Warum nur?

Googeln bildet. Auch wenn ich anfangs skeptisch war, habe ich mittlerweile die Autocomplete-Funktion von Google schätzen und lieben gelernt. Ihr wisst, was ich meine? Die automatische Vervollständigung von Suchbegriffen im Browser, sobald man lediglich die ersten Buchstaben eines Wortes in diese Suchmaske eingibt. Erstens hilft das über gelegentliche Rechtschreibschwächen hinweg, und zweitens ist es immer wieder faszinierend zu sehen, wie im Hintergrund ausgeführte, geheimnisvolle Google-Algorithmen abschätzen, welche Fragen oder Suchbegriffe ich wahrscheinlich, natürlich mit einer gewissen Unsicherheit behaftet, eingeben möchte. Aber Unfug, denn so geheimnisvoll ist es natürlich auch nicht. Es sind wohl lediglich Vorschläge, die basierend auf der Häufigkeit aller bisherigen Suchanfragen angezeigt werden, stell ich mir vor. Ich könnt natürlich auch googeln und dann hier eine beeindruckende fachsprachliche, natürlich leicht abgewandelte Erklärung der Funktion reinschreiben, um mich als oberschlauer Nerd zu präsentieren. Mach ich natürlich nicht.

Aber manchmal scheint es doch, als würde das Orakel von Google ungestellte Fragen beantworten oder? Und dann und wann lässt man sich auch mal treiben und surft nach einem unnötigen Klick auf gut Glück in unbekannte Gewässer des weltweiten Datennetzes, wo man zuweilen völlig neue Dinge erfährt, z. B. warum hier Stroh herumliegt oder warum netten Männern immer die Frauen weglaufen. Ist das so?

Warum


Wäre es nicht auch interessant, zu untersuchen, was es in der Psyche des normalen Googlers bewirkt, ständig ungestellte, aber populäre Fragen/Suchbegriffe angezeigt zu bekommen? Na ja, vielleicht auch nicht…

PS: Warum? Ich wollte ursprünglich etwas ganz anderes schreiben, nämlich diesen Beitrag hier, den ich aber wegen drohender Irrelevanz ausgelagert habe: Warum grüßen Berliner Läufer nicht?


5 thoughts on “Warum nur?”

    1. Mensch, ich lach mich schlapp. :-) Das wusste ich wirklich nicht! Oh, Mann, das war eine echte Wissenslücke, die ich schließen konnte, eine von vielen… Danke, Philipp!

  1. Ich bin in der Hinsicht noch fauler. Ich schreib gleich meine suche in den Browser, ich starte erst gar nicht Google. Damit umgehe ich aber auch gekonnt diese unnützen wissenswerten Fragen … Kann ich gar nicht mitreden

    1. Stimmt, wenn man’s direkt über die Adressleiste eingibt, spart man sich dieses “Erlebnis”; geht ja auch schneller…
      Ich mach es aber aus Gewohnheit noch auf die alte Art und Weise, wobei ich probeweise ab und zu auch mal eine andere Suchmaschine nutze, wie ixquick.de oder duckduckgo.com oder eine Metasuche wie metager.de. Aber letztlich landet man immer wieder bei Google.

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