Self-Publishing

Was haltet Ihr eigentlich von Self-Publishing über Bookrix, Neobooks oder andere Plattformen? Ich kam auf dieses Thema, weil ich mal einen anderen Verbreitungsweg für ein längeres Posting ausprobieren wollte. Wer sich bis jetzt (trotz vielfach ausgesprochener Warnungen) nicht davon abhalten ließ, dieses Blog zu besuchen, hat mitbekommen, dass einige meiner Beiträge im Stil von Kurzgeschichten verfasst sind. Warum? Wahrscheinlich tue ich das, um meine wahren Gedanken zu verbergen (denn dunkel ist meine Seele); aber wer weiß schon, was in einem sturen Männerschädel vorgeht.
Ich schreib halt zuweilen einfach etwas und stelle es online, bevor mir die Unzulänglichkeit des Geschriebenen bewusst wird. Manchmal sind solche Texte aber einfach zu lang oder nicht unbedingt geeignet für ein Blog, das sich nicht ausdrücklich als Literatur-, Befindlichkeits- oder Themenblog versteht. Tja, die mangelnde Fokussierung. Leidgeprüfte Blogger – wobei die meisten von euch ja hart im Nehmen sind – kennen das Problem. Aber egal. Mal herhören!

Die folgende Kurzgeschichte (ca. 2.500 Wörter) habe ich am Wochenende bei Bookrix eingestellt. Bookrix ist eine Self-Publishing-Plattform, auf der man eigene Geschichten, Gedichte oder Bücher veröffentlichen kann. Kennt Ihr sicherlich schon.
Bei Bookrix kann man den Text auch ganz normal im Browser lesen, daher hab ich es dort eingestellt. Der Text wird voraussichtlich auch bei Amazon verfügbar sein; der Download ist natürlich gratis. Ich hab selbst keinen Kindle-Reader, sondern bevorzuge einen „freien“ eBook-Reader und das epub-Format. Da ich mittlerweile recht oft und ganz gern mal in eBooks schmökere, möchte ich dieses Format auch mal für eine eigene Story ausprobieren.  Ist es nicht auch für euch lesbarer und komfortabler, wenn man es auf dem Reader lesen kann? Gut, Ihr lest sicher oft auf dem Smartphone. Ich selbst konvertiere manchmal längere Artikel ins ePub-Format, um sie dann in Ruhe auf meinem ebook-Reader zu lesen.

Dass die Texte von Bookrix auch an den Platzhirsch Amazon geliefert werden, fand ich auch sinnvoll, da sie dann vielleicht auch abseits des Blogs mal gelesen werden. Na ja, zumindest besteht die theoretische Chance, dass sie gelesen werden. Da ich nicht so gut vernetzt bin, hoffe ich, auf diesem Wege unter Umständen auch die Reichweite meiner Texte etwas zu erhöhen. Ja, diese Intention steckte dahinter. Also fühlt euch frei,… ähm, ich meine, Ihr seid wie immer eingeladen, den Text zu lesen, zu kommentieren und zu kritisieren. Es sind nur 10 Seiten, lest es gern mal zwischendurch; würde mich auch wieder über ‘n kurzes Feedback freuen.

Hmm, der Text ist bei Amazon schon freigeschaltet, Bookrix dauert wohl noch. Schade, ich hätte gedacht, dass es schneller geht.
Gut, dann also erstmal den Download-Link: Die Geschichte heißt „Innere Werte“.

Meine Bookrix-Profilseite müsste jedenfalls diese hier sein.

Nachtrag: Wie gesagt, ich hatte bisher noch keinerlei (praktische) Erfahrungen mit Self-Publishing-Plattformen, da ich mich bisher nur in Foren und auf diesem Blog austoben durfte. Hat mir bisher gut gefallen. Demnächst folgt vielleicht ein konkreter erster Erfahrungsbericht bzgl. Publishing via Bookrix und KDP (Amazon). Ihr könnt ja mal Laut geben, wenn Ihr irgendeine Meinung dazu habt. ;-)

One thought on “Self-Publishing”

  1. Gut, es bleibt also erstmal bei Amazon (über obigen Link). Kann bei BookRix erstmal nicht in Gänze gelesen werden. Das war ein Missverständnis meinerseits.
    Ich wollte ja eigentlich „Freiheit für den Leser“, so dass man nicht an Kindle gebunden ist. *schnief*. :-( Also Asche auf mein greises Haupt…

    Nachtrag (22.11.): Quatsch, bei Amazon kann man es ja auch im Browser (Cloud-Reader) lesen…
    Aber gut! Momentan ist meine Story aber immer noch unter den Top-50 der Gratis-Kurzgeschichten bei Amazon gerankt, in der Spitze wars wohl mal Position 16, wie ich gesehen hab – wobei die Zahl der Downloads natürlich nichts darüber aussagt, ob’s tatsächlich gelesen wird und inwieweit es gefällt.. Tja, das weiß man halt nie bei den kostenlosen Downloads, solange keine aussagekräftige Zahl an Rezensionen da steht… Wobei keine Rezension immer noch besser ist als eine negative Rezension, und das Hauptziel, also die Verbreitung über die Reichweite des Blogs hinaus, ist ja immerhin erreicht.
    Dank also fürs Lesen, wer auch immer es gelesen hat. :-)
    Verbesserungsbedarf: Cover und Klappentext – als ich die Rangliste durchscrollte, ist mir klargeworden, dass dies, vor allem das Cover, angesichts der Masse an Texten eigentlich die entscheidenden Faktoren für viele Leser sind, um überhaupt erstmal auf ein Werk aufmerksam zu werden und auf die Leseprobe zu klicken…

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