dass der immer teurer wird, der grüne oder gelbe Strom. Gibt es nicht auch blauen Strom?

Und nebenbei: Beginnt nie einen Satz mit „und“, Kinder, falls Ihr das lesen solltet. Ist schlechter Stil. Solltet Ihr euch nicht angewöhnen. Hört auf eure Deutschlehrerin und natürlich auch auf die anderen Lehrer beiderlei Geschlechts und auf Erwachsene im Allgemeinen, und lauschet stets folgsam ihren klugen Worten.
Hab ich früher auch so gemacht.

So wie Strom wird übrigens auch Wasser immer teurer, und hier in Berlin ist der Wasserpreis in den letzten Jahren besonders gestiegen. Obwohl Wasser im Norden überreichlich verfügbar ist, so dass meine Füße schon fast im Wasser stehen, während ich hier sitze, werden wir demnächst von der EU-Kommission wohl zum Zwangswassersparen verdonnert. Wassersparende Duschköpfe, aus denen es nur noch tröpfelt und druckluftbetriebene Klospülungen werden uns das Wasser bzw. die Tränen in die Augen treiben. Springbrunnen dürften dann auch der Vergangenheit angehören. Schöne neue Welt, der wir entgegensehen.

Da ich ja sowieso vorhabe, dieses Blog in etwas seichtere Gewässer zu führen, mal etwas zur Entspannung:
Ein Springbrunnen beruhigt ungemein, natürlich nur, wenn er in Betrieb ist.
Hier eine besonders schöne Fontäne (Anton-Saefkow-Platz, Berlin). Sieht in natura natürlich noch viel besser aus.

Fountain

 

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