Zum globalen Migrationspakt …

Aus Michael Klonovskys Diarium (7.11.2018) treffenderweise zitiert: …
Am Beispiel des globalen Migrationspaktes, in dem sich eine absonderliche Allianz aus sozialistischen Traumtänzern und globalistischen Absahnern zusammenfindet, kann man sehr schön die Macht und segensreiche Wirkung der sogenannten alternativen Medien inmitten ihrer alternativlosen älteren Geschwister studieren, denn nur diesen ist es zu verdanken, dass der Inhalt des “Global Compact” überhaupt die Öffentlichkeit erreicht hat. Wer sich informieren möchte, dem empfehle ich die Lektüre der sehr kundigen Darlegungen von Alexander Wendt (hier), Dushan Wegner (hier), Vera Lengsfeld (hier), der Neuen Zürcher Zeitung (hier) und von Markus Vahlefeld (hier). Natürlich hat die Gegenseite mobil gemacht, man versucht, die Kritiker des “Global Compact” als rechtsrassistischewiggestrigdumpfbraune Verschwörungstheoretiker zu denunzieren und die Auswirkungen des Papiers zu verniedlichen – wer sich amüsieren will, studiere die offizielle Auskunft der CDU (hier), die nicht einmal mehr dort geglaubt wird –, doch das Dementi verrät die Ertappten, die Medienfront wird von Desertionen erschüttert, und Teile der Union und die FDP wollen morgen die Zustimmung verweigern bzw. an Bedingungen knüpfen, sofern man die Tolldreisten nicht über Nacht noch auf Linie gebracht haben wird; wäre ja nicht das erstemal.

Zum vollständigen Beitrag hier entlang:
https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/987-7-november-2018

7 thoughts on “Zum globalen Migrationspakt …”

    1. Widerspricht sich alles … Da steht was vom Selbstbestimmungsrecht der Völker – und genau das wird dann gerade durch die Regelungen ausgehebelt, die auf einseitige Soft-Law-Verpflichtungen westlicher Länder hinauslaufen, die dann per Musterklagen, gerichtlichen Entscheiden bzw. Einzelfallrecht in der weitestmöglichen Auslegung zwingend durchgesetzt werden, wie man noch sehen wird …
      Das Recht auf Selbstbestimmung wie das Recht auf freie Entscheidung über nationale Mittel und Ressourcen, was jedem Volk zugestanden wird, soll ausgehebelt werden, außer man spricht den Deutschen den Status eines Volkes ab, was Linke und Grüne ja auch gern tun …

      “Wenn in einem Pakt, der Punkt für Punkt gegen die Souveränität der Nationalstaaten gerichtet ist, gleichwohl versichert wird, die Souveränität der Staaten bleibe von ihm unberührt, hieße das übersetzt in ein privatrechtliches Exempel etwa: Sie mieten eine Wohnung, dürfen nicht bestimmen, wer noch dort nächtigt, aber es bleibt natürlich ihre vertraglich gemietete Wohnung. In zehn Jahren auch noch? Wen schert die Zukunft? Nur “besorgte Bürger”…– Glaubensfest haben alle Nicht-AfD-Redner erklärt, die nationale Souveränität stünde über-haupt-nicht-zur-Disposition; außerdem sei der Vertrag sowieso unverbindlich. Direkt im Anschluss stellten die Grünen übrigens einen Antrag zur sofortigen Umsetzung des “Global Compact”. Ganz unverbindlich natürlich…”
      https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/988-8-november-2018

  1. Genau das ist es, die ganze Bestimmungen auch im Sozialpakt widersprechen dem “Selbsbestimmungsrecht” und raten Sie mal was bei meiner Betrachtung eben dieses Sozialpakts übrig blieb – genau Selbstbestimmungsrecht…. Nur das ändert nichts daran, daß die Wiedersprüche als Begründung für den MIgrationspakt benutzt werden.

    Speziell wohl so um den Art. 6 herum. Ich weiß Sie schauen manchmal bei mir vorbei, daher wären durchaus die letzten Einträge für Sie interessant

    Ich fasse aber mal kurz zusammen:
    “Wo stehen wir nun von 20 Artikeln bleiben gerade mal Teile von 4 die man so noch akzeptieren kann. Im Großen und Ganzen ist dieser Sozialpakt eine Legitimierung für beliebige Übergriffe und Eingriffe von Staaten. Als “Schiedsrichter” gilt die UNO die a) diesen Pakt verzapft hat und b) gleichzeitig als Richter eingesetzt wird. Wir haben als eine UNO bei der maximal von Regierungen entsandte und bestimmte Personen für alle Nationen und alle Menschen Dinge beschließen können. Einfach so, ohne jede Möglichkeit sich dem zu entziehen. Ich warnte schon mal vor gewissen Stufen des Terrors: https://www.q-software-solutions.de/blog/2016/07/terror/

    Man muß solche Dinge als supranationalen Terror einschätzen jedenfalls aus liberaler Sicht. Der Einzelne kommt hier nicht vor oder maximal als “Bittstelller” dem man großzügigerweise Rechte zugesteht, die man aber einfach gar nicht zugestehen kann, weil Recht nun mal existieren und nicht zugewiesen werden können. Staaten wird die Verfügungsgewalt über Menschen zugebilligt. In so sensiblen Bereichen wie Bildung. Warum fallen mir dazu nur Umerziehungsanstalten, ENA oder NPEA ein?

    Wie kann man für einen Staat ein Recht konstruieren, festzulegen welche Bildung es gibt und welche dann natürlich nicht?

    Stand bis heute von den Zig – Artikeln bleiben gerade mal 3 oder so Absätze übrig, die man aus liberaler Sicht begrüssen könnte. Das ist eine Überhang von Mist von mehr als 90 %. Soviel zu “Recht” und Gesetzen. Mit Recht hat dieser “Sozialpakt” nur noch sehr am Rand etwas zu tun.”

  2. So – durch bin ich, mein Fazit möchte ich Ihnen vorstellen:
    Fazit nach 31 Artikeln. Das einzige was man als liberaler uneingeschränkt befürworten kann: :

    Artikel 1
    (1) Alle Völker haben das Recht auf Selbstbestimmung. Kraft dieses Rechts entscheiden sie frei über ihren politischen Status und gestalten in Freiheit ihre wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung.”

    Das war’s im Großen und Ganzen. Eine Quote von Gesetz zu Recht 31 : 1/3  = 1 %. 

    Verheerend und unglaublich traurig.

    Bin gerne bereit das zu diskutieren…

  3. Ich bin es noch einmal. Was mich immer wieder erstaunt, wie man sich über manche Sachen echauffiert, die es lange gibt, dan aber konkretisiert werden. Eben zum Migrationspakt, dazu die Menschenrechtscharte ab Art 22:
    Die Grundlagen für den Sozialpakt:
    https://www.sozialpakt.info/internationaler-pakt-ueber-wirtschaftliche-soziale-und-kulturelle-rechte-3111/

    Um Artikel 22 herum
    Artikel 22
    Jeder hat als Mitglied der Gesellschaft das Recht auf soziale Sicherheit und Anspruch darauf, durch innerstaatliche Maßnahmen und internationale Zusammenarbeit sowie unter Berücksichtigung der Organisation und der Mittel jedes Staates in den Genuß der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte zu gelangen, die für seine Würde und die freie Entwicklung seiner Persönlichkeit unentbehrlich sind.

    Artikel 23
    (1) Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.

    (2) Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.

    (3) Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.

    (4) Jeder hat das Recht, zum Schutze seiner Interessen Gewerkschaften zu bilden und solchen beizutreten.

    Artikel 24
    Jeder hat das Recht auf Erholung und Freizeit und insbesondere auf eine vernünftige Begrenzung der Arbeitszeit und regelmäßigen bezahlten Urlaub.

    Artikel 25
    (1) Jeder hat das Recht auf einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie Gesundheit und Wohl gewährleistet, einschließlich Nahrung, Kleidung, Wohnung, ärztliche Versorgung und notwendige soziale Leistungen, sowie das Recht auf Sicherheit im Falle von Arbeitslosigkeit, Krankheit, Invalidität oder Verwitwung, im Alter sowie bei anderweitigem Verlust seiner Unterhaltsmittel durch unverschuldete Umstände.

    (2) Mütter und Kinder haben Anspruch auf besondere Fürsorge und Unterstützung. Alle Kinder, eheliche wie außereheliche, genießen den gleichen sozialen Schutz.

    Artikel 26
    (1) Jeder hat das Recht auf Bildung. Die Bildung ist unentgeltlich, zum mindesten der Grundschulunterricht und die grundlegende Bildung. Der Grundschulunterricht ist obligatorisch. Fach- und Berufsschulunterricht müssen allgemein verfügbar gemacht werden, und der Hochschulunterricht muß allen gleichermaßen entsprechend ihren Fähigkeiten offenstehen.

    (2) Die Bildung muß auf die volle Entfaltung der menschlichen Persönlichkeit und auf die Stärkung der Achtung vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten gerichtet sein. Sie muß zu Verständnis, Toleranz und Freundschaft zwischen allen Nationen und allen rassischen oder religiösen Gruppen beitragen und der Tätigkeit der Vereinten Nationen für die Wahrung des Friedens förderlich sein.

    (3) Die Eltern haben ein vorrangiges Recht, die Art der Bildung zu wählen, die ihren Kindern zuteil werden soll.

    Artikel 27
    (1) Jeder hat das Recht, am kulturellen Leben der Gemeinschaft frei teilzunehmen, sich an den Künsten zu erfreuen und am wissenschaftlichen Fortschritt und dessen Errungenschaften teilzuhaben.

    (2) Jeder hat das Recht auf Schutz der geistigen und materiellen Interessen, die ihm als Urheber von Werken der Wissenschaft, Literatur oder Kunst erwachsen.

    Artikel 28
    Jeder hat Anspruch auf eine soziale und internationale Ordnung, in der die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten voll verwirklicht werden können.

    Der Migrationspakt entspricht dem zu 100 %

    1. Ja, der Migrationspakt zementiert lediglich eine globale bzw. unbegrenzte Erweiterung des Kreises der Anspruchsberechtigten gegen einzelstaatliche, bestenfalls in nationalem Rahmen funktionsfähige Sozialsysteme bzw. deren Abgaben- und Steuerzahler.
      Sozialismus bedeutet bekanntlich immer: Ansprüche gegen Andere stellen, gegen sog. Reiche, gegen diejenigen, die angeblich besser leben, mehr leisten, mehr haben … weil Ungleichheit per se ungerecht sei. (Prägende Kernemotionen sozialistischer Gesinnung sind – paradoxerweise (?) vielleicht – Neid, Gier und Hass (auf die ausgemachten Feinde; früher Klassenfeinde; heute Rassisten, Rechte, Fremdenfeinde, weiße Männer etc.) )
      Erst auf nationaler Ebene, jetzt auf internationaler, globaler Ebene. Doch etwas, das schon in nationalem Rahmen nicht funktioniert(e), ist auf globaler Ebene chancenlos.
      Gut, aber Rechte und Ansprüche zu formulieren ist die eine Sache. Schwammige Rechte u. Ansprüche möglichst im maximalen Rahmen auszulegen und dann konkret zum Schaden der jetzt noch funktionierenden europäischen Gesellschaften durchzusetzen, um diese zu zerstören (das Ziel aller Linken), erfordert mediale u. gerichtliche Deutungshoheit und Macht …
      Mal sehen. Wird spannend …

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