Stell dir weiter vor …

Eine Frage, die mich seit einigen Wochen umtreibt: Was würde man tun, wenn wir uns jetzt wirklich mit einer gefährlichen Killerseuche konfrontiert sähen, die Covid-19 ja nun erwiesenermaßen nicht ist.
Also stell dir vor, es kommt eine „echte Pandemie“ …
An dem gegenwärtigen wirtschaftlichen Stillstand und dessen Folgen werden wir noch lange zu knabbern haben. Nicht „die da oben“, sondern wir werden es ausbaden müssen. Das irrlichternde Tandem Merkel/Drosten hat sich bzw. uns eine tiefe Spur gegraben, aus der wir nun schwerlich herauskommen. Merkel, die sich in langen Jahren ihrer Regentschaft einen gewissen Unfehlbarkeitsanspruch zugelegt hat (ihre Entscheidungen gelten mittlerweile als alternativlos), kann natürlich nicht zugeben, dass sie falsch lag: zuerst gar nicht reagiert, dann zögerlich und schließlich mit völlig überzogenen Mitteln die ganze Wirtschaft lahmgelegt.
Daher: Was würde Merkel tun, wenn jetzt eine schwere Pandemie käme: eine tödliche Seuche, an der Leute massenweise schon auf der Straße umkippen und bei der sie nicht an Vorerkrankungen oder mangelhafter Versorgung, sondern an einem hoch ansteckenden und tödlichen Virus sterben?
Was wird man dann tun können? Nicht viel mehr, als man auch vorher hätte tun sollen?
Sicher ist nur: Man wird sich keine zweite Blockade der Weltwirtschaft leisten können, es sei denn, man nimmt in Kauf oder beabsichtigt, das System komplett an die Wand zu fahren.

Ich glaube daher auch nicht daran, dass man im Falle einer zweiten oder dritten Covid-Infektionswelle – wenn sie aus dem statistischen Grundrauschen erkennbar wäre – die westlichen Volkswirtschaften erneut lahmlegen würde. Ich bin davon überzeugt: Ein Lockdown ist nicht wiederholbar. Höchstens auf Gefahr des Systemuntergangs bzw. -wechsels zu einer Art Corona-Kriegskommunismus.
Die BRD hat jetzt schon ca. 1,2 Billionen Euro an Zuschüssen, Krediten und Bürgschaften im Feuer. Dazu addieren sich noch Begehrlichen unserer europäischen Freunde in noch unbekannter Höhe. Es gilt im Übrigen: Whatever it takes …
Wahrscheinlich wird das Covid-Thema in der Versenkung verschwinden, und man wird versuchen, neue Infektionen unter Einbeziehung der bisherigen Erfahrungen bei laufender Wirtschaft zu “managen”.
Man wird sich einen zweiten Lockdown gar nicht mehr leisten können. Niemals und wenn es noch so gefährlich wäre. Und darin liegt vielleicht auch schon das größte Risiko für die Zukunft. Das Merkelregime, sekundiert durch Panikschreier wie Drosten, hat unser Pulver vorzeitig verschossen. Ist nicht dieser Drosten jener Virologe, der schon zum dritten Mal (nach Schweine- und Vogelgrippe) voreilig zum Halali geblasen hat?
Wie oft kann ein Junge irrigerweise oder vorsätzlich den Feueralarm betätigen, bevor die Feuerwehr nicht mehr ausrückt?

In den nächsten Monaten wird man erkennen, dass die Kosten wahrscheinlich jetzt schon gigantisch sind und weiter aus dem Ruder laufen …
Man kann froh sein, wenn man die Weltwirtschaft erstmal halbwegs wieder zum Laufen bringen kann. Aber eine echte Seuche, die wir hoffentlich nicht erleben werden, dürfte in ihren Auswirkungen erst recht verheerend werden.
Das werden wir auch den vorherigen Panikmachern (und Opportunisten sowie Lobbyisten) zu verdanken haben.

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