Klingelingeling …

… hier kommt der Hammermann
Klingelingeling
Komm’se alle, alle an die Hämmer ran …

In Köln geht’s auch heute offenbar wieder richtig zur Sache:

„Köln kommt nicht zur Ruhe – Erneuter Großeinsatz: Mit Hammer auf Opfer eingeschlagen und Schuss abgefeuert
Nach der Großlage mit der Geiselnahme am Hauptbahnhof in Köln ist am Montagabend (15.10.) ein Kölner (19) in der Innenstadt von mehreren Männern angegriffen worden. Ein derzeit noch Unbekannter schlug mit einem Hammer auf den Geschädigten ein. Ein Komplize (29) des Angreifers feuerte einen Schuss aus einer Pistole ab.“

Quelle: https://www.nrw-aktuell.tv/2018/10/koln-kommt-nicht-zur-ruhe-erneuter.html

Wollen wir da den Ermittlungen lieber nicht vorgreifen. Könnte auch schließlich wieder einer der vielen Wirrköpfe oder Beziehungstäter sein. Der eine wird zwar als „Nordafrikaner mit kurzen lockigen schwarzen Haare beschrieben, die an den Seiten kurz rasiert sind“, aber da wäre ich mal ganz vorsichtig …. denn das riecht ja förmlich wieder nach „racial Profiling“, wa?

Und täglich grüßt …

… so schlimm wie’s ist, nicht das Murmeltier, sondern’n Terrorist. Nein, kein Terrorist, nur ein „Wirrkopf“, polizeibekannt, psychisch krank – muss er ja wohl sein – der gestern in Köln ein 14 jähriges Mädchen anzündete und dann eine Frau als Geisel nahm, um sie mit Gasflaschen zu einer lebenden Fackel umzufunktionieren. Na, alles noch mal gut gegangen … nicht alles zwar – die Opfer werden lange traumatisiert bleiben – aber okidoki: die Polizei erledigte den Job, Rechtsstaat wirkt. Freuen wir uns lieber auf das nächste Konzert gegen rechts; hoffen wir, dass der verwirrte Geflüchtete jetzt ordentlich behandelt – der wurde ja auch verwundet, weil die schießwütige Polizei den bedauernswerten Mann nicht entwaffnen konnte – dann therapiert und betreut wird, also ich meine, dass da diese Versäumnisse aufgearbeitet werden, weil man doch dem Mann nicht geholfen hat … diese Tat war ja gewissermaßen ein Hilfeschrei, muss man so sehen – und konzentrieren wir uns mal lieber wieder auf die kreuzgefährliche Lawine der rechten Hetzer, Hitlergrüßer und marodierenden Neonazis in den Biergärten … Fertig.

Nachlese zur Landtagswahl in Bayern

Der Gedanke, dass sich insgesamt gesehen an den Stimmenanteilen für die beiden gegenüberstehenden Lager nichts verändert hat, sondern sich im Zuge des Niedergangs der „Volksparteien“ lediglich das Parteienspektrum weiter aufgefächert hat, ist schon naheliegend.  Wenn man die Anteile für CSU, FW und AfD addiert, kommt man in etwa auf den Wert, den früher die CSU in gewohnter Regelmäßigkeit für sich reklamieren konnte.
Hierzu auch ein Kommentar in Sciencefiles:  Seit 1978 hat sich kaum etwas verändert …

Wirklich nicht? Nein. Doch. Oder? Blockdenken ist ja voll retro …
Teilt der sogenannte konservative Block wirklich noch eine gemeinsame ideologische Basis? Welche sollte das denn sein? Ich wäre da z. B. bei einigen wankelmütigen CSU-Granden gar nicht so sicher. Die ticken doch im Grunde auch nicht anders als die (sozialistisch geprägte) Merkel, nur mit bayerischem Lokalkolorit … Die Parteien, die man als konservativen Block zusammenfassen könnte, bilden doch in der Realität ein ziemlich gespaltenes, teils untereinander verfeindetes Lager. Auf der rechten Seite gibt’s somit meines Erachtens eher ein zerfasertes Parteiengefüge. Verstellt also vielleicht den Blick, wenn man die Prozente des (nur dem Namen nach) liberal-konservativen Lagers addiert – und meint, es habe sich auf der rechten Seite im Grunde nichts verändert – und dies dem sozialistischen/grün-linksradikalen Lager gegenüberstellt, das in sich kleiner, aber tatsächlich geschlossen(er) sein mag. Eine Koalition aus Grünen/Linken/SPD wäre jederzeit denkbar … Im Gegensatz dazu ist das liberal-konservative Lager, vielleicht noch unter Einschluss der FDP, zersplittert, und wird wohl Schwierigkeiten haben, eine stabile Koalition hinbekommen, solange die CSU weiter auf Merkelkurs dahinschlingert und die AfD ausgegrenzt wird. Es gab ja eben einen Grund, warum der CSU die Wähler scharenweise von der Fahne gehen, vermute ich mal …

Das Okö-Narrativ

Immer noch gelingt es den Öko-Taliban und ihren fanatischen Anhängern, der uninformierten Bevölkerung weiszumachen, die vom individuellen Autoverkehr ausgehenden Stickoxide oder Feinstäube in extrem geringen Konzentrationen würden Menschen „vergiften“. Ein Adventskranz mit vier Kerzen erzeugt mehr Stickoxid als tausende von Dieselfahrzeugen. Jeder gemütliche Abend am Holzkohlegrill müsste ein sicheres Todesurteil für die beköstigten Bratwurstliebhaber und deren nähere Nachbarschaft sein. Die Grenzwerte, die die EU festgelegt hatte, entbehren jeder Grundlage. Sie sind politisch motiviert. Es handelt sich um einen politisch gewollten Kampf und Wirtschaftskrieg: Es geht darum, das (noch stärkste) wirtschaftliche Standbein der Bundesrepublik Deutschland zu zerstören: die Automobilindustrie. Die ausländische Konkurrenz freut es, während es Konzernbosse wie Opa Zetsche von Daimler nicht stören muss, sind ihre Konglomerate doch längst global und branchenübergreifend aufgestellt und können somit auch ohne tradierte Bindungen zum (schwindenden) Heimatmarkt Deutschland existieren.
Der Plan ist, die individuelle Mobilität einzuschränken. Fahrverbote in einzelnen Städte sind nur Bausteine auf diesem Weg.

Es geht längst nicht mehr um saubere Luft oder gar die Gesundheit. Die ist weder durch die niedrigen Stickoxidkonzentrationen in den Städten nahe den natürlichen Konzentrationen noch durch Feinstaub gefährdet.
Berlin: 49 µg Stickstoffdioxid pro m³ Luft.
EU-Vorschrift: 40 µg/m³ Luft
Schweizer Grenzwert: 80 µg/m³ Luft
US-Grenzwert: 100 µg/m³ Luft

Am Arbeitsplatz darf man über acht Stunden lang Belastungen von 950 µg/Kubikmeter Luft ausgesetzt sein, beim Kochen in der Küche mit einem Gasherd können schnell einmal 4.000 µg pro m³ entstehen. Wow, das ist ja seltsamerweise viel mehr als 40, das kann man auch ohne Mathe-Diplom sehen oder? Viertausend Mikrogramm pro Kubikmeter Küchenluft, während auf der Straße mit den „todbringenden Dieselstinkern“ nur 40 Mikrogramm erlaubt sind. Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt. Wer da als Hausfrau nicht auf der Stelle tot umfällt … und als Koch muss man eh ein echter Überlebenskünstler sein, das wussten wir allerdings schon. Der Rauch einer einzigen Zigarette enthält 50.000 Mikrogramm Stickstoffdioxid.  In einer Schachtel stecken somit ca. 1 Million Mikrogramm Stickstoffdioxid. Schon gegen menschliche Raucher sind sämtliche privat gefahrenen Dieselfahrzeuge Deutschlands nur ein Fliegenschiss. Continue reading Das Okö-Narrativ

Totalitäre Gedankenspielerei

Totalitarismus ist nicht gleichbedeutend mit Tyrannei einer skrupellosen, machtbesessenen Frau oder eines starken Mannes. Wer da schreibt oder erwartet, dass irgendwelche Eliten „nach entsprechender Vorarbeit plötzlich eine charismatische Persönlichkeit präsentieren“, die die Macht übernähme und als Gegenleistung eine „bessere Welt“ für die Treue der Bürger verspräche, hat nicht verstanden, dass auch sog. demokratische Gesellschaften totalitäre Züge tragen können und dass ein totalitäres System nicht der Diktatur als Staatsform bedarf. Der totalitäre Kern ist durch eine unentrinnbare ideologische Durchwirkung bis ins letzte Glied der Gesellschaft gekennzeichnet. Eine totalitäre Herrschaft kann auch unter der formellen Regentschaft eines Wohlfahrtsausschusses, eines Politbüros oder eines per Stimmabgabe gewählten Parlaments existieren, das dann alle Entscheidungen der gewählten Parteiführer zuverlässig abnickt wie ein Wackeldackel auf der Hutablage eines alten Opel Rekord, der über Kopfsteinpflaster rollte.
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Totalitarismus

Kurz notiert: Ein wesentliches Merkmal totalitärer Systeme (im Unterschied zu lediglich autoritär geprägten Staatsformen) ist eine der Gesellschaft aufgezwungene Ideologie, die alle Lebensbereiche durchdringt und deren Einfluss man sich als Bürger weder im Berufs- noch im Privatleben gefahrlos entziehen kann.
Dieser Einfluss äußert sich u. a. in einem hohen Bekenntniszwang bzw. -druck in der Öffentlichkeit, dessen Intensität besonders in Zeiten des Verfalls oder bei schwächelnden Regimes zunimmt, bis er nur irgendwann die Form ritualisierter Phrasen und formelhafter Beschwörungen annimmt.
Kein Lebenssphäre bleibt dabei ausgespart, weder Kultur noch Sport, Freizeit, Verkehr oder Partnerwahl – alles wird mit einem totalitär wirkenden ideologischen Virus infiziert, der sich durch umfassend wirkende existenzielle Zwänge immer weiter ausbreitet. Existiert ein totalitäres Regime generationsübergreifend, so nehmen Kinder und Jugendliche den Totalitarismus und die aufoktroyierte Ideologie weitgehend als Normalität wahr; sie kennen schließlich von Kindesbeinen an keine andere Realität, keine anderen als die von ihren Lehrern und medialen Faktenerfindern vermittelten Ansichten – im Gegensatz zu ihren Eltern, die vielleicht noch „Zwiedenken“ und „Doppelsprech“ (Orwell) verinnerlicht und sich so gleichsam eine zweite (äußere) Haut zugelegt haben. Kommt einem bekannt vor, ja?

Kleine Christenlehre

Heinrich Bedford-Strohm (HBS), der Ratsvorsitzende der evangelischen Kirche – das ist einer von diesen christlichen Würdenträgern, die kürzlich bei einem Besuch in Jerusalem eilfertig ihre Kreuze abgelegt hatten, was weltweit als Geste der Unterwerfung interpretiert worden war – also dieser evangelische Oberhirte verkündete vor einiger Zeit bei einer Trauerpredigt aus Anlass der bestialischen Ermordung einer jungen Frau durch einen marokkanischen Lastwagenfahrer im Sommer: „Vielleicht wäre sie noch am Leben, wenn sie aus dem Misstrauen heraus gelebt hätte. Aber wäre das das bessere Leben gewesen?“ Sprach’s und schneuzte sich wahrscheinlich kurz in sein mit Goldfäden besticktes Taschentuch. Lieber tot als ein Feind der Willkommenskultur!

Nun, vielleicht würde es einem Pfaffengehirn auf die Sprünge helfen, wenn es versuchen würde, mal ausnahmsweise die Opferperspektive einzunehmen. Im Angesicht des Todes fragt das Opfer jedenfalls nicht, welches das „bessere Leben“ gewesen wäre. Es stellt sich überhaupt nur eine einzige Frage: Ist es wünschenswerter, aus Naivität oder Unvorsichtigkeit im Zeichen der sog. Willkommenskultur qualvoll ermordet zu werden oder mit der gebotenen Vorsicht in Frieden und Sicherheit weiterzuleben, d. h. ein längeres und erfülltes Leben zu führen, vielleicht sogar glücklich zu werden, eine Familie zu haben usw.?
Welche Wahl würde ein Mordopfer treffen, angenommen, man könnte die Ermordete wiederbeleben oder den Gesetzen der Physik zum Trotze aus dem Jenseits zurückholen? Leben oder Tod.
Leben bedingt Vorsicht, Besonnenheit, Misstrauen gegenüber dem Unbekannten, dem Fremden. Vertraut man dem Falschen, stirbt man, wenn man Pech hat. Nicht umsonst hieß es in der bösen alten Zeit, Vertrauen muss man sich verdienen …

Man kann wohl mit Fug und Recht unterstellen, dass kein Mordopfer wissentlich seinen qualvollen Tod in Kauf nehmen würde, nur um nicht als misstrauisch oder etwa rassistisch zu gelten – niemand wollte oder will sterben. Die ermordete Sophia hätte unter allen Umständen weiterleben wollen. Natürlich hätte sie alles für ihr Überleben getan, wenn sie die Zeit hätte zurückdrehen können. Könnte sie – und das gilt für alle in den letzten Jahren ermordeten Mädchen und Frauen – ihr Leben mit all dem Wissen um die zuletzt durchlebten Qualen noch einmal leben, würde sie sich mit Sicherheit anders verhalten, mit der gebotenen Vorsicht, Besonnenheit und sicherlich mit einem natürlichen Misstrauen gegenüber Fremden. Vermutlich würde sie, um sich und anderen Opfern das gleiche tragische Schicksal zu ersparen, sich auch ihrer früheren politischen Naivität bewusst sein und sich möglicherweise gar bei der AfD oder den Identitären engagieren. Ist doch völlig logisch oder? Wäre jedenfalls viel naheliegender, als perfiderweise anzunehmen, dass sie ihren tödlichen Multikulti-Irrweg noch einmal beschreiten würde, der sie letztlich zu ihrem Mörder in die Fahrerkabine eines Lkw steigen ließ. Da Tote aber keine eigene Stimme mehr haben, instrumentalisiert und entehrt man sie gerade dadurch, indem man postum irgendwelche politisch motivierten Stiftungen in ihrem Namen gründet oder den Gedanken leugnet bzw. negiert, dass die Opfer im Überlebensfalle ihre politische Einstellung mit einiger Berechtigung hätten ändern können … aber natürlich werden Prediger weiterhin versuchen, Morde an Deutschen in ihrem Sinne zu instrumentalisieren und Menschen auf dem Altar ihrer vermeintlichen Willkommenskultur zu opfern. Continue reading Kleine Christenlehre

Hängt die Weißen

Hängt die Weißen“, so heißt ein verspäteter Sommerhit aus Frankreich. Besagtes Rap-Video schon mal gesehen? Läuft demnächst vielleicht schon in einem Club in eurer Nähe? Vielleicht auch direkt in eurer Nachbarschaft, wer weiß das schon. Gerüchten zufolge soll Bundespräsident Steinmeier, der bekanntlich einen erlesenen Musikgeschmack hat, bereits erwägen, den engagierten Interpreten dieses Songs, den mir bislang unbekannten Rapper Nick Conrad, zum nächsten Antirassismuskonzert am Tag der schwarzen Vielfalt in Chemnitz einzuladen. Als Sponsoren sollen u. a. bekannte Hersteller von Seil- und Hebetechnik fungieren. Motto: Wer nicht zappelt, ist Rassist.
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Stand der Einheit, 3.10.2018

Tag der Einheit in Berlin 2018 – der trostloseste Nationalfeiertag, den ich jemals erlebt habe. Einheit ist Geschichte. Unter den Linden am Vormittag, die gesamte Straße bis zum Radisson Blu mit Polizeisperren abgeriegelt, wegen politischem Besuch, so hieß es. Menschenleer, abgesehen von uns und ein paar orientierungslosen Touristen. Am Ende des abgesperrten Abschnitts einige Lkw-Sperren vor der Liebknechtbrücke, Betonsperren von tiefschwarzer Plane umhüllt – die Merkelsteine trugen vorsorglich Trauerflor. Keine Nationalflaggen sichtbar, nirgendwo in der Stadt. Der kalte Wind bewegte fauliges Herbstlaub am Marx-Engels-Forum und ein paar vergilbte Papierfetzen da, wo Berndchens vegane Würstchenbude stehen müsste, wie Google Maps noch zu wissen glaubt.
Merkels buntes Kaltland – nach jahrelanger Willkommensparty verkatertes Land. Einsatzhundertschaften der Polizei harrten bei laufenden Motoren untätig in ihren Mannschaftswagen aus, frierend, gelangweilt, freudlos. Geisterstadt Berlin, eisig, eingeschüchtert, seelenlos …
Offenheit predigen, sich selbst jedoch abschotten – die Devise aller Willkommensbonzen. Die oberste Fremdenführerin und Trümmerfrau (wird ein Land in Trümmern hinterlassen) nebst Entourage auf Stippvisite im Berliner Dom und im Staatstheater, wie uns ein netter Polizist erklärte: „Sie kommen hier nicht durch, nirgendwo. Brauchen sie gar nicht versuchen.“ Das Pack, das Volk, nun nicht mehr Merkels Volk zu weiten Teilen, blieb ausgesperrt, am Tag der deutschen Einheit. Zu groß die Gefahr wohl, es könnte sich weigern, ein freundliches Gesicht zu zeigen.

Mission Accomplished

In einem seiner Memoranden, die Osama bin Laden einst per USB-Stick und Kurier direkt an seine Unterführer und Getreuen in aller Welt versandte, beschrieb er unter anderem, wie man Deutschland in die Knie zwingen könne. Man müsse lediglich deutsche Autos boykottieren, denn wenn man die Autoindustrie und deren Zuliefererbranchen schwäche, von denen fast alle übrigen volkswirtschaftlich wichtigen Sektoren abhingen, könne man dieses verhasste Land der Ungläubigen mitten ins Herz treffen. Wäre er nicht auf Obamas Geheiß erschossen worden, würde es Bin Laden vielleicht sogar amüsieren, noch zu erleben, wie sich die einst beeindruckende deutsche Autoindustrie allein von ein paar verrückt gewordenen Umweltverbänden und den eigenen deutschen Politikern demontieren lässt und wie sich dieses Land ganz ohne seine tätige Mithilfe auf allen Ebenen selbst zerlegt.