Zu einer Glaubensfrage

DSCN4265Na ja, reden wir mal wieder Tacheles, Freunde. Diese ganzen Relativierungen bringen uns nicht weiter. Abschwächungen, feige Beschwichtigungen, jämmerliche Bitten um Verständnis und sonstiges Geschwafel. Pussy-Gedöns – Schluss damit!

Adidas ist schon das Nonplusultra, finde ich. Irgendwie schon wa? Die besten Laufschuhe, die ich bisher hatte, waren alle von Adidas. Und ich hatte bestimmt schon Dutzende. Bin da immer vollauf zufrieden gewesen. Die sind meist sehr leicht, haben gute Dämpfungseigenschaften und sind sehr raffiniert konstruiert, also vor allem sehr stabil und bequem, na ja, man läuft lange ermüdungsfrei; Farben oder Design, worauf eher Frauen achten, das ist jetzt natürlich so wichtig für mich. Kann man sicher nachvollziehen, dass da optische Aspekte beim Joggen nicht so ausschlaggebend sind oder?

Kann jetzt nur über normale Laufschuhe für Straße und Gelände urteilen, natürlich keine Fußball- oder Basketballschuhe oder was es da noch alles an Fußbekleidung gibt. Momentan hab ich allerdings gerade ein neues Paar Laufschuhe von Puma eingelaufen, die finde ich auch sehr angenehm vom Lauf- und Tragegefühl her, hab gestern jedenfalls einen super Lauf absolviert, keinerlei Beschwerden bemerkt, aber für mich sind Puma doch irgendwie nur die zweite Wahl, aber eine durchaus akzeptable Alternative zu den Tretern von Adidas, von denen aber gerade keine so günstigen Modelle in meiner Größe bei Zalando verfügbar waren. Doch, aber die Pumas sind bestimmt gleichwertig. Ich will mal nicht wieder so unfair sein heute.

Na ja, da dacht ich mir, okay, okay – bei Puma bleibt’s ja wenigstens in der Familie, ist eh alles Dassler oder was? Ob’s die Marke von dem einen oder anderen Bruder ist, macht jetzt auch keinen Unterschied. Tja, was sonst noch? Von Nike hatte ich auch wohl schon zwei Paare, kann ich mich erinnern – ja, mit denen konnte ich auch sehr gut joggen, recht cool, langlebig, aber waren meist etwas teurer, ja? Alle anderen Marken haben mich nicht so recht überzeugt. Asics war so lala, okay, mit Abstrichen – hatte ich aber auch erst ein Paar, das ich aber eher nur im Fitness-Studie getragen hab. Hatte letztens auch eine italienische Marke, wo ich ständig die linke Achillessehne und bald darauf das rechte Knie gespürt hab, weil man instinktiv das andere Bein stärker belastet. Wie hieß die Marke? Lotto, glaub ich, hmm … Die wandern jetzt gleich in die Tonne. Und so flashige Billigmarken nehm ich meist nur mal wegen der Optik als Straßenschuhe, die sind schnell an der Sohle verschlissen, die bieten mir da meist nicht genügend Stabilität am Fuß – Seitenhalt, Passform und Dämpfung. Na ja, ist vielleicht dann irgendwann, ab einem gewissen Alter auch Gewohnheits- bzw. Glaubenssache. Ich lauf ja so ganzjährig im Durchschnitt drei Mal die Woche jeweils so 8 bis knapp 10 km, wenn ich keine Blessuren hab, und da sind die Laufschuhe dann so nach 1,5 bis max. 2 Jahren fertig. Passform ist witzigerweise auch bei jeder Marke etwas anders. Adidas sind vorn recht schmal, muss ich daher immer eine halbe Nummer größer nehmen, während die Pumas am Vorderfuß breiter sind, daher irgendwie etwas besser passen. Aber schon seltsam, wo ich doch gar kein Markenfetischist bin, wie ich früher auch wahrheitsgemäß schrieb, aber da spür ich halt irgendwie schon Unterschiede, bilde ich mir ein.

Ja, Adidas macht immer Spaß. Ja, Mensch, wie schaffen die das bloß? Ich hätte auch einen Vorschlag für einen neuen Slogan (mal so aus dem Stegreif getextet):
Adidas – Wir machen der Welt Beine.
Na? Gefällt’s nicht? Na dann eben nicht.

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